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Zeugenaufruf nach Unfall am Weihnachtsmarkt
Lokales 24.11.2019

Zeugenaufruf nach Unfall am Weihnachtsmarkt

Die Skulptur aus massivem Eis hatte ein erhebliches Gewicht. Die Polizei sperrte die Eisbahn ab.

Zeugenaufruf nach Unfall am Weihnachtsmarkt

Die Skulptur aus massivem Eis hatte ein erhebliches Gewicht. Die Polizei sperrte die Eisbahn ab.
Foto: Anouk Antony
Lokales 24.11.2019

Zeugenaufruf nach Unfall am Weihnachtsmarkt

Eine Skulptur aus Eis hat sich an der Eisbahn auf dem hauptstädtischen Knuedler gelöst und ist umgefallen. Der schwere Block traf ein Kind und verletzte es tödlich.

(vb/str/TJ) - Am hauptstädtischen Knuedler ist es am Sonntagabend zu einem tragischen Unfall gekommen, bei dem ein Kleinkind starb.

Kurz nach 20 Uhr war eine schwere Eisskulptur an der Eisbahn am Weihnachtsmarkt umgestürzt. Dabei wurde ein Kleinkind von einem Eisblock getroffen und sehr schwer verletzt. Das Opfer erlag seinen schweren Verletzungen noch im Krankenwagen. Das bestätigte die Polizei kurz nach 23 Uhr.

Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen des Unfalls. Hinweise nimmt die hauptstädtische Polizei unter der Nummer 244-404-500 und unter der Notrufnummer 113 entgegen.

Bereits kurz nach dem Unglück waren zahlreiche Rettungs- und Polizeikräfte im Einsatz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sicherte der Mess- und Erkennungsdienst der Kriminalpolizei Spuren.   

Wegen des Zwischenfalls hat die Stadt Luxemburg beschlossen, dass am Montag sämtliche Weihnachtsmärkte in der Oberstadt und am Bahnhofsviertel geschlossen bleiben.

"Homicide involontaire"

Wie die Staatsanwaltschaft am Montag bestätigt, wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung in die Wege geleitet. Im Interview mit dem französischsprachigen Internetportal von wort.lu hatte einer der Künstler von Ice & Art, die die Statue angefertigt hatten am Montag erklärt, nach seinem Ermessen sei es technisch unmöglich, dass der Eisblock ohne menschliches Zutun umgefallen sei.

Laut Meteolux lagen die Temperaturen zum Unfallzeitpunkt an der Messstation Findel bei 6 Grad Celsius. Am Nachmittag waren Höchstwerte von 11 Grad erreicht worden. Allerdings war die Statue erst kurz zuvor fertiggestellt worden. Zudem würden - so der befragte Artist - Eisskulpturen langsam von außen nach innen abschmelzen und seien bei dem Prozess nicht in ihrer Stabilität gefährdet.

Der Weihnachtsmarkt und die Eisbahn waren erst am Donnerstag eröffnet worden.

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