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Wetterbilanz: Wechselhafter März
Lokales 2 Min. 06.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Wetterbilanz: Wechselhafter März

Plakate, Absperrungen und Toiletten: Sturm Eberhard riss alles mit, was nicht fest verankert war.

Wetterbilanz: Wechselhafter März

Plakate, Absperrungen und Toiletten: Sturm Eberhard riss alles mit, was nicht fest verankert war.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 2 Min. 06.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Wetterbilanz: Wechselhafter März

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Mal war es stürmisch, mal sonnnig. Der März zeigte sich vom Wetter her sehr wechselhaft.

Der April mag dem Sprichwort nach machen dürfen, was er will. Der März stand ihm in dieser Hinsicht in diesem Jahr allerdings in nichts nach – zumindest aus meteorologischer Sicht. So zeigte sich das Wetter in den vergangenen Wochen mal kühl und nass, mal warm und sonnig. Eine wettertechnische Bilanz.

In Erinnerung bleibt vor allem Sturm Eberhard. Durch ihn kam zunächst am 4. März eine Person bei einem Unfall ums Leben, bevor er am 10. März für einen Verletzten, viel Schaden und die Absage zahlreicher Burgbrennen und der Kavalkade in Schifflingen sorgte. In Findel wurden Windspitzen von 105,5 km/h gemessen – ein hoher Wert im Vergleich zu den Vorjahren.


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Über 20 Grad Unterschied

Alles in allem war es im dritten Monat des Jahres allerdings zu mild. An der Station des staatlichen Wetterdienstes Meteolux in Findel wurden durchschnittlich 7,2 Grad Celsius gemessen. Dies sind exakt zwei Grad mehr als im langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Einen Rekord stellt dies nicht dar. Dieser wird immer noch vom März 2012 gehalten mit durchschnittlichen 8,5 Grad.

Am wärmsten war es am letzten Märztag in Findel, dies mit maximalen 19,4 Grad Celsius. An den Wetterstationen der Administration des services techniques de l'agriculture (ASTA) entlang der Mosel wurden unterdessen Temperaturen über 20 Grad gemessen. Die Minimalwerte fielen an lediglich drei Tagen unter den Gefrierpunkt. Am kältesten war es dabei am 19. März mit -1,8 Grad.

Im März war es jedoch nicht nur überdurchschnittlich mild, auch die Sonne zeigte sich länger, als dies zu erwarten war. 145,6 Sonnenscheinstunden sind derer über 20 mehr als im langjährigen Schnitt. An sieben Tagen ließ sich die Sonne über zehn Stunden blicken. An acht Tagen hielt sie sich komplett hinter den Wolken versteckt. Eigentlich wäre im März nur mit 6,7 Tagen ohne Sonnenschein zu rechnen gewesen.

Regen im Kommen

Kein Wunder demnach, dass auch mehr Niederschlag gemessen wurde, als dies üblich ist. Insgesamt gingen in Findel 86,8 Liter pro Quadratmeter nieder. Der Normwert liegt bei 69,2 Litern. Verteilt haben sich die Niederschläge auf 19 Tage. Regnete es bis zum 18. März an jedem Tag, so war der Griff zum Regenschirm zum Ende des Monats nur noch an einem Tag nötig.

Verzeichnet wurde an der Wetterstation in Findel zudem ein Schnee- und ein Gewittertag. Nebel wurde an zwei Tagen gemessen, insgesamt allerdings lediglich an 1,6 Stunden. Dies liegt deutlich unter den 16,5 Stunden im langjährigen Schnitt.

Am Samstag soll sich das Wetter erneut frühlingshaft zeigen. So soll sich die Sonne bei Temperaturen von bis zu 16 Grad Celsius immer wieder blicken lassen. Ab Sonntag heißt es wieder Regenschirm einpacken, denn ab dem Nachmittag kann es immer wieder zu Schauern kommen. Es bleibt aber mild.

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