Weniger Übernachtungen in Luxemburg
Die Zahl der Übernachtungen in Luxemburg ist im vergangenen Jahr gesunken. Laut Schätzungen des EU-Statistikbüros Eurostat wurden im Vorjahr in den heimischen Beherbergungsbetrieben (Hotels, Ferienunterkünfte, Pensionen, Campingplätze) um 4,3 Prozent weniger Nächtigungen verzeichnet als noch ein Jahr davor. Auch in Irland (minus 1,5 Prozent) und Spanien (minus 0,9 Prozent) verzeichnete der Tourismus Einbußen.
Spanien bleibt mit 467 Millionen Übernachtungen trotzdem das Urlaubsland Nummer eins in der EU, gefolgt von Frankreich (444 Millionen, plus 2,4 Prozent), Italien (429 Millionen, plus 1,9 Prozent) und Deutschland (419 Millionen, plus 4,3 Prozent). Das Großherzogtum kam 2018 auf 2,8 Millionen Nächtigungen.
In der gesamten Europäischen Union (EU) wurden im Jahr 2018 schätzungsweise rund 3,1 Milliarden Übernachtungen erreicht, was einem Anstieg um 2,2 Prozent gegenüber 2017 entspricht. Seit 2009 ist die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben in der EU stetig gestiegen, was laut Eurostat hauptsächlich auf Übernachtungen von Nichtinländern des besuchten Landes zurückzuführen ist. In Luxemburg ist der Ausländer-Anteil unter den Hotelgästen traditionsgemäß ziemlich hoch (89 Prozent), weil die meisten Einwohner ihren Urlaub lieber außerhalb der Heimat verbringen.