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Zeit für den Wechsel: Die Sommerreifen sind dran
Lokales 2 Min. 12.04.2017

Zeit für den Wechsel: Die Sommerreifen sind dran

Die Winterreifen können jetzt ab.

Zeit für den Wechsel: Die Sommerreifen sind dran

Die Winterreifen können jetzt ab.
Foto: Guy Jallay
Lokales 2 Min. 12.04.2017

Zeit für den Wechsel: Die Sommerreifen sind dran

Diana HOFFMANN
Diana HOFFMANN
Sobald die Temperaturen tagsüber bei sieben Grad liegen und nachts nicht mehr in den Minusbereich fallen, ist laut Experten Zeit für die Sommerreifen. Doch Eile ist noch nicht geboten.

(dho) - Von O bis O, von Ostern bis Oktober – mit diesem Spruch kann man sich merken, wann es ratsam ist, die Reifen am Wagen zu wechseln. Nach Ostern sind eigentlich die Sommerreifen dran. Doch ganz so pauschal ist nicht festzulegen, wann die richtige Zeit gekommen ist, denn natürlich spielt auch das Wetter eine Rolle.

„Ab sieben Grad Celsius ist ein Sommerreifen besser als ein Winterreifen“, erklärt Frank Maas vom „Automobilclub Luxemburg“ (ACL). Momentan steigen die Temperaturen zwar tagsüber in den zweistelligen Bereich, jedoch fallen sie nachts noch unter Null Grad und es kann zu Bodenfrost kommen. Dennoch „jetzt sollte man langsam daran denken die Sommerreifen aufzuziehen“, so Frank Maas.

Wer dem Wetter jedoch noch nicht ganz traut, kann auch noch ein bisschen mit dem Wechsel warten. Denn es ist sicherer bei wärmeren Temperaturen mit Winterreifen zu fahren als bei Frost mit Sommerreifen – was übrigens laut Gesetz in Luxemburg strafbar ist. Seit 2012 sind in Luxemburg Winterreifen bei winterlichen Bedingungen Pflicht.

Der Nachteil wenn die Winterreifen bei wärmeren Temperaturen montiert bleiben ist, dass sie schneller abnutzen und sie sich etwas schlechter fahren, da sie aus weicherem Gummi bestehen als die Sommerreifen.

Drei Millimeter Profil ist ratsam

Die gesetzliche Mindesttiefe des Reifenprofils liegt bei 1,6 Millimetern. Der ACL rät dagegen, dass die Sommerreifen aus Sicherheitsgründen noch mindestens drei Millimeter Profiltiefe haben sollten. Außerdem sollten sie nicht älter als fünf Jahre sein, da das Gummi mit der Zeit härter wird. Das führt dazu, dass der Bremsweg länger und die Straßenhaftung schlechter wird. Das Herstellungsdatum zeigt die vierstellige Zahl hinter der Kennzeichnung Dot auf den Reifenflanken (z. B. 1816 = 18. Woche 2016).

Wechselt man die Räder selbst zu Hause, ist darauf zu achten, dass die Reifen mit dem besten Profil an der Hinterachse montiert werden, was zu einer besseren Fahrstabilität führt. Auch sollten die Reifen auf Schäden untersucht werden. Ist an einer der Flanken am Gummi ein Schaden festzustellen, sollte ein Fachmann um Rat gefragt werden. Nach der Montage muss auch der Luftdruck geprüft werden.

Winterreifen sollten trocken und an einem Ort, der nicht zu hell ist, gelagert werden. Auch neben einer Heizung sollten sie nicht liegen, da das Gummi der Reifen sonst verhärtet. Die Reifen können aufeinander gestapelt werden oder idealerweise an Haken aufgehängt werden.

Die einzigen, die sich nun nicht die Frage des Wechsels stellen müssen, sind die Nutzer von Ganzjahresreifen. Solche Reifen sind laut den Experten des Automobilclubs immer ein Kompromiss, da sie nie so gut sind wie ein reiner Winter- oder Sommerreifen in der jeweiligen Saison. Für Leute, die tagsüber fahren und keine weiten Distanzen zurücklegen, seien sie jedoch eine Alternative.




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