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Wunsch nach Gerechtigkeit
Lokales 4 Min. 19.05.2017 Aus unserem online-Archiv
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Zwei Betroffene und ihre Erlebnisse mit dem aktuellen Scheidungsgesetz

Wunsch nach Gerechtigkeit

Scheidung aufgrund von Zerrüttung der Ehe ist auch hierzulande keine Seltenheit. 2016 wurden 434 Paare mit diesem Motiv als geschieden erklärt.
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Scheidung aufgrund von Zerrüttung der Ehe ist auch hierzulande keine Seltenheit. 2016 wurden 434 Paare mit diesem Motiv als geschieden erklärt.
Foto: Shutterstock
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Zwei Betroffene und ihre Erlebnisse mit dem aktuellen Scheidungsgesetz

Wunsch nach Gerechtigkeit

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Scheidungen kommen in den seltensten Fällen ohne Streit aus. Darunter leiden vor allem die Kinder. Die Konflikte dauern oft noch Jahre über die Scheidung hinaus an, wie die Berichte einer Mutter und eines Vaters zeigen. Die geplante Reform verspricht Verbesserungen, die dazu beitragen können, dass Scheidungen künftig gelingen.

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Falls ein Kind in seinem Umfeld geschützt werden muss, greifen die Psychologen und Sozialarbeiter des „Service central d’assistance sociale“ (SCAS) ein. Zur Zeit hat der SCAS einen in seinen sozialen Untersuchungen eine Verzögerung von rund 400 Tagen. Jeder Sozialarbeiter überwacht etwa 65 Familien.
Elterliches Sorgerecht
Die aktuelle Gesetzgebung über das elterliche Sorgerecht ist verfassungswidrig. Die CSV und die Vereinigung „Elteren getrennt“ machen Druck für eine Neuregelung.
Die Vereinigung "Elteren getrennt" drängt auf eine schnelle Anpassung des elterlichen Sorgerechts, um Streitigkeiten und langwierige Konflikte aus der Welt zu schaffen.
Immer wieder vermuten Nachbarn, dass ein Kind in seinem Elternhaus misshandelt wird. Doch ab wann ist ein Eingreifen legitim und was passiert, wenn sie die Missstände melden?
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Häufig geraten Frauen nach einer Scheidung in finanzielle Schwierigkeiten. Immer wieder muss der Staat eingreifen.
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Parlamenatrischer Justizausschuss
Justizminister Felix Braz informierte die Mitglieder des parlamentarischen Justizausschusses am Mittwoch über seine Pläne beim Scheidungsrecht, der „responsabilité parentale“ und der „filiation“. Die CSV drängt auf eine schnelle Neuregelung des elterlichen Sorgerechts, doch der Minister hat anderes vor.
Die Neuregelung des elterlichen Sorgerechts ist seit vielen Jahren anhängig.
Im Herbst bei der parlamentarischen Rentrée kamen das Scheidungsgesetz und die Änderungen beim Sorgerecht auf die Prioritätenliste der Regierung. Im Oktober wurde dann der parlamentarische Unterausschuss „Scheidung“ ins Leben gerufen. Vorsitzende ist die CSV-Abgeordnete Christine Doerner. Wenn alles glatt geht, könnte das Reformpaket noch vor den Wahlen verabschiedet werden.
Die CSV-Abgeordnete Christine Doerner steht dem Unterausschuss „Scheidung“ vor.