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Kurzmeldungen Lokales 24.09.2020

Weltkriegsmunition in Hosingen gefunden

(LW) - In der Nähe der Résidence Op der Héi in Hosingen wurde am Mittwochnachmittag Altmunition aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. 

Die Sprengstoffexperten des Service de déminage der Armee mussten das schwere Geschoss vor Ort neutralisieren, wodurch die nähere Umgebung bis zirka 18.30 Uhr für den Verkehr gesperrt werden musste.

 Weitere Nachrichten aus dem Ressort Lokales

Gestern

Mindestens 41 Menschen ertrinken im Mittelmeer

(dpa) - Bei einem Schiffsunglück mit einem Migrantenboot sind im Mittelmeer vor der tunesischen Küste nach Informationen der Vereinten Nationen mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot sank am Donnerstagabend vor dem Küstenort Sidi Mansour, wie die Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Freitagabend berichteten. Die tunesische Küstenwache hatte zunächst von mindestens 20 Toten gesprochen. Drei Menschen seien gerettet worden. Die Menschen stammten nach diesen Angaben aus Ländern südlich der Sahara.

März waren bei einem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens 39 Menschen ums Leben gekommen. Sie waren auf dem Weg nach Italien. Jedes Jahr wagen Tausende Migranten die lebensgefährliche Überfahrt von Tunesien und Libyen aus nach Europa. 2019 starben dabei nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 1200 Menschen. Nach Informationen des Tunesischen Forums für Wirtschaft und Sozialrechte setzten im vergangenen Jahr mindestens 12 000 Migranten mit Booten von Tunesien nach Italien über.

Kurzmeldungen Lokales 16.04.2021

Lehrling bei Arbeitsunfall lebensgefährlich am Kopf verletzt

(SH) - Bei Handlungen mit einem Mähaufbereiter ist es am Freitag gegen 11.40 Uhr in der Rue de Luxembourg in Colmar-Berg zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein 17-jähriger Lehrling einer im Ausland ansässigen Firma hat sich dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen. Das Opfer wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt und dann ins Krankenhaus transportiert.

Vor Ort waren der Mess- und Erkennungsdienst der Kriminalpolizei sowie die Gewerbeinspektion (ITM). Die landwirtschaftliche Maschine wurde beschlagnahmt.

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Mutmaßlicher Benzindieb wird mit Drogen erwischt

Kurzmeldungen Panorama 16.04.2021

Forscher erzeugen Mischwesen aus Mensch und Affe

(dpa) - Wissenschaftler haben Embryonen aus Zellen von Mensch und Affe erzeugt. Sie spritzen menschliche Stammzellen in wenige Tage alte Embryonen von Javaneraffen. Das Team um Juan Carlos Izpisua Belmonte vom Salk Institute for Biological Studies in La Jolla (Kalifornien) präsentiert seine Arbeit im Fachmagazin „Cell“. Einige der Embryonen entwickelten sich für knapp 20 Tage im Labor weiter und enthielten ein Zellgemisch beider Arten. Ausgereifte Lebewesen entstanden bei den Versuchen nicht. Langfristiges Ziel dieser ethisch umstrittenen Forschung ist es, menschliche Organe oder Gewebe in Tieren zu züchten, um damit etwa dem Mangel an Spenderorganen zu begegnen.

Der Stammzellforscher Hans Schöler sieht die Studie als „spannende Grundlagenforschung“. Die tatsächliche Züchtung von Organen in solchen Chimären - Mischwesen unterschiedlicher Arten - sei jedoch noch „ganz ganz fern“, sagt der Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster, der nicht an der Studie beteiligt war.

Die Wissenschaftler bauten mit ihrer Studie auf früheren Untersuchungen auf, bei denen sie Mischembryonen aus Zellen von Mensch und Schwein erzeugt hatten. Dabei waren nur sehr wenige menschliche Zellen in das Gewebe der Schweine integriert, vermutlich aufgrund der großen evolutionären Distanz zwischen den beiden Arten. Mit den Javaneraffen (Macaca fascicularis), wählten die Forscher nun einen näheren Verwandten und erzielten tatsächlich bessere Ergebnisse.

