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Kurzmeldungen Lokales 26.02.2021

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall auf der N12

(SC) - Nach einem Unfall, der sich am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr auf der N12 zwischen Buderscheid und Heiderscheidergrund ereignete, sucht die Polizei nun nach Zeugen des Vorfalls. Insbesondere suchen die Beamten nach einem blauen Auto, das bei der Frontalkollision in unmittelbarer Nähe gewesen sein soll.

Zweckdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder sonstige Beobachtungen sind für die Polizeidienststelle „Commissariat des Ardennes“ unter der Nummer (+352) 244 89 1000 oder per E-Mail (police.ardennes@police.etat.lu).

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

Heute

Kurzmeldungen Sport Heute um 09:23

Japanischer Spitzenpolitiker: Olympia-Absage möglich

(dpa) - Hochrangige japanische Politiker haben die Diskussion um die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio erneut angeheizt. Der Generalsekretär der Regierungspartei LDP, Toshihiro Nikai, nannte eine Absage der Sommerspiele wegen der Corona-Pandemie sogar als mögliche Option. „Wenn es unmöglich wird, die Spiele auszutragen, dann müssen sie definitiv abgesagt werden“, sagte Nikai Medienberichten vom Donnerstag zufolge bei der Aufzeichnung einer Sendung von TBS TV. „Wenn es einen starken Anstieg der Infektionen wegen Olympia geben sollte, dann macht es keinen Sinn, Olympia zu haben“, fügte der Spitzenpolitiker hinzu. Nikai betonte aber auch, dass erfolgreiche Sommerspiele für Japan wichtig und eine „große Chance“ seien. Er wolle Olympia zu einem Erfolg machen. Die Organisatoren hatten zuletzt immer wieder eine Absage der bereits um ein Jahr verlegten Tokio-Spiele ausgeschlossen.

Wegen der wieder steigenden Corona-Neuinfektionen in Japan wächst jedoch die Angst vor einer Ausbreitung des Virus durch Olympia. In Umfragen sprach sich eine klare Mehrheit der Japaner für eine Absage oder erneute Verschiebung der Spiele aus. Ausländischen Fans und Athletenfamilien bleibt die Einreise nach Japan im Sommer verwehrt. Der für die Impfstoff-Verteilung zuständige Minister Taro Kono sagte nun, dass auch japanische Zuschauer ausgesperrt werden könnten. Die aktuelle Lage könne bedeuten, „dass es wahrscheinlich keine Zuschauer“ in den Arenen geben werde. Die Spiele würden „deutlich anders“ als frühere Auflagen sein.

Die Organisatoren hatten eine Entscheidung über die Zulassung einheimischer Fans und die Stadionkapazitäten für diesen Monat angekündigt. Am Mittwoch hatten die Olympia-Macher den 100-Tage-Countdown bis zur Eröffnungsfeier am 23. Juli gestartet. 

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Kurzmeldungen Panorama Heute um 06:32

Ansturm auf die Pubs: Umsätze in England verdoppelt

(dpa) - Der erste Öffnungstag nach Monaten im Lockdown hat englischen Pubs und Gaststätten Rekordeinnahmen beschert. Getränke waren dabei am Montag besonders begehrt, wie der Branchenanalyst CGA ermittelte. Der Verkauf von Bier, Wein und Sekt in den Pubs sei 113 Prozent höher gewesen als am selben Tag 2019. Bemerkenswert ist dabei nach Ansicht der Experten, dass nur die Außengastronomie geöffnet hat und vor allem am Vormittag in London und weiten Teilen Englands winterliche Temperaturen herrschten. Die Bestellungen nahmen um 150 Prozent zu, zahlreiche Betriebe sind auf Wochen ausgebucht.

Schätzungsweise verfügen knapp 40 Prozent der Gaststätten im größten britischen Landesteil - insgesamt etwa 41.100 Kneipen und Restaurants - über ausreichend Plätze im Freien, um unter den geltenden Regeln zu öffnen. Alle anderen dürfen erst im nächsten Schritt öffnen, der für den 17. Mai geplant ist. Insgesamt lag das Plus im Jahresvergleich bei 58,6 Prozent, denn beim Essen lagen die Umsätze sogar um 11,7 Prozent niedriger als 2019.

