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Wolter:"Bin wenig überrascht"
Michel Wolter ist von dem Verhalten der drei kleineren Parteien enttäuscht.

Wolter:"Bin wenig überrascht"

Foto: Marc Wilwert
Michel Wolter ist von dem Verhalten der drei kleineren Parteien enttäuscht.
Lokales 1 22.10.2013

Wolter:"Bin wenig überrascht"

CSV-Parteipräsident Michel Wolter zeigt sich an und für sich wenig überrascht. Er habe in den vergangenen Wochen mehrmals vor einer Dreierkoalition gegen die CSV gewarnt

CSV-Parteipräsident Michel Wolter zeigte sich am Dienstag gegenüber Radio DNR im Gespräch mit dem “Luxemburger Wort” gefasst, konnte eine gewisse Enttäuschung aber nicht verbergen.

Er habe in den vergangenen Wochet stets vor einer möglichen Dreierkoalition gegen die CSV gewarnt. Man habe ihm aber intern wenig Gehör geschenkt.

Die Barrieren zwischen den drei künftigen Regierungsparteien seien überraschend schnell gefallen. Auch wenn die Dreierkoalition mathematisch durchaus möglich sei, nennt Wolter die Vorgehensweise "unehrlich gegenüber dem Wähler".

Mit 23 Sitzen im Parlament sei die CSV die stärkste Partei. Demnach scheint es ihm auch nur legitim, dass die Christlich-Sozialen den Führungsanspruch bei der Regierungsbildung beanspruchten.

Wolter glaubt an ein vorab geplantes Spiel und warnt davor, eine Koalition einzig und allein mit dem Ziel eingehen zu wollen, die CSV ins Abseits zu manövrieren.

Zudem betont Wolter abschließend, dass mit der CSV eine durchaus stabile Zweier-Koalition möglich gewesen wäre.