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Welle der Solidarität
Lokales 12.08.2019

Welle der Solidarität

Am Montag gingen die Aufräumarbeiten in der Rue Neuve in Petingen weiter.

Welle der Solidarität

Am Montag gingen die Aufräumarbeiten in der Rue Neuve in Petingen weiter.
Foto: Chris Karaba
Lokales 12.08.2019

Welle der Solidarität

Die Opfer des Tornados können auf Unterstützung zählen: In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Spendenaktionen gestartet.

(m.r.) - Die Anteilnahme mit den Opfern des Tornados ist hierzulande groß: Mehr als 100.000 Euro hat mittlerweile eine private Spendenaktion für die Betroffenen auf Facebook gesammelt. Am Montag fand nun ein Treffen zwischen dem Initiator, Jacques Glod, und dem Bürgermeister der Gemeinde Petingen, Pierre Mellina, statt.


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Auf Nachfrage hin erklärte Pierre Mellina, dass beschlossen wurde, dass Jacques Glod rund die Hälfte des Betrages auf eigenen Wunsch für Soforthilfen einsetzt. Betroffene Personen können sich an den Initiator wenden, der die Geldsumme selbst verwaltet. 

Die restlichen Gelder werden an die Gemeinden Petingen und Käerjeng überwiesen, die selbst auch Spendenaktionen in die Wege geleitet haben. Die Erlöse sollen exklusiv für Schäden, die nicht von Versicherungsgesellschaften übernommen werden, eingesetzt werden. Indes hat die Gemeinde Käerjeng am Montag weitere Initiatoren von privaten Spendenaktionen per Brief kontaktiert.

Hilfe von allen Seiten

Im Zuge des Tornados haben aber nicht nur zahlreiche Privatpersonen sich solidarisch gegenüber den Opfern gezeigt. Neben der staatlichen Katastrophenhilfe helfen auch Institutionen, Vereinigungen und Unternehmen den Opfern. So hat etwa die katholische Kirche 10.000 Euro für die Betroffenen bereitgestellt. Caritas Luxemburg sammelt indes Spenden.


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Staatliche Katastrophenhilfe läuft an
Wie angekündigt, ging am Montagmorgen nach der Tornado-Katastrophe auf dem Verwaltungsportal "guichet.lu" ein Formular online, um Hilfe zu beantragen.

Auch das Rote Kreuz bietet seine Unterstützung an: Betroffene, die sich das Ersetzen von Gegenständen, die für ihre Grundbedürfnisse notwendig sind, nicht leisten können, können sich in diesem Zusammenhang an die Sozialämter der Gemeinden Käerjeng und Petingen wenden.

Die Mobilfunkunternehmen Post und Tango haben ihren Kunden ebenfalls Hilfe angeboten. So erhalten Betroffene bei Tango 75 GB mobiles Datenvolumen umsonst - die Post erlässt den Tornado-Opfern indes die Kosten ihrer Festnetz-, Fernseh- und Internