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Zano begrüßt SNCA
Lokales 2 Min. 24.09.2021
Theorie und Praxis werden vereint

Zano begrüßt SNCA

Das neue Gebäude der SNCA in Fridhaff befindet sich auf dem Gebiet der interkommunalen Gewerbezone Zano, das zur Gemeinde Diekirch gehört und soll rund sechs Millionen Euro kosten.
Theorie und Praxis werden vereint

Zano begrüßt SNCA

Das neue Gebäude der SNCA in Fridhaff befindet sich auf dem Gebiet der interkommunalen Gewerbezone Zano, das zur Gemeinde Diekirch gehört und soll rund sechs Millionen Euro kosten.
Foto: Marc Hoscheid
Lokales 2 Min. 24.09.2021
Theorie und Praxis werden vereint

Zano begrüßt SNCA

Marc HOSCHEID
Marc HOSCHEID
In der Gewerbezone in Fridhaff entsteht ein neuer Standort der Société nationale de circulation automobile.

Die Führerscheinprüfung gehört für viele junge Erwachsene zu den aufregendsten Erlebnissen ihres bisherigen Lebens. In Zukunft werden viele diesen Moment mit dem Fridhaff verbinden, denn am Freitag erfolgte der offizielle Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude mitsamt Fahrübungsareal der Société nationale de circulation automobile (SNCA) in der Gewerbezone Zano in Fridhaff. 

Ein bisschen müssen sich die Fahrschüler aber noch gedulden, denn erst Mitte respektive Ende 2023 wird die SNCA ihre Tore in Fridhaff öffnen. „In Zukunft sollen die Bürger an jedem Standort der SNCA alle Dienstleistungen erhalten“, erklärt Pol Philippe, Präsident des Verwaltungsrats der SNCA.  

Kosten von sechs Millionen Euro 

Zu den Angeboten gehören die Abwicklung aller behördlichen Vorgänge im Bereich des Führerscheins sowie die Anmeldung und der Empfang von Fahrzeugen. Ein Trainingsgelände soll es den Schülern erlauben, sich auch außerhalb der üblichen Fahrstunden auf ihre praktische Prüfung vorzubereiten. Dies betrifft sowohl Autos, als auch Busse, Lastkraftwagen und Motorräder. 

Das neue Verwaltungsgebäude wird knapp 800 Quadratmeter umfassen, die sich auf drei Stockwerke verteilen. Als Baumaterial wird hauptsächlich Holz verwendet, nur ein kleiner Teil aus Beton ist geplant. Darüber hinaus sollen eine Wärmepumpe und eine mechanisierte Lüftung für einen möglichst niedrigen Energieverbrauch sorgen. Zusätzlich werden auf einem begrünten Dach Solarzellen angebracht. 

Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) unterstrich, dass sich das Projekt in Fridhaff in eine Strategie einreihe, die SNCA in ein Etablissement public umzuwandeln. „Früher wurde gesagt, dass der Staat solche Dienste nicht auf demselben Niveau wie der Privatsektor anbieten könne, jetzt haben wir das Gegenteil bewiesen“, so Bausch. 

19 neue Arbeitsplätze

Beim neuen Standort der SNCA handele es sich zudem um einen bescheidenen Beitrag zur Dezentralisierung. Hier werden nämlich 19 Arbeitsplätze geschaffen. Aktuell arbeiten fünf Personen für die SNCA in Marnach. „Dieses Projekt bringt nicht nur der Nordstad, sondern der gesamten Region etwas“, meinte seinerseits Claude Haagen (LSAP), Bürgermeister der Gemeinde Diekirch. Das Konzept des Gewerbegebiets Zano basiere generell auf kurzen Wegen, meinte das Gemeindeoberhaupt mit Blick auf die zentrale Lage entlang der B 7. 


SNCA zieht 2020 nach Fridhaff um
Die Société nationale de circulation automobile (SNCA) will den Kunden aus dem Norden des Landes einen verbesserten Dienst anbieten und wird deshalb ab 2020 eine Zentrale in der Aktivitätszone in Fridhaff eröffnen.

Was genau mit dem aktuellen Trainingsgelände der SNCA in Ingeldorf passieren wird, konnte Pol Philippe noch nicht sagen. Das neue Areal biete aber jedenfalls mehr Platz, was gerade für die Motorräder wichtig sei. Ob die Mitarbeiter, die derzeit in Marnach beschäftigt sind, auf den neuen Standort wechseln, sei auch noch nicht komplett geklärt.

Eigentlich war geplant, dass die Arbeiten bereits 2020 beginnen sollten, die Verzögerung sei aber weniger auf Corona als vielmehr auf diverse Nachbesserungen bei der Bauweise, vor allem im Bereich der Nachhaltigkeit, zurückzuführen. 

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