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Wer Wölfen eine Grube gräbt
Bei Olingen soll 1893 der letzte in Luxemburg gesichtete Wolf erlegt worden sein. Mittlerweile ist er auch in unseren Gefilden wieder auf dem Vormarsch.

Wer Wölfen eine Grube gräbt

Foto: Shutterstock
Bei Olingen soll 1893 der letzte in Luxemburg gesichtete Wolf erlegt worden sein. Mittlerweile ist er auch in unseren Gefilden wieder auf dem Vormarsch.
Lokales 4 Min. 10.03.2018

Wer Wölfen eine Grube gräbt

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Auf Antrag des Kulturministeriums werden zurzeit über Land zahlreiche archäologisch interessante Stätten in Forst und Flur unter Schutz gestellt. Dazu gehört nahe Schweich auch die einzige, noch gut erhaltene Wolfsgrube des Landes...

Eine etwa fünf mal sieben Meter große Mulde im Wald, überdeckt von Laub, Geäst und den letzten, noch nicht dahingeschmolzenen Schneeresten: Ein spektakuläres Bild gibt sie nicht gerade ab, die einzige noch gut erhaltene Wolfsgrube des Landes, gelegen in einem Waldstück nahe Schweich.

Dem Laien könnte man sie wohl genauso gut als Granatenloch aus alten Kriegstagen verkaufen, doch könnten die Bäume reden, so wüssten sie über das Wollefslach womöglich so einiges zu erzählen.

In die Kuhle geködert

Was es mit der Kuhle im Erdboden auf sich hat, das weiß in Schweich zwar nicht der Wald, dafür aber der ehemalige Revierförster Gast Fohl zu erzählen: „Als ich vor langer Zeit hier in Beckerich meinen Posten antrat, da erzählte mir mein Vorgänger, dass an dieser Stelle in der Tat einst Wölfe gefangen worden seien ...

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