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Kurzmeldungen Panorama Heute um 06:26

Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Bezos testet erneut Rakete

(dpa) - Die Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat erneut eine Rakete mit Astronauten-Kapsel getestet. Der 15. Test der „New Shepard“ im Westen von Texas sei erfolgreich verlaufen, teilte die Firma Blue Origin am Mittwoch mit. Die Rakete habe eine Höhe von rund 105 Kilometern erreicht, bevor sie zur Erde zurückgekehrt sei. Erstmals hätten auch Mitarbeiter der Firma vor dem Start und nach der Landung einige Aufgaben von Astronauten geprobt, hieß es. Der eigentliche Testflug blieb aber unbemannt.

Bezos hatte Blue Origin vor rund 20 Jahren gegründet. Die Firma plant, mit der „New Shepard“ künftig Privatpersonen für einen kurzen Zeitraum ins Weltall zu bringen. Ein genauer Zeitplan dafür wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

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Gestern

Proteste in Moskau gegen Festnahme von jungen Journalisten

(dpa) - Nach der Festnahme mehrerer junger Journalisten eines studentischen Online-Magazins in Russland hat es in Moskau Proteste gegeben. Vor einem Gericht in der Hauptstadt Moskau versammelten sich am Mittwochabend mehr als 100 Unterstützer, wie mehrere russische Medien berichteten. Sie bildeten eine Menschenkette und forderten die Freilassung der vier Mitarbeiter des Magazins „Doxa“, das sich für die Rechte von Studenten einsetzt. Die Polizei war mit Gefangenentransportern und mehreren Mannschaftswagen vor Ort. Menschenrechtler berichteten von zunächst mindestens einer Festnahme.

Zuvor hatte die Polizei „Doxa“ zufolge die Reaktion und mehrere Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen stünden im Zusammenhang mit einem Video, das vor vier Monaten im Zuge der Proteste gegen die Inhaftierung des Kremlgegners Alexej Nawalny entstanden sei. Darin seien Drohungen von Universitäten, Studenten bei einer Teilnahme an den Demonstrationen auszuschließen, als illegal bezeichnet worden. „Doxa“ löschte das Video auf Druck der Behörden, klagte aber dagegen.

Dem Magazin zufolge wird vier Journalisten vorgeworfen, Minderjährige zur Teilnahme an Protesten aufgerufen zu haben. Ihnen drohen nach russischem Recht Haftstrafen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen kritisierte das Verfahren als nicht gerechtfertigt. Die Behörden hatten zuletzt schon soziale Netzwerke wie Twitter mit Geldstrafen belegt, weil sie angeblich solche Aufrufe nicht gelöscht hätten.

„Doxa“ wurde 2017 gegründet und befasst sich nach eigenen Angaben mit Themen wie der Verfolgung von Studenten aus politischen Gründen. Breiter bekannt wurde das Portal im Sommer 2019 bei den Protesten gegen den Ausschluss mehrerer prominenter Oppositioneller von der Stadtratswahl in Moskau. Damals hatte das Portal Aktionen zur Unterstützung festgenommener Studenten organisiert.

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Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Stau nach Unfall auf der A1

(TJ) - Auf der A1 kam es gegen 17.30 Uhr in Richtung Gasperich zu einem Unfall mit mindestens drei Fahrzeugen. Die Unfallfahrzeuge blockieren die Überholspur. Der Zwischenfall passierte kurz hinter dem Irrgarten. Der Verkehr staut sich ab Kirchberg.

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Diebe stehlen Handys in Gastwirtschaften

(SH) - Unehrliche haben sich in den vergangenen Tagen in Gastwirtschaften als Kunden ausgegeben und Mobiltelefone entwendet. In einem Lokal in Bettemburg hatten am Montag gegen Mittag zwei Personen ein Getränk zum Mitnehmen bestellt. Während die Bestellung zubereitet wurde, haben sie ein hinter dem Tresen abgelegtes Mobiltelefon entwendet und sind damit geflüchtet.

In Düdelingen waren am Dienstag gleich zwei Handys gestohlen worden, in Niederfeulen eines. In allen Fällen wurde Klage eingereicht.

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Trickdiebe in der Hauptstadt unterwegs

Polizei warnt vor Trickbetrügern an Tankstellen

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Trickdiebe in der Hauptstadt unterwegs

(SH) - Die Polizei meldet gleich drei Diebstähle, zu denen es am Dienstag in der Hauptstadt kam. 

In der Grand-Rue war am Dienstag gegen 17.20 Uhr ein Passant seiner Armbanduhr beraubt worden. Zuvor hatten zwei junge Männer ihn gebeten, ein Foto von ihnen zu machen. Zudem hatten sie weitere Ablenkungsmanöver vorgenommen, bei denen es auch zu Körperkontakt gekommen war.

