Wolfsspuren in Garnich?

Ausgerissene Schafe und Kot in der Wiese

Foto: Shutterstock

(SH) - Vor rund zwei Wochen waren in Garnich acht Schafe gerissen worden. Um herauszufinden, ob ein Wolf als Täter in Frage kommt, werden zurzeit DNA-Proben in einem Labor in Deutschland analysiert.

Dass in der Umgegend von Garnich zudem zwei Mal Schafe von einem unbekannten Tier aus ihrem Gehege getrieben worden waren, will Staatssekretär Camille Gira in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage von Martine Hansen und Gilles Roth (CSV) nicht bestätigen. Wohl seien Tiere ausgebrochen, den Grund hierfür kenne man jedoch nicht. Nach dem ersten Vorfall sei eine Kamera installiert worden. Diese sei jedoch in der Nacht des zweiten Vorfalls gestohlen worden und konnte demnach nicht zur Klärung beitragen.

Camille Gira bestätigte zudem, dass in der Wiese Kot gefunden worden war. Dieser sei jedoch nicht wolfstypisch. Der Kot wurde gesichert und eingefroren. Sollten die DNA-Proben der Schafe kein Resultat ergeben, wird der Kot analysiert werden. Sollte nach dem Labortest hingegen feststehen, dass es sich bei dem Täter um einen Wolf handelte, wird eine Analyse des Genotyps in Auftrag gegeben werden, um herauszufinden, aus welcher Bevölkerung das Tier stammt.

Sollten sich Wölfe in Luxemburg befinden, handelt es sich dabei wohl um eine natürliche Zuwanderung. Eine Auswilderung wird das Umweltministerium nicht erlauben.

Am Mittwochmorgen waren in Rodange zwei Schafe gerissen worden. Ein Anwohner hatte in diesem Fall jedoch beobachtet, dass es sich bei den Angreifern um zwei Hunde handelte.

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