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Zwei Gemeinden bedanken sich für Tornado-Hilfe
Lokales 28.04.2021

Zwei Gemeinden bedanken sich für Tornado-Hilfe

Lokales, online, Bascharage,  ,Tornado, Sturm, 2. Tag, Helfer, Aufräumarbeiten,   Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort

Zwei Gemeinden bedanken sich für Tornado-Hilfe

Lokales, online, Bascharage, ,Tornado, Sturm, 2. Tag, Helfer, Aufräumarbeiten, Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Anouk Antony
Lokales 28.04.2021

Zwei Gemeinden bedanken sich für Tornado-Hilfe

Luc EWEN
Luc EWEN
Käerjeng und Petingen konnten über eine Million Euro Spenden für die Opfer des Wirbelsturms verbuchen.

Die Gemeinden Käerjeng und Petingen haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Endabrechnung der Spendenaktion nach dem Tornado, der die beiden Kommunen am 9. August 2019 heimgesucht hatte, vorgestellt. Die Mitteilung ist mit dem Wort „Merci“ betitelt. Man bedankt sich für die beeindruckende Solidarität. 


Lokales, Suivi Tornado: Putzaktion Bauernfelder Käerjeng, Foto: Lex Kleren/Luxemburger Wort
"Überwältigende Solidarität" nach Tornado
Der Wirbelsturm vom 9. August hat Käerjeng und Petingen hart getroffen. Am Mittwoch zog der Käerjenger Gemeinderat Bilanz.

Die Vereinigungen „Fir ee Gudden Zweck Gemeng Péiteng“ und „Käerjeng hëlleft“ konnten 3.483 Spendeneingänge in einer Gesamthöhe von 1.025.619,42 Euro verbuchen. 

Es geht aber nicht nur um die finanzielle Bilanz. So wird daran erinnert, dass beim Tornado, der Spitzengeschwindigkeiten von 180 bis 250 km/h erreichte, 19 Personen mehr oder weniger schwer verletzt worden waren. Dass es kein Todesopfer gab, erscheint auch heute noch wie ein Wunder.

In den Wochen danach waren Helfer zahlreicher Gemeinden, des CGDIS, des Technischen Hilfswerks aus Deutschland, der Polizei, der Forstbetriebe und der Armee sowie zahlreiche Freiwillige im Einsatz, um den Einwohnern zu helfen. Ihnen allen sprechen die Gemeinden ihren Dank aus.

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Der Tornado richtete insbesondere in Petingen und Niederkerschen enormen Schaden an.
Über eine Million Euro waren für Tornadoopfer gespendet worden, nun steht fest, wie sie ausbezahlt werden. Vorerst werden 915.874,97 Euro für Schäden überwiesen, für die keine Versicherung aufkommt.
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