Die Forscher hatten jeweils 25 menschliche Stammzellen, die das Potenzial haben, sich in fast alle unterschiedlichen Zelltypen zu entwickeln, in sechs Tage alte Affen-Embryonen injiziert. Zunächst wuchsen alle 132 dieser Embryonen, nach zehn Tagen waren es noch 103. Am Ende der Studie - am Tag 19 nach der Befruchtung - lebten noch drei.

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Kurzmeldungen Lokales 16.04.2021

Ein Verletzter in Mondorf

Am Freitagmorgen kam es um 8.45 Uhr in der Route de Remich zu einem Unfall mit einer verletzten Person. Der genaue Unfallhergang ist nicht überliefert, gewusst ist aber, dass zwei Wagen kollidiert sind, wobei ein Insasse verwundet wurde. Ein Rettungswagen aus Düdelingen wurde abbestellt, die Feuerwehr aus Mondorf sicherte die Unfallstelle ab und leitete die Räumarbeiten.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Medien: Mindestens acht Tote nach Schüssen in USA

(dpa) - Bei Schüssen in einem Paketzentrum des Logistikunternehmens Fedex in den USA sind Medienberichten zufolge mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall hatte sich am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana ereignet.

Die Toten seien in dem Zentrum entdeckt worden, teilte die Polizei laut US-Medien mit. Mehrere Menschen würden mit Schusswunden in Krankenhäusern behandelt. Genaue Informationen über ihren Zustand lagen zunächst nicht vor. Der Schütze soll sich den Berichten zufolge selbst das Leben genommen haben. Die Polizei sei kurz vor Mitternacht zu der Lagerhalle nahe dem Flughafen der Stadt gerufen worden. Umliegende Straßen seien wegen des Polizeieinsatzes zeitweise gesperrt gewesen, schrieb John Perrine von der Indiana State Police auf Twitter.

Fedex-Sprecher Jim Masilak sagte zu CNN, es handele sich um ein „tragisches“ Ereignis. „Sicherheit ist unsere oberste Priorität, und unsere Gedanken sind bei all denen, die betroffen sind. Wir arbeiten daran, mehr Informationen zu sammeln und kooperieren mit den Ermittlungsbehörden.“

Kurzmeldungen Lokales 16.04.2021

Zwei Unfälle am Donnerstagabend

(SC) - Am Donnerstagabend kam es in Luxemburg zu zwei Unfällen. Eine Person wurde verletzt.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr zwischen Bettemburg und Kockelscheuer. Zwei Autos waren hier miteinander kollidiert, eine Person wurde verletzt. Einsatzkräfte aus Roeser und Bettemburg waren zur Stelle.

Auf der A6 in Richtung Arlon kam es zwischen Bridel und Capellen zu einem weiteren Unfall zwischen zwei Fahrzeugen. Einsatzkräfte aus der Hauptstadt sicherten die Unfallstelle. Verletzte gab es hier keine.

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13-Jähriger bei Polizeieinsatz in Chicago erschossen

(dpa) - Nach dem Tod eines 13-Jährigen bei einem Polizeieinsatz in Chicago hat die Bürgermeisterin der US-Metropole zur Ruhe aufgerufen. Rathauschefin Lori Lightfoot appellierte am Donnerstag (Ortszeit) an die Bürger, das Ergebnis der Untersuchung des Vorfalls abzuwarten. „Wir leben in einer Stadt, die durch eine lange Geschichte von Polizeigewalt und -fehlverhalten traumatisiert ist“, sagte Lightfoot. Wut und Schmerz über den Vorfall, bei dem Ende März der 13 Jahre alte Adam Toledo durch den Schuss eines Polizisten getötet wurde, seien daher verständlich.

US-Medien berichteten, zu dem Polizeieinsatz sei es gekommen, weil Schüsse aus der Gegend gemeldet worden seien. Toledo und ein 21-Jähriger seien vor den anrückenden Polizisten davongerannt. Die Polizei-Aufsichtsbehörde Copa veröffentlichte am Donnerstag Aufnahmen von Kameras, die die Polizisten am Körper trugen (Bodycams). Daraus geht nicht eindeutig hervor, ob Toledo zum Zeitpunkt des tödlichen Schusses selbst eine Pistole in der Hand hatte.

