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"Winzer wird man aus Leidenschaft"
Lokales 5 3 Min. 01.03.2019 Aus unserem online-Archiv
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"Winzer wird man aus Leidenschaft"

Weinberge bei Bech-Kleinmacher: Der Luxemburger Weinbau hat 2018 hervorragende Qualitäten geerntet, muss sich bei der Vermarktung aber anstrengen.

"Winzer wird man aus Leidenschaft"

Weinberge bei Bech-Kleinmacher: Der Luxemburger Weinbau hat 2018 hervorragende Qualitäten geerntet, muss sich bei der Vermarktung aber anstrengen.
Foto: Chris Karaba
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"Winzer wird man aus Leidenschaft"

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Die Winzer der Luxemburger Mosel haben einen hervorragenden Jahrgang geerntet, doch nun muss sich die Qualität auch bei der Vermarktung auszahlen. Im Interview spricht Roby Ley, Direktor des Luxemburger Weininstituts, über Nachwuchssorgen, neue Trends und das Potenzial des deutschen Marktes.
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An der Mosel hat die Trockenheit den Weinreben noch nicht viel geschadet. Nur in verschiedenen Parzellen fallen bei jüngeren Reben schon Blätter ab oder die Pflanzen müssen bewässert werden.
Die Konsequenzen der Dürre im Weinbau, Remich, le 07 Aout 2018. Photo: Chris Karaba
Dörfer wie etwa Wellenstein oder Bech-Kleinmacher haben ihren besonderen Charme. Dazu tragen nicht nur die typischen engen Gassen, sondern auch die Winzerhäuser mit ihrer individuellen Architektur bei.
Die engen Gassen wie hier in Wellenstein tragen zum Charme von Winzerdörfern bei.
Die Luxemburger Winzer wollen mehr von ihren Produkten verkaufen. Für das neue Marketingkonzept liegt ab 2018 jährlich ein Budget von einer Million Euro vor. Was mit dem Geld nun geplant ist.
Im Gegensatz zu den Luxemburger Weinen ist der Konsum von luxemburgischen Crémants in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen.
Luxemburg und der Zollverein
Vor gut 100 Jahren hatten die Winzer es schwer. Zuerst kam die Reblaus, und dann kam das Ende des Deutschen Zollvereins. Auf lange Sicht nahmen beide Katastrophen aber ein gutes Ende. Es war der Beginn der Qualitätsweinbaus.
Durch die neuen Absatzmärkte verbesserte sich nach dem luxemburgischen Beitritt zum Zollverein die wirtschaftliche Situation der Winzer.
Während in der Bierszene das „Craft Beer“ ein großes Revival feiert, ist eine ähnliche Tendenz beim Wein zu erkennen. Zurück zum Ursprünglichen, Unverfälschten und Individuellen möchte man mit dem „Naturwein“, der auch hierzulande immer mehr Liebhaber findet.
Von „Down Under“ nach Cochem
Mit der Übernahme des jahrhundertealten Klosterweinguts Ebernach in Cochem ist für den 41-jährigen Martin Cooper aus Australien ein Traum in Erfüllung gegangen. Doch er ist längst nicht der Einzige, den die Mosel-Weinberge jüngst angelockt haben.
Stolzer Moselwinzer: Martin Cooper in seinem Weinberg.