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Wetterbilanz April: Kalt, nass und sonnenarm
Lokales 2 Min. 04.05.2016 Aus unserem online-Archiv

Wetterbilanz April: Kalt, nass und sonnenarm

Gar nicht frühlingshaft: Hagel im April.

Wetterbilanz April: Kalt, nass und sonnenarm

Gar nicht frühlingshaft: Hagel im April.
Foto: Fabrizio Munisso
Lokales 2 Min. 04.05.2016 Aus unserem online-Archiv

Wetterbilanz April: Kalt, nass und sonnenarm

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Zu kalt, zu wenig sonnig und zu feucht: Das Wetter zeigte sich im April alles andere als frühlingshaft. Besserung ist jedoch in Sicht. In den kommenden Tagen locken Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad Celsius ins Freie.

(SH) - Wer sich vorzeitig auf das Frühjahr gefreut hatte, wurde im April bitter enttäuscht. Denn der April 2016 machte wahrlich, was er wollte. Mal schien die Sonne, mal fiel Hagel. Anstelle angenehmer Temperaturen und Sonnenschein dominierten meist jedoch Kälte und Regen das Wetter in den vergangenen Wochen.

Wie der Bilanz des staatlichen Wetterdienstes MeteoLux für den Monat April zu entnehmen ist, war es mit durchschnittlich 7,8 Grad Celsius wie bereits im März etwas zu kühl. Entsprechend dem Mittelwert aus den Jahren 1981 bis 2010 wären durchschnittlich 8,7 Grad zu erwarten gewesen. Dass es im April bereits deutlich wärmer sein kann, war im Jahr 2007 zu erfahren: Damals wurden durchschnittlich 14,6 Grad Celsius gemessen – der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen an der Wetterstation in Findel im Jahr 1947.

20 Grad Unterschied

Am wärmsten war es am 21. April mit 21,2 Grad Celsius. Eine Woche später war von diesen Temperaturen bereits nichts mehr zu spüren. Vielmehr wurde es noch einmal über 20 Grad kälter: Am 28. April wurden in Findel wenig frühlingshafte -2,8 Grad Celsius gemessen.

Auch die Sonne war in den vergangenen Wochen verhältnismäßig wenig zu sehen: Sie schien während lediglich 151,9 Stunden. An zwei Tagen ließ sie sich gar nicht erst blicken.

Dem langjährigen Mittel nach wären 181,6 Sonnenstunden normal gewesen. 2007 waren es deren gar etwas mehr als 325. 1989 war der April hingegen ungewohnt trist: Nicht einmal 90 Sonnenstunden wurden damals gezählt.

Regen, Hagel, Schnee

Mit 175,5 Litern Niederschlag pro Quadratmeter war der April 1989 auch der regenreichste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Findel. Da kann der April 2016 mit seinen 65,6 Litern – verteilt auf insgesamt 15 Tage – kaum mithalten, auch wenn er niederschlagsreicher war, als dies das langjährige Mittel vermuten ließ.

Dabei fiel nicht nur Regen. Zeitweise hagelte oder schneite es auch. MeteoLux verzeichnete im April 2016 mit vier Schneetagen deren fast doppelt so viele als im langjährigen Mittel. Lange blieb die weiße Pracht jedoch nicht liegen.

Besserung in Sicht

Pünktlich zum Feiertag am Donnerstag soll nun jedoch erst einmal Schluss mit dem Schmuddelwetter sein. Nachdem es am Dienstag noch geregnet hatte, sollen sich nun Wolken und Sonne bei Maximaltemperaturen zwischen 14 und 16 Grad Celsius abwechseln.

Wer an Christi Himmelfahrt noch nichts vor hat, kann problemlos eine Aktivität im Freien planen. Wenig Wolken, viel Sonnenschein und Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad laden zu einem Spaziergang im Wald oder einem Grillabend unter Freunden ein.

Auch am Ende der Woche soll das Wetter weiter freundlich bleiben. Am Freitag, Samstag und Sonntag wird das Thermometer aller Wahrscheinlichkeit nach die 20-Grad-Celsius-Marke wieder überschreiten. Regen soll zumindest bis Beginn der kommenden Woche ausbleiben.

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