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Zank um Weinsammlung endet mit Freispruch für Angeklagten
Lokales 14.10.2019

Zank um Weinsammlung endet mit Freispruch für Angeklagten

Im Zuge einer Privatklage hatte der ehemalige Besitzer eines Restaurants in Grevels den neuen Inhaber angesucht.

Zank um Weinsammlung endet mit Freispruch für Angeklagten

Im Zuge einer Privatklage hatte der ehemalige Besitzer eines Restaurants in Grevels den neuen Inhaber angesucht.
Foto: Lex Kleren
Lokales 14.10.2019

Zank um Weinsammlung endet mit Freispruch für Angeklagten

Ende September stritten sich ein alter und der neue Besitzer eines Restaurants um eine edle Weinsammlung. Die Richter fällten nun ihr Urteil.

(m.r./str) - Ende September musste sich die 12. Strafkammer mit einem Streit um hochwertige Weine mit einem Schätzwert von 63.000 Euro befassen. Im Zuge einer Privatklage hatte der ehemalige Besitzer eines Restaurants in Grevels den neuen Inhaber angesucht.

Als das Lokal im August 2018 den Besitzer wechselte, ließ einer der Vorbesitzer eine hochwertige Weinsammlung im Keller. Für den neuen Besitzer war klar, dass der unterzeichneten Vereinbarung entsprechend alles, was sich im Restaurant befindet, ihm gehöre.

Einer der vorherigen Besitzer sah dies allerdings anders: Die hochwertige Weinsammlung, die auf einer Prestige-Weinkarte angeboten wurde, sei nie im Besitz des Restaurants gewesen und stets auch getrennt verrechnet worden.


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Im Februar dieses Jahres ließ der neue Besitzer die Weinsammlung aus dem Keller  räumen. Den Ex-Eigentümer veranlasste dies zu einer Privatklage vor einem Strafgericht: Wegen des Diebstahls der Weine und wegen Vertrauensbruchs, weil die edle Weinkarte weiter angeboten wurde, ohne dass er dafür entschädigt wurde. Seine Anwältin forderte dann auch Schadenersatz in Höhe von insgesamt 94.000 Euro.

Kläger muss Schmerzensgeld zahlen

Die Richter sahen die Vorwürfe allerdings nicht als erfüllt an. Sie sprachen den aktuellen Besitzer des Restaurants deshalb nicht nur von allen Vorwürfen frei, sondern sprachen ihm auch Schadensersatz in Höhe von 1.000 Euro zu.


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Da seiner Meinung nach der Fall eher in der Kompetenz eines Zivilgerichts liege, hatte er vom Kläger wegen missbräuchlicher Strafanzeige und für entstandene Unkosten Schadenersatz in Höhe von 15.000 Euro gefordert.


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