Polizeigewalt ist seit langem ein hitzig debattiertes Thema in den USA, vor allem in Zusammenhang mit Rassismusvorwürfen. Derzeit läuft in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd der Prozess gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin. Am vergangenen Sonntag erschoss eine Polizistin in Brooklyn Center im Norden von Minneapolis einen 20-jährigen Schwarzen bei einer Verkehrskontrolle. Auch infolge dieses Vorfalls kam es zu Protesten unter dem Motto „Black Lives Matter“ (auf Deutsch etwa: „Schwarze Leben sind wichtig“), die teils in Ausschreitungen mündeten. Bei dem getöteten Jugendlichen Adam Toledo handelte es sich nicht um einen Afroamerikaner.

Nach Raketenbeschuss: Israel attackiert Ziele im Gazastreifen

(dpa) - Israels Luftwaffe hat als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet attackiert. Kampfjets und Hubschrauber hätten unter anderem eine von der islamistischen Hamas betriebene Produktionsstätte für Waffen und einen Tunnel zum Schmuggeln von Waffen angegriffen, teilte das Militär in der Nacht zu Freitag über Twitter mit. „Wir werden keinerlei Bedrohung für israelische Bürger dulden“, hieß es in dem Eintrag.

Militante Palästinenser im Gazastreifen hatten zuvor eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. In der Grenzstadt Sderot heulten am Donnerstagabend - mit Ende des israelischen Unabhängigkeitstags - nach Angaben der israelischen Armee Warnsirenen. Ein Sprecher der Stadt teilte mit, das Geschoss sei auf offenem Gelände außerhalb von Sderot niedergegangen. Es gebe keine Berichte zu Verletzten oder Sachschäden. Israels Luftwaffe reagiert auf solche Attacken regelmäßig mit Angriffen in dem Palästinensergebiet, das von der Hamas beherrscht wird. Zuletzt hatte die Armee im März nach einem Raketenangriff Hamas-Ziele in dem Küstenstreifen beschossen.

Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Maßnahme mit Sicherheitserwägungen. In dem von Israel streng abgeschotteten Küstengebiet leben etwa zwei Millionen Menschen unter sehr schlechten Bedingungen. Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft.

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Menschen verschwunden: Soldaten in Mexiko angeklagt

(dpa) - In Mexiko sind 30 Marinesoldaten angeklagt worden, weil sie für das Verschwinden zahlreicher Menschen mitverantwortlich sein sollen. Ein Bundesrichter eröffnete am Donnerstag ein Verfahren gegen sie, wie Mexikos Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Den Soldaten wird vorgeworfen, daran beteiligt gewesen zu sein, dass zwischen Februar und Mai 2018 in der Stadt Nuevo Laredo an der Grenze zu den USA eine Reihe von Menschen verschwanden.

Die UN zählte 23 Opfer, darunter drei 14-Jährige. Lokale Organisationen meldeten mehr als 50 Fälle. Nach Angaben des mexikanischen Staatspräsidenten Andrés Manuel López Obrador vom Donnerstag wurden alle Angeklagten bis auf einen, der bereits aus anderen Gründen in Gewahrsam gewesen sei, in den vergangenen Tagen festgenommen. Laut der Staatsanwaltschaft hatte es gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben, bevor die Menschen verschwanden. Den Vereinten Nationen zufolge entführten Uniformierte ihre Opfer nachts oder im Morgengrauen, wenn diese zu Fuß oder per Auto unterwegs waren. Die näheren Umstände blieben zunächst unklar.

Nuevo Laredo liegt in einem Gebiet um die Grenze im Norden Mexikos, in dem Drogenkartelle und andere kriminelle Banden besonders stark vertreten sind und Revierkämpfe führen. Solche Gruppen haben oft Verbindungen zu Sicherheitskräften. Mexiko erlebt nach aktuellen Statistiken derzeit im Schnitt knapp 100 Morde pro Tag. Zudem gelten knapp 87.000 Menschen in Mexiko als verschwunden. Immer wieder werden Massengräber entdeckt. Nur etwa drei Prozent der in Mexiko gemeldeten Straftaten werden laut Zahlen des Thinktanks IEP aufgeklärt. Hinzu kommen viele, die gar nicht erst angezeigt werden.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 15.04.2021

Zehn Kilometer Stau nach Unfall auf A6

Auf der Autobahn A6 in Richtung Arlon gab es einen Unfall zwischen dem Viaduc Mamer und der Ausfahrt Mamer/Capellen. Die Überholspur ist blockiert, es staut sich auf zehn Kilometer.

Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Französische Winzer befürchten nach Frost Milliarden-Schaden

(dpa) - Nach Frostnächten zu Monatsbeginn drohen französischen Winzern einer Verbandseinschätzung zufolge milliardenschwere Einbußen. Erste Informationen aus den Weinregionen des Landes ergaben, dass rund ein Drittel der Weinproduktion verloren ist, teilte der französische Bauernverband Fédération nationale des syndicats d'exploitants agricoles (FNSEA) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Paris mit. Generalsekretär Jérôme Despey schätze, dass dies für die Branche „mindestens zwei Milliarden Euro weniger Umsatz“ bedeute.

Nach milden und frühlingshaften Temperaturen Ende März gab es Anfang April in vielen französischen Regionen wieder Minusgrade. Winzer entfachten auf ihren Feldern Feuer und entzündeten Kerzen, um ihre Stöcke vor dem Frost zu bewahren. Betroffen von dem Temperatureinbruch waren unter anderen auch Obstbauern.

Die Regierung von Premierminister Jean Castex hatte der Agrarbranche bereits finanzielle Unterstützung zugesagt, unter anderem aus einem landwirtschaftlichen Katastrophentopf.

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Kurzmeldungen Lokales 15.04.2021

Einbrecherin auf frischer Tat erwischt

(SH) - Ein Zeuge hatte am späten Mittwochnachmittag in Fels in Zusammenhang mit einem möglichen Einbruch zwei verdächtige Personen bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Gegen 17.20 Uhr konnte die Polizei demnach in der Leedebach eine mutmaßliche Einbrecherin stellen. Die Frau war im Besitz von Diebesgut. Sie wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Die sichergestellten Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der Mann konnte noch nicht ermittelt werden. 

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Zeugenaufruf nach Einbruch in Gemeinde Préizerdaul

Teil-Lockdown in der Schrassiger Haftanstalt

Kurzmeldungen Lokales 15.04.2021

Zeugenaufruf nach Einbruch in Gemeinde Préizerdaul

(SH) - In der Nacht zum Mittwoch war in das Gemeindehaus der Kommune Préizerdaul in der Rue de la Mairie in Bettborn eingebrochen worden. 

Die Polizei bittet Personen, die zweckdienliche Hinweise haben oder verdächtige Personen und Fahrzeuge bemerkt haben, sich mit der Dienststelle Atert in Verbindung zu setzen, dies unter der Nummer 244-92-1000 oder per E-Mail an: police.atert@police.etat.lu.  

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Diebe stehlen Handys in Gastwirtschaften

Trickdiebe in der Hauptstadt unterwegs

Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Royals bei Trauerfeier ohne Militäruniform - wegen Harry

(dpa) - Die britischen Royals werden bei der Trauerfeier für Prinz Philip einem Medienbericht zufolge aus Rücksicht auf Prinz Harry wohl keine Militäruniformen tragen. Die Queen wolle, dass die Männer der Familie zivile Kleidung tragen, schrieb die Zeitung „The Sun“ unter Berufung auf Insider-Quellen in einem Bericht, den am Donnerstag auch der „Guardian“ zitierte. Eine Stellungnahme des Buckingham-Palasts zur Kleiderordnung stand zunächst noch aus. Neben dem engsten Familienkreis werden am Samstag auf Schloss Windsor mehrere Hundert Militärvertreter Teil der Zeremonie sein.

Da Prinz Harry sich mit seiner Frau Meghan aus dem Königshaus zurückgezogen hat, musste er auch seine militärischen Titel abgeben. Laut Protokoll darf er daher auch nicht mehr in militärischer Uniform auftreten, sondern höchstens seine Medaillen auf einem Anzug tragen. Damit Harry nicht als einziges hochrangiges Familienmitglied ohne Uniform kommen muss, soll nun dem Bericht zufolge die gesamte Familie auf diese verzichten.

Der Kompromiss könnte ein erster Schritt für eine Annäherung zwischen Prinz Harry und seiner Familie sein. Die Gräben hatten sich seit seinem Abschied vertieft - vor allem nach dem Fernsehinterview von Harry und Meghan, in dem diese den Royals Rassismus und mangelnde Unterstützung vorwarfen.

