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Zoll: 462.000 Schmuggelzigaretten in Backöfen entdeckt
Finanzminister Pierre Gramegna gratulierte zwei Zollbeamten zu ihrem Fund.

Zoll: 462.000 Schmuggelzigaretten in Backöfen entdeckt

Foto: Zoll- und Verbrauchssteuerverwaltung
Finanzminister Pierre Gramegna gratulierte zwei Zollbeamten zu ihrem Fund.
Lokales 13.06.2019

Zoll: 462.000 Schmuggelzigaretten in Backöfen entdeckt

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Zollbeamte fanden über 2.000 Stangen illegale Zigaretten - geschickt versteckt in 30 Backöfen, die nach Großbritannien weiter transportiert werden sollten.

Am Dienstag gelang dem luxemburgischen Zoll ein größerer Schlag gegen den illegalen Zigarettenhandel. Nach einer Frachtkontrolle am Flughafen Findel beschlagnahmte die Zollverwaltung nicht weniger als 462.000 Schmuggelzigaretten.


HANDOUT - 22.05.2019, Spanien, Huelva: In diesem von der spanischen Guardia Civil zur Verfügung gestellten Bild nehmen zwei Poilizisten einen mutmaßlichen Anführer eines kriminellen Netzwerks fest. Die europäische Polizeibehörde Europol hat einen Schlag gegen ein kriminelles Netzwerk koordiniert, das mit dem Schmuggel von Drogen und Zigaretten 680 Millionen Euro kassiert haben soll. Foto: ---/Guardia Civil/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Schmugglerbande kassierte 680 Millionen Euro
Diamanten, Gold, Luxusautos: Ein kriminelles Netzwerk soll mit geschmuggelten Zigaretten und Drogen ein Vermögen angehäuft haben. Nun gab es zahlreiche Festnahmen.

Die aus Hongkong stammende Sendung bestand aus 30 Backöfen, die nach Großbritannien weitertransportiert werden sollten. Nach einer genaueren Kontrolle der Ware stellte sich allerdings heraus, dass die Öfen mit Schmuggelzigaretten voll gepackt waren.

Zollbeamte stellten insgesamt 2.310 Stangen sicher - oder rund 462.000 einzelne Zigaretten. Die Zollverwaltung stellte nach dem Fund Strafanzeige und leitete diese an die Staatsanwaltschaft Luxemburg weiter.  

Finanzminister Pierre Gramegna sieht sich die geschmuggelte Ware genauer an.
Finanzminister Pierre Gramegna sieht sich die geschmuggelte Ware genauer an.
Foto: Zoll- und Verbrauchssteuerverwaltung

Eine Schmuggelaktion in diesem Ausmaß kann gemäß Gesetzgebung mit einer Geldstrafe von rund 520.000 Euro geahndet werden. Finanzminister Pierre Gramegna besichtigte die beschlagnahmte Ware und nutzte die Gelegenheit, den Zollbeamten zu ihrem Fund zu gratulieren.


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