Zehn Minuten zuvor hatte eine unbekannte Person einem jungen Mann im hauptstädtischen Park bei der Kinnekswiss die Kette vom Hals gerissen. Der Mann konnte das Schmuckstück jedoch beschädigt zurückerhalten. Er und der Täter wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Gegen 18.30 Uhr war dann eine Passantin in der Rue du Puits in Bonneweg abgelenkt und zu Boden gestoßen worden. Später bemerkte sie, dass ihr Handy gestohlen worden war.

In allen Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

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Fußgänger angefahren, Motorradfahrer gestürzt


Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Fußgänger angefahren, Motorradfahrer gestürzt

(SH) - Die Rettungskräfte mussten am Mittwoch gleich zwei Mal wegen Unfällen ausrücken.

Kurz vor 14 Uhr war auf Cloche d'Or an der Kreuzung nahe dem Einkaufszentrum ein Fußgänger, der den Zebrastreifen überquerte, von einem Baustellenfahrzeug angefahren worden. Der Passant, der ersten Informationen zufolge keine schweren Verletzungen davontrug, wurde von Sanitätern aus der Hauptstadt behandelt.  

Gegen 15.40 Uhr war dann in der Rue de Hussigny in Differdingen ein Motorradfahrer zu Fall gekommen. Ihm eilten die Rettungskräfte des Sadiff zur Hilfe.

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Prozess um Lausdorn-Unfall in Sichtweite

Fußgänger in Niederanven von Auto erfasst

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Fußgänger in Niederanven von Auto erfasst

(SC) - In Niederanven wurde am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr ein Fußgänger von einem Auto angefahren, als der Fahrer ihn beim Einbiegen aus der Rue de Mensdorf in die Rue de Munsbach übersah. 

Bei dem Fußgänger handelte es sich um einen Arbeiter, der an der abgesperrten Fahrspur stand. Der wurde leicht erfasst und fiel zu Boden. Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Es wurde ein Unfallprotokoll erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Feuer in Bettemburg, Esch/Alzette, Sassenheim und Vichten

(jwi) - Am Mittwoch meldet der CGDIS mehrere Brände im Großherzogtum. So brach am Dienstagabend um 20.24 Uhr ein Feuer in einer Küche in Bettemburg in der Rue Michel Hack aus. In Esch/Alzette in der Avenue des Terres-Rouges und in Vichten in der Rue Nolstein brannte jeweils ein Auto. Hier war eine Polizeistreife auf den Brand aufmerksam geworden. Durch das schnelle Handeln der Polizisten konnten die Rettungskräfte Schlimmeres verhindern - die Flammen hatten bereits auf ein Wohnhaus übergregriffen. Die Bewohner wurden evakuiert, die Feuerwehr hatte die Flammen schnell im Griff. 

Um 1 Uhr in der Nacht auf Mittwoch fing im Industriegebiet Gadderscheier in Sassenheim ein Fließband Feuer. Insgesamt sechs Löschzüge aus den umliegenden Ortschaften waren im Einsatz. Bei allen Bränden kam niemand zu Schaden.

Kurzmeldungen Panorama 14.04.2021

Queen nimmt erstmals seit Tod Philips an Termin teil

(dpa) - Wenige Tage nach dem Tod ihres Ehemanns Prinz Philip hat die britische Königin Elizabeth II. (94) überraschend ihre royalen Pflichten wiederaufgenommen. Die Queen verabschiedete den leitenden Beamten des Hofes, den sogenannten Lord Chamberlain, in den Ruhestand, wie britische Medien am Mittwoch berichteten. Philip war am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben, er wird am Samstag beigesetzt. Am Wochenende hatte der Palast mitgeteilt, dass die Queen und die königliche Familie eine zweiwöchige Trauerzeit einhalten würden. Allerdings hieß es, Mitglieder der Royal Family würden „weiterhin den Umständen entsprechende Verpflichtungen eingehen“.

Der Lord Chamberlain ist der wichtigste Beamte am königlichen Hof. Er übersieht die Ernennung von Führungskräften und sorgt für die Kommunikationskanäle zwischen Königin und dem Oberhaus House of Lords sowie zwischen Buckingham-Palast und Clarence House, der Residenz von Thronfolger Prinz Charles. Zuletzt hatte William Peel das Amt inne - und ging am 1. April nach 14 Jahren im Amt in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist der Ex-Spion Andrew Parker, Baron von Minsmere, zuvor Chef des Geheimdiensts MI5. Die Queen habe bei einer Zeremonie auf Schloss Windsor die Amtsabzeichen von Lord Peel entgegengenommen, heißt es in einem Bericht des Palasts.

