Wettertrend: Weiße Weihnachten oder Schmuddelwetter?
(TJ) - Natürlich hat Recht, wer darauf hinweist, dass Wettervorhersagen über einen Zeitraum von mehr als drei, vier Tagen wenig zuverlässig sind. Dennoch erlauben moderne Computerberechnungen aufgrund der aktuellen Großwetterlage eine erste vorsichtige Prognose.
Und laut dieser sieht es für 2016 nicht wirklich nach einer weißen Weihnacht aus. Gleich drei Hochdruckgebiete haben sich über Mitteleuropa aufgebaut. "Uwe", "Valentin" und "Wolfgang" versperren der russischen Kaltluft den Weg nach Westen, womit es kühl aber nicht wirklich kalt werden dürfte.
Diese Wetterlage ist laut den Meteorologen von wetter.de relativ stabil, so dass erste Prognosen für Weihnachten eher trüb aussehen: Die Temperaturen dürften sich zwischen zwei und sechs Grad einpendeln, dabei soll der Himmel wolkenverhangen sein und hier und da den Menschen Nebel und Regen bescheren. Die weiße Weihnacht rückt vorerst also in weite Ferne.
Die kommende Woche soll es erst einmal mild bleiben: Bis zum vierten Adventswochenende liegen die Tageshöchstwerte bei zehn Grad, erst danach solle es leicht kühler werden. Einen Vorteil hat dies: Eiskratzer und Schneeschaufel werden noch nicht gebraucht.
