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„Zu jung zum Erschießen“
Jos Steichen, geboren 1924, vor dem Foto mit drei Generationen seiner Nachfahren. Für sie und ihre Unabhängigkeit war er schon damals beim Generalstreik 1942 bereit, sein Leben zu riskieren.

„Zu jung zum Erschießen“

Foto: Inna Ganschow
Jos Steichen, geboren 1924, vor dem Foto mit drei Generationen seiner Nachfahren. Für sie und ihre Unabhängigkeit war er schon damals beim Generalstreik 1942 bereit, sein Leben zu riskieren.
Lokales 5 Min. 31.08.2018

„Zu jung zum Erschießen“

Der Generalstreik im August 1942, als Reaktion auf den Beschluss zur Rekrutierung von Luxemburgern in die deutsche Wehrmacht, war von langer Hand vorbereitet und sein Echo hallte im Leben des damals minderjährigen Jos Steichen noch lange nach.

von Inna Ganschow

Der Generalstreik im August 1942 fällt für den damals 17-jährigen Jos Steichen, der im Lycée Emile Metz und im Stahlwerk in Dommeldingen seine Lehre macht, kurz aus. Durch seinen Bruder und den Onkel, die Verbindungen zur Resistenzbewegung haben, bekommt er Fotos von Großherzogin Charlotte – dem Symbol des Widerstands.

Nachdem er das Startsignal erhalten hat, geht er am 31 ...

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