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Weniger Drogentote in Luxemburg
Lokales 14.01.2015 Aus unserem online-Archiv
Drogenbericht

Weniger Drogentote in Luxemburg

Fixerstuben retten Leben: In Luxemburg ist die Zahl der Menschen, die an einer Überdosis sterben, stark rückläufig.
Drogenbericht

Weniger Drogentote in Luxemburg

Fixerstuben retten Leben: In Luxemburg ist die Zahl der Menschen, die an einer Überdosis sterben, stark rückläufig.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 14.01.2015 Aus unserem online-Archiv
Drogenbericht

Weniger Drogentote in Luxemburg

2013 sind in Luxemburg elf Menschen an einer Überdosis Drogen gestorben. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich mit den vergangenen Jahren.

(ml) - Cannabis ist die in Luxemburg am häufigsten verbreitete Droge, heißt es im neusten Drogenbericht der Gesundheitsverwaltung. Die Probleme mit den Folgen des Cannabis-Konsums häufen sich. Neuerdings beschlagnahmt die Polizei weniger Heroin und Kokain, dafür jedoch immer mehr Cannabis.

Auffällig ist auch, dass synthetisches Rauschgift zunehmend in Erscheinung tritt. Amphetamine und Ecstasy sind im Vormarsch. Des Weiteren stellen die Experten fest, dass die Zahl derjenigen, die sich Drogen spritzen, abnimmt. Immer mehr Konsumenten ziehen es vor, das Rauschgift zu inhalieren. Der Drogenhandel verlagert sich zunehmend in Kneipen oder Wohnungen.

Relativ konstant bleibt hingegen die Zahl der Menschen, die regelmäßig illegale Drogen konsumieren. Im Jahr 2013 waren hierzulande rund 5.000 derartige Drogenkonsumenten erfasst. 2002 waren es 4.700. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass der Altersdurchschnitt der Drogenabhängigen bei 33 Jahren liegt. Vor 20 Jahren waren die Drogenkonsumenten im Schnitt 28 Jahre alt.

9,5 Millionen Euro für Drogenbekämpfung

Die Zahl der Menschen, die in Luxemburg an einer Überdosis sterben, ist rückläufig. 2013 waren elf solcher Fälle registriert worden. 2007 waren es doppelt so viele (27). Die meisten Menschen, die an einer Überdosis sterben, sind Heroin-Abhängige.

Seit der Eröffnung der ersten Fixerstube waren die Verantwortlichen mit insgesamt 1.800 Fällen von Überdosis konfrontiert. Innerhalb der Struktur gab es keinen einzigen tödlichen Ausgang, heißt es in dem Bericht. 2013 stellte der Staat 9,5 Millionen Euro für die Betreuung von Drogenabhängigen zur Verfügung. Um die Jahrtausend-Wende waren es lediglich rund zwei Millionen Euro.


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