Die Beisetzung am kommenden Samstag ist wegen der Corona-Bestimmungen nur im kleinen Kreis geplant. Es dürfen nur 30 Personen teilnehmen. Sie müssen Abstand halten und Mund-Nasen-Masken tragen. Erwartet wird, dass fast ausschließlich Familienmitglieder anwesend sein werden. Britische Medien berichteten, dass als einziger Nicht-Royal Philips langjähriger Privatsekretär Archie Miller Bakewell teilnehmen könnte. Weil er während der Pandemie auf Schloss Windsor weilte, könnte er als einziger infrage kommen, um neben der Queen zu sitzen, berichteten Medien.

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Kurzmeldungen Panorama 14.04.2021

Cézanne-Werk könnte bei Auktion in New York Millionen bringen

(dpa) - Werke der französischen Künstler Paul Cézanne (1839-1906) und Edgar Degas (1843-1917) könnten bei einer Auktion in New York hohe Millionenbeträge einbringen. 

Das Stillleben „Nature morte: pommes et poires“, auf dem Äpfel und Birnen zu sehen sind, werde auf 25 bis 35 Millionen Dollar (etwa 20 bis 30 Millionen Euro) geschätzt, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Dienstag (Ortszeit) mit. Es handele sich dabei um eines der letzten Cézanne-Stillleben dieser Art, das noch in Privatbesitz sei. Das aus dem Besitz des Museum of Fine Arts in Boston stammende Werk „Danseuse“ von Degas, das eine Balletttänzerin zeigt, könne bei der Auktion am 12. Mai bis zu 15 Millionen Dollar bringen.

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Vorgestern

Rücktritte nach Polizeigewalt in Minneapolis

(dpa) - Nach der Tötung eines Schwarzen bei einem Polizeieinsatz im US-Bundesstaat Minnesota sind die verantwortliche Beamtin und der örtliche Polizeichef zurückgetreten. Damit beginne hoffentlich eine neue Phase, sagte am Dienstag der Bürgermeister des Ortes Brooklyn Center im Norden der Stadt Minneapolis, Mike Elliott. Die Polizistin Kim Potter und Polizeichef Tim Gannon hätten ihre Kündigung eingereicht. In der Stadt war es nach dem Tod des Schwarzen namens Daunte Wright seit Sonntag zu Protesten gekommen.

Gannon hatte am Montag erklärt, er gehe davon aus, dass Potter den 20-Jährigen bei einer Verkehrskontrolle versehentlich angeschossen hat. Nach ersten Erkenntnissen habe sie statt eines Elektroschockers (Taser) irrtümlich ihre Pistole gezogen, sagte er.

Die Polizisten kontrollierten Wright am Sonntag, weil die Zulassung seines Wagens abgelaufen war, wie es hieß. Dabei hätten sie festgestellt, dass ein Haftbefehl gegen den unbewaffneten Mann bestand, und ihn festnehmen wollen. Ein Video zeigt, wie sich Wright aus dem Griff der Beamten löst und wieder in sein Auto steigt. Eine Polizistin ruft daraufhin „Taser, Taser, Taser“ - hat aber eine Pistole in ihrer Hand. Daraufhin ist ein Schuss zu hören. Wright starb laut Autopsie infolge einer Schusswunde im Brustbereich.

Italien: Bewohner in Pflegeeinrichtung misshandelt

(dpa) - Wegen Misshandlung hat die Polizei in Italien zwei Betreiber einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung unter Hausarrest gestellt. Rund zehn Bewohner mit geistiger Behinderung sollen seit 2017 wiederholt in der Einrichtung im Umland der norditalienischen Metropole Mailand gedemütigt und geschlagen worden sein, teilte die Polizei am Dienstag mit. Zum Beispiel sei auch kaltes Wasser auf sie geschüttet worden, wenn sie morgens nicht aufstehen wollten, oder sie mussten auf ihre Mahlzeit verzichten und den anderen beim Essen zusehen, wenn sie nicht in perfekter Haltung am Tisch sitzen wollten, wie es weiter hieß.

Eine Mitarbeiterin hatte die Polizei der Mitteilung zufolge darauf aufmerksam gemacht. Neben den beiden unter Hausarrest gestellten Verdächtigen wurden demnach auch fünf weitere Personen sanktioniert. Gegen zwei wurden Meldeauflagen erhoben, drei dürfen ihren Beruf als Sozialpädagogen für sechs Monate nicht ausüben. Die Carabinieri brachten die Bewohner in neue Unterkünfte.

