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Wunnquartier Stade: Bürger reichen 426 Vorschläge ein
Lokales 26.02.2020

Wunnquartier Stade: Bürger reichen 426 Vorschläge ein

Vom 21. Januar bis 1. Februar hatten die Bürger Zeit, sich die Skizzen im Bierger-Center anzusehen.

Wunnquartier Stade: Bürger reichen 426 Vorschläge ein

Vom 21. Januar bis 1. Februar hatten die Bürger Zeit, sich die Skizzen im Bierger-Center anzusehen.
Foto: Guy Jallay
Lokales 26.02.2020

Wunnquartier Stade: Bürger reichen 426 Vorschläge ein

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Zehn Tage lang waren sieben ausgewählte Projekte zum "Wunnquartier Stade" im Bierger-Center ausgestellt. 426 Rückmeldungen von Bürgern langten im Rathaus ein.

612 Besucher, 426 Kommentare und sieben Briefe: So liest sich das einstweilige Resultat der öffentlichen Ausstellung von sieben ausgewählten Projekten, die zeigen, wie das "Wunnquartier Stade" an der hauptstädtischen Route d'Arlon einmal aussehen könnte. Das sagte Bürgermeisterin Lydie Polfer am Mittwoch beim City Breakfast, dem allmonatlichen Treffen mit der Presse.


Lok , PK Projet Stade , Expo Projets , Foto: Guy Jallay/Luxemburger Wort
Sieben Visionen für "Wunnquartier Stade"
An der hauptstädtischen Route d'Arlon soll ein komplett neues Wohnviertel entstehen. Die ersten Konzepte dafür liegen nun vor.

Vom 21. Januar bis zum 1. Februar waren sieben Visionen von Architekten im Bierger-Center ausgestellt. Zu sehen waren grafische Skizzen für die Neugestaltung des rund zehn Hektar großen Geländes, auf dem ein komplett neues Stadtviertel mit mindestens 1.000 Wohneinheiten entstehen soll. 

Analyse der Kommentare und Briefe

Laut Polfer werden nun die Kommentare und Briefe (u.a. vom Verein "Eis Stad", Déi Gréng und einer Privatperson) analysiert. Am 16. und 17. März werden die sieben zurückbehaltenen Teams diese erhalten, um sie in ihren Projekten verarbeiten zu können. Am 17. und 18. Juni müssen sie dann ihre vervollständigten Arbeiten abgeben. Diese werden am 29. Juni präsentiert und wieder ausgestellt. Die definitiven Projekte müssen bis zum 23. Oktober eingereicht sein.

Verstärkte Teams ab nächster Etappe

Ab der nächsten Phase, so die Bürgermeisterin, müssten die Architektenteams sich jeweils mit einem Landschaftsarchitekten, einem Mobilitätsexperten, einem Energiefachmann und einem "programmiste urbaniste" verstärken. "Wir sind gespannt, inwieweit die Teams den Kommentaren Rechnung tragen werden", so Lydie Polfer. Und: "Wir wollen ein schönes, urbanes Viertel".

Bis das neue Viertel steht, wird es allerdings noch dauern. Denn noch werden das Stade Josy Barthel, die Feuerwehrkaserne und der Service d'hygiène genutzt. Die Pläne für das Projekt des Hygienedienstes wurden noch nicht vom Gemeinderat genehmigt. Laut Polfer dürfte es noch mindestens vier Jahre dauern, bis diese Dienststelle umzieht.


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