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Zwei neue Radare in Stellung – dritter wird folgen
Lokales 06.03.2018

Zwei neue Radare in Stellung – dritter wird folgen

Das Radargerät am Ende der A4 wurde am Montag aufgestellt.

Zwei neue Radare in Stellung – dritter wird folgen

Das Radargerät am Ende der A4 wurde am Montag aufgestellt.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 06.03.2018

Zwei neue Radare in Stellung – dritter wird folgen

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Am Montag und Dienstag sind in Raemerich sowie zwischen Mersch und Angelsberg zwei neue Radargeräte aufgestellt worden. Ein dritter Radar soll bald folgen.

In Kürze wird es auch auf der Strecke zwischen Angelsberg und Mersch sowie auf der Autobahn A4 kurz vor dem Rondpoint Raemerich blitzen.

In den vergangenen Tagen wurden dort nämlich neue Lidar-Verkehrsüberwachungsradare aufgestellt. Beide Streckenabschnitte gelten als Unfallschwerpunkte – und überhöhte Geschwindigkeit als Hauptunfallursache.

Am Autobahnende der A4 hätten die bisherigen Maßnahmen wie etwa Rüttelstreifen und Warnleuchten nicht den gewünschten Erfolg gebracht, betonte die Sprecherin des Nachhaltigkeitsministeriums, Dany Frank, am Dienstag auf Nachfrage.

850 Meter vor dem Kreisverkehr

Der Radar in Raemerich wurde am Montag rund 850 Meter vor dem Kreisverkehr aufgestellt, in einem Bereich mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Dieser Radar blitzt ausschließlich in Richtung Beles.

Das neue Radargerät auf dem CR 118 bei Angelsberg, das am Dienstag aufgestellt wurde, blitzt in beide Fahrtrichtungen. Hier ist die Höchstgeschwindigkeit derzeit auf 90 km/h begrenzt. Es ist aber geplant, diese auf 70 km/h zu senken.

Obwohl der Radar zwischen Angelsberg und Mersch noch nicht in Betrieb ist, erfüllt er bereits seinen Zweck: Die Autofahrer fahren deutlich langsamer.
Obwohl der Radar zwischen Angelsberg und Mersch noch nicht in Betrieb ist, erfüllt er bereits seinen Zweck: Die Autofahrer fahren deutlich langsamer.
Foto: Frank Weyrich

Der Radar auf der Strecke Saeul-Brouch wird als nächstes in Stellung gebracht. Hier blitzt derzeit ein Baustellenradar ab 70 km/h.

Prozedur geändert

Dany Frank erinnert zudem daran, dass eine neue Prozedur vorsieht, dass Bußgeldbescheide in Höhe von 49 Euro nicht mehr per Einschreiben, sondern nur noch in einem einfachen Brief zugestellt werden. Dies soll es nicht nur den Bürgern vereinfachen, die Geldbuße zu begleichen sondern auch die Verwaltungskosten senken. 83 Prozent der Blitzerstrafzettel werden derzeit fristgerecht von den Autofahrern bezahlt.

Wer dies nach 45 Tagen nicht getan oder keinen Einspruch gegen den Strafzettel eingelegt hat, bekommt nun doch einen Brief per Einschreiben zugestellt. Allerdings wird dann eine zusätzliche Strafgebühr in Höhe von 26 Euro verrechnet.

Auch hier gibt es eine Zahlungsfrist von 45 Tagen. Wird diese nicht eingehalten, wird das Bußgeld von der Administration de l'enregistrement et des domaines eingetrieben. Zudem haben Polizei und Zoll die Möglichkeit das Tatfahrzeug zu beschlagnahmen.





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