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Kurzmeldungen Lokales 12.05.2019

 (dpa) - In einem brennenden Wohnhaus im saarländischen Neunkirchen ist eine Leiche gefunden worden. Ob es sich dabei um eine der vermissten drei Personen handelt, könne noch nicht überprüft werden, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Die Fundstelle könne wegen statischer Bedenken aktuell nicht betreten werden.

Das Feuer war am Sonntagmorgen im Keller ausgebrochen und griff auf das ganze Haus über. Eine dreiköpfige Familie, die in der Dachgeschosswohnung lebte, wurde nach Angaben der Polizei auch am Abend noch vermisst. Ob sie sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Haus aufgehalten hat, war den Angaben zufolge noch unklar.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren laut Polizei einige Bewohner aus den Fenstern gesprungen. 13 Personen wurden gerettet und teils in umliegende Krankenhäuser gebracht. Schwer verletzt worden sei aber nach bisherigen Informationen niemand, hieß es. Auch die Bewohner der Nachbarhäuser mussten ihre Wohnungen verlassen. Zahlreiche Schaulustige im Umfeld des Hauses erschwerten den Einsatz.

Das Gebäude ist komplett zerstört, die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch nicht beziffern. Die Straßen um den Brandort wurden gesperrt. Die schwierigen Löscharbeiten dauerten den gesamten Tag - „und werden inklusive Nachlöscharbeiten und Brandwache noch mindestens bis in die Nacht zum Montag hinein andauern“, so die Polizei. Unter anderem die Decken des Hauses hätten aus Holz bestanden.

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Wie der Sprecher sagte, deutet nichts auf Brandstiftung hin. Da in dem Keller auch Elektrogeräte wie Trockner und Waschmaschinen standen, könnte es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 01.12.2022

(tom) – Am Mittwoch meldet die Santé 201 neue Corona-Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. 1227 Tests wurden durchgeführt, das entspricht einer Positivitätsrate von 16,38 Prozent. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,02. 

28 Menschen sind mit schwerem Krankheitsverlauf im Krankenhaus, einer davon auf der Intensivstation. Zwei Menschen sind seit dem Vortag verstorben, damit beträgt die Gesamtzahl der Pandemie-Toten 1.165. 


Kurzmeldungen Lokales 01.12.2022

(LW) – Überweisungen für medizinische Behandlungen im Ausland sollen für Patienten künftig mit weniger bürokratischem Aufwand verbunden sein. Wie die Regierung mitteilt, wurde das Verfahren für den Erhalt des Formulars S2 vereinfacht. Die Bearbeitungszeit soll damit verkürzt werden.

Das Formular S2 dient Personen, die in einem EU-Land versichert sind, als Nachweis, um eine geplante medizinische Behandlung in einem anderen EU-Land in Anspruch zu nehmen. 

Das neue Verfahren kann hier heruntergeladen werden: cns.public.lu/fr/formulaires/international/form-demande-s2.html

Schnelltests bleiben ein wichtiges Mittel beim Aufspüren von Infektionen.
Kurzmeldungen Lokales 01.12.2022

(MS) – In der Woche vom 21. bis 27. November stieg die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, auf 1.164 Infektionen im Vergleich zu 1.057 Fällen in der Vorwoche. Die Zahl der PCR-Tests, die durchgeführt wurden, stieg von 6.578 auf 7.271. 35 Personen meldeten für die Woche einen positiven Antigenschnelltest, wodurch sich die Zahl der positiven Ergebnisse nach einem ART, der von Fachpersonal durchgeführt wurde, auf insgesamt 3.767 erhöhte. Bis zum 27. November stieg die Zahl der aktiven Infektionen von 2.486 in der Vorwoche auf 2.750.

Die Krankenhäuser verzeichnen ebenfalls einen leichten Anstieg von erfolgten 23 Neuaufnahmen im Vergleich zu 17 in der Vorwoche. In den letzten sieben Tagen sind zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu verzeichnen.

(dpa) – Nach einem Anschlag in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Aibak ist die Zahl der Todesopfer auf 21 gestiegen. Mindestens 24 Personen seien verletzt worden, teilten die Provinzbehörden am Donnerstag mit. Das Innenministerium der im Land regierenden Taliban hatte nach der Explosion in einer Religionsschule am Mittwoch zunächst von zehn Toten gesprochen. Örtliche Medien berichteten bereits über höhere Opferzahlen.

Nach Angaben der Taliban soll sich die Explosion während eines Gebets ereignet haben. Ein Video, das nach dem Vorfall in sozialen Medien häufig geteilt wurde, zeigt herabgestürzte Deckenteile und Menschen, die aufgebracht zwischen mehreren leblosen Körpern umherlaufen. Das Video konnte nicht unabhängig überprüft werden. Zur genauen Ursache der Explosion haben sich die Behörden bislang nicht geäußert.

Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 gab es in Afghanistan mehrfach Anschläge, die die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamierte. Diese tritt in Afghanistan seit 2015 mit Angriffen in Erscheinung und ist trotz ideologischer Nähe mit den Taliban verfeindet.

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Vorgestern

(dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Tod ihres Anführers Abu al-Hassan al-Haschimi bestätigt und einen Nachfolger benannt. Neuer „Emir“ werde Abu al-Husain al-Husaini al-Kuraischi, teilte die Miliz in einer Audiobotschaft am Mittwoch mit. Der bisherige Anführer sei „im Kampf getötet“ worden, hieß es ohne nähere Angaben. Anhänger des IS wurden aufgerufen, ihren Kampf fortzusetzen.

Die Echtheit der Botschaft ließ sich zunächst nicht überprüfen. Sie wurde aber über die üblichen Kanäle der Extremisten in den sozialen Medien verbreitet.

Abu al-Hassan al-Haschimi war im März zum Anführer ernannt worden. Er folgte auf Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraschi, der im Februar bei einem US-Militäreinsatz im Nordwesten Syriens getötet wurde. Nach Angaben aus Washington sprengte sich dieser selbst in die Luft, um nicht für seine Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Zweifel an Echtheit

IS-Experte Hassan Hassan zweifelte an der Echtheit der Nachricht. Dschihadisten hätten den Tod ihrer Anführer und Kommandeure schon häufig vorgetäuscht, um den Druck durch Geheimdienste und Sicherheitskräfte zu verringern. Wer hinter dem Kampfnamen Abu al-Hassan al-Haschimi steckte, wurde bisher nicht bekannt.

Der IS kontrollierte über Jahre große Gebiete im Irak und im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien. Mittlerweile haben die Extremisten ihr Herrschaftsgebiet wieder verloren. IS-Zellen sind aber in beiden Ländern weiter aktiv. Beobachter warnen davor, dass die Dschihadisten ihren Einfluss wieder ausweiten könnten.    

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2022

Am Dienstagmorgen führte die deutsche Polizei auf der Autobahn 64 (Wasserbillig-Trier) eine Kontrolle durch. Dabei wurde ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug mit drei Insassen näher unter die Lupe genommen. Der syrische Fahrer konnte sich mit einem Ausweis für Flüchtlinge ausweisen, die beiden Mitfahrer allerdings nur gefälschte litauische Ausweise vorlegen. Die Dokumente wurden in Litauen als gestohlen gemeldet, wie eine Überprüfung ergab.

Bei den beiden Personen handelt es sich Ermittlungen zufolge um die Mutter und den 14 Jahre alten Bruder des Fahrers. Sie gaben an, die Pässe für jeweils 3.000 Euro in Griechenland gekauft zu haben. Beide wollten nach eigenen Aussagen einen Schutzantrag in Deutschland stellen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer an seine Wohnanschrift entlassen, die Mutter und der Bruder zur Erstaufnahmeeinrichtung nach Trier verbracht. Gegen die Mitfahrer sind Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise, Urkundenfälschung und Ausweismissbrauch eingeleitet worden. Der Fahrer muss sich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern verantworten.

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2022

(TJ) - Am Dienstag wurden in Luxemburg 1.588 PCR-Tests durchgeführt - 246 mit positivem Resultat. Das entspricht einer Positivitätsrate von 15,49 Prozent. Es gibt zudem einen weiteren Sterbefall in Zusammenhang mit dem Virus, was die Gesamtzahl der Opfer auf 1.163 ansteigen lässt.

Derzeit liegen 26 Patienten wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus, in einem Fall muss die Person intensivmedizinisch betreut werden. Die Reproduktionszahl liegt exakt bei 1,o.

Ein mehr als 3000 Jahre alter Skarabäus wird von einem Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde untersucht.
Kurzmeldungen Panorama 30.11.2022

(dpa) - Beim Ausflug einer Schulklasse nahe der israelischen Küstenstadt Tel Aviv ist ein mehr als 3000 Jahre alter Skarabäus gefunden worden. „Wir wanderten umher, als ich etwas auf dem Boden sah, das wie ein kleines Spielzeug aussah“, berichtete Gilad Stern von der israelischen Altertumsbehörde am Mittwoch, der die Klassenfahrt in Azor leitete. Als er den Käferstein aufhob, sei er verblüfft gewesen. „Es war ein Skarabäus mit einer deutlich eingeritzten Szene“. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse seien ganz aufgeregt gewesen.

Ein Skarabäus ist eine Art Amulett in Form des Pillendreherkäfers, das seinen Ursprung im alten Ägypten hat. Einst war der Käferstein ein Siegel, später wandelte er sich zum Schutz- und Glücksbringer.

Nach Angaben der Altertumsbehörde stammt das Fundstück aus der Bronzezeit und ist mit einer blau-grünen Glasur überzogen. Demnach war es „ein Symbol für Macht und Status“ und könnte an einer Halskette oder einem Ring getragen worden sein. Die auf dem Skarabäus dargestellte Szene stelle wahrscheinlich die Verleihung der Legitimität an einen lokalen Herrscher dar.

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