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Zeugenaufruf nach Leichenfund in Mont-Saint-Martin
Lokales 24.09.2022
Staatsanwalt spricht von schwierigen Ermittlungen

Zeugenaufruf nach Leichenfund in Mont-Saint-Martin

Laut Staatsanwalt war das Opfer eine jüngere Frau. Aufschlüsse sollen zwei Tattoos liefern.
Staatsanwalt spricht von schwierigen Ermittlungen

Zeugenaufruf nach Leichenfund in Mont-Saint-Martin

Laut Staatsanwalt war das Opfer eine jüngere Frau. Aufschlüsse sollen zwei Tattoos liefern.
Foto: Shutterstock
Lokales 24.09.2022
Staatsanwalt spricht von schwierigen Ermittlungen

Zeugenaufruf nach Leichenfund in Mont-Saint-Martin

Simon MARTIN
Simon MARTIN
Bei den Ermittlungen zur Leiche von Mont-Saint-Martin gibt es noch keine heiße Spur. Die Identität der Frau steht bisher noch nicht fest.

Die Staatsanwaltschaft Nancy hat erste Erkenntnisse um den makabren Leichenfund in Mont-Saint-Martin bekannt gegeben. Das immer noch unbekannte Opfer soll anhand zweier Tattoos identifiziert werden.

Ein 16 Jahre alter Jugendlicher hatte die Leiche ohne Kopf am Montag entdeckt. Sie lag in einem leerstehenden Gebäude unweit der Gemeindeverwaltung. Der Fundort befindet sich nur wenige Kilometer von der luxemburgischen Grenze bei Rodange entfernt.

Zwei Tätowierungen

Am Freitag teilte Staatsanwalt François Pérain in Nancy mit, die Ermittlungen gestalteten sich mühsam, weil die Identität der Frau noch immer nicht feststehe. Anhand der Tätowierungen der Leiche möchte die Staatsanwaltschaft nun ermitteln, wer die Frau war. Konkret handelt es sich um einen Dolch, der eine Rose durchsticht, zum anderen um den Schriftzug „Kiko“. Laut der Gratiszeitung „L'Essentiel“ arbeiten vonseiten der französischen Polizei zehn Ermittler an dem mysteriösen Fall. Wegen der Grenznähe seien auch die belgische und die luxemburgische Polizei in die Ermittlungen eingebunden.


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Laut Angaben der Staatsanwaltschaft handele es sich bei der Toten um eine eher jüngere Frau. An der Leiche seien keine Spuren von Gewalt wie Stich- oder Schusswunden festgestellt worden, auch sexuelle Gewalt konnte die Polizei ausschließen. „Uns fehlt für die Ermittlungen ein wichtiges Element, nämlich der Kopf. Ohne ihn können wir die Todesursache nicht feststellen, denn das Opfer könnte ja am Kopf tödlich verletzt worden sein“, sagte François Pérain. Er schließt nach bisherigem Stand keine These aus, auch keine Verbindung ins Rotlichtmilieu. 

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