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Kurzmeldungen Sport 15.04.2021

Japanischer Spitzenpolitiker: Olympia-Absage möglich

(dpa) - Hochrangige japanische Politiker haben die Diskussion um die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio erneut angeheizt. Der Generalsekretär der Regierungspartei LDP, Toshihiro Nikai, nannte eine Absage der Sommerspiele wegen der Corona-Pandemie sogar als mögliche Option. „Wenn es unmöglich wird, die Spiele auszutragen, dann müssen sie definitiv abgesagt werden“, sagte Nikai Medienberichten vom Donnerstag zufolge bei der Aufzeichnung einer Sendung von TBS TV. „Wenn es einen starken Anstieg der Infektionen wegen Olympia geben sollte, dann macht es keinen Sinn, Olympia zu haben“, fügte der Spitzenpolitiker hinzu. Nikai betonte aber auch, dass erfolgreiche Sommerspiele für Japan wichtig und eine „große Chance“ seien. Er wolle Olympia zu einem Erfolg machen. Die Organisatoren hatten zuletzt immer wieder eine Absage der bereits um ein Jahr verlegten Tokio-Spiele ausgeschlossen.

Wegen der wieder steigenden Corona-Neuinfektionen in Japan wächst jedoch die Angst vor einer Ausbreitung des Virus durch Olympia. In Umfragen sprach sich eine klare Mehrheit der Japaner für eine Absage oder erneute Verschiebung der Spiele aus. Ausländischen Fans und Athletenfamilien bleibt die Einreise nach Japan im Sommer verwehrt. Der für die Impfstoff-Verteilung zuständige Minister Taro Kono sagte nun, dass auch japanische Zuschauer ausgesperrt werden könnten. Die aktuelle Lage könne bedeuten, „dass es wahrscheinlich keine Zuschauer“ in den Arenen geben werde. Die Spiele würden „deutlich anders“ als frühere Auflagen sein.

Die Organisatoren hatten eine Entscheidung über die Zulassung einheimischer Fans und die Stadionkapazitäten für diesen Monat angekündigt. Am Mittwoch hatten die Olympia-Macher den 100-Tage-Countdown bis zur Eröffnungsfeier am 23. Juli gestartet. 

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Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Ansturm auf die Pubs: Umsätze in England verdoppelt

(dpa) - Der erste Öffnungstag nach Monaten im Lockdown hat englischen Pubs und Gaststätten Rekordeinnahmen beschert. Getränke waren dabei am Montag besonders begehrt, wie der Branchenanalyst CGA ermittelte. Der Verkauf von Bier, Wein und Sekt in den Pubs sei 113 Prozent höher gewesen als am selben Tag 2019. Bemerkenswert ist dabei nach Ansicht der Experten, dass nur die Außengastronomie geöffnet hat und vor allem am Vormittag in London und weiten Teilen Englands winterliche Temperaturen herrschten. Die Bestellungen nahmen um 150 Prozent zu, zahlreiche Betriebe sind auf Wochen ausgebucht.

Schätzungsweise verfügen knapp 40 Prozent der Gaststätten im größten britischen Landesteil - insgesamt etwa 41.100 Kneipen und Restaurants - über ausreichend Plätze im Freien, um unter den geltenden Regeln zu öffnen. Alle anderen dürfen erst im nächsten Schritt öffnen, der für den 17. Mai geplant ist. Insgesamt lag das Plus im Jahresvergleich bei 58,6 Prozent, denn beim Essen lagen die Umsätze sogar um 11,7 Prozent niedriger als 2019.

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Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Bezos testet erneut Rakete

(dpa) - Die Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat erneut eine Rakete mit Astronauten-Kapsel getestet. Der 15. Test der „New Shepard“ im Westen von Texas sei erfolgreich verlaufen, teilte die Firma Blue Origin am Mittwoch mit. Die Rakete habe eine Höhe von rund 105 Kilometern erreicht, bevor sie zur Erde zurückgekehrt sei. Erstmals hätten auch Mitarbeiter der Firma vor dem Start und nach der Landung einige Aufgaben von Astronauten geprobt, hieß es. Der eigentliche Testflug blieb aber unbemannt.

Bezos hatte Blue Origin vor rund 20 Jahren gegründet. Die Firma plant, mit der „New Shepard“ künftig Privatpersonen für einen kurzen Zeitraum ins Weltall zu bringen. Ein genauer Zeitplan dafür wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

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