Kurzmeldungen Lokales 13.04.2021

Dieb am Bahnhof in flagranti erwischt

(TJ) - Am Montag gegen 17.40 Uhr meldeten die Angestellten eines Kleidergeschäftes am Bahnhof in Luxemburg einen Diebstahl bei der Polizei. Die Beamten konnten den Ganoven aufgrund der Beschreibung in einem angrenzenden Laden ermitteln. 

Bei der Untersuchung des Mannes fanden die Polizisten Kleidungsstücke aus beiden Läden, zum Teil trug der Dieb sie unter seinen eigenen Kleidern.  Das Diebesgut wurde sichergestellt und der Unehrliche in Gewahrsam genommen. Am Dienstag wurde er dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

Bekannter Anwalt in Norwegen erschossen

(dpa) - In Norwegen ist ein bekannter Anwalt erschossen worden. Der 70-jährige Tor Kjærvik wurde am Montagabend bei Schüssen in einer Wohnung in Oslo getötet, wie die Polizei der norwegischen Hauptstadt am Dienstagmorgen bestätigte. Ein Tatverdächtiger im Alter zwischen 30 und 40 Jahren wurde demnach wegen Mordverdachts festgenommen. Er habe eine familiäre Verbindung zu Kjærvik, sagte die zuständige Abteilungsleiterin der Osloer Polizei, Anne Alræk Solem, auf einer morgendlichen Pressekonferenz. Genauere Einzelheiten zum Tatverlauf nannte sie zunächst nicht.

Kjærvik zählt zu den bekanntesten Strafverteidigern Norwegens. Er galt als ruhig und besonnen, wie der Rundfunksender NRK in einem Porträt schilderte. Im Laufe seiner Karriere hat er viele Angeklagte in Kriminalfällen verteidigt, die in seinem Heimatland größere Wellen geschlagen haben. 

Kurzmeldungen Panorama 13.04.2021

"Längstes Kaninchen der Welt" in Großbritannien gestohlen

(dpa) - Das wahrscheinlich „längste Kaninchen der Welt“ ist in Großbritannien aus dem Garten seiner Eigentümerin gestohlen worden. Das Tier namens Darius misst laut „Guinness-Buch der Rekorde“ 129 Zentimeter und hat den Titel seit 2010 inne.

Besitzerin Annette Edwards sprach von einem „sehr traurigen Tag“, wie die Nachrichtenagentur PA in der Nacht zum Dienstag meldete. Sie rief die Täter via Twitter auf, das Tier zurückzubringen und lobte 1000 Pfund (1155,50 Euro) Belohnung für die Rückgabe aus. Darius sei zu alt, um als Zuchtkaninchen genutzt zu werden. Das Tier sei vermutlich in der Nacht auf Sonntag geklaut worden, teilte die Polizei mit. 

Ein Toter bei Schüssen an High School in den USA

(dpa) - Bei einem Schusswechsel in einer Schule in Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee ist am Montag ein Schüler durch eine Polizeikugel getötet worden. Das Kriminalamt von Tennessee (TBI) teilte am Montagabend (Ortszeit) mit, Polizisten seien wegen Berichten über eine möglicherweise bewaffnete Person in einer Toilettenanlage an die Austin-East High School gerufen worden. Als die Sicherheitskräfte die Anlage betreten hätten, habe der Verdächtige Schüsse abgegeben und einen Polizisten angeschossen. Einer der Polizisten habe das Feuer erwidert und den Schüler tödlich getroffen. Der verletzte Polizist sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Das TBI teilte mit, die Untersuchung des Vorfalls dauere an. In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenangriffen in Schulen. So hatte etwa im Februar 2018 ein 19-Jähriger an seiner früheren Schule in Parkland (Florida) das Feuer eröffnet und 17 Menschen getötet.

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Mindestens 20 Tote bei Busunglück in Peru

(dpa) - Bei einem schweren Busunglück im Nordwesten von Peru sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus sei auf dem Weg von der Ortschaft Huanchayllo in die Hauptstadt Lima im Distrikt Parobamba verunglückt, teilte die Regionalverwaltung am Montag mit. 18 Menschen seien direkt an der Unglücksstelle ums Leben gekommen, zwei weitere Opfer seien auf dem Weg in eine Krankenstation an ihren schweren Verletzungen gestorben. 

Weitere 14 Menschen wurden bei dem Unfall demnach verletzt. In Peru kommt es immer wieder zu schweren Busunfällen. Die Straßenverhältnisse sind oft schwierig und die Busse nicht immer in einem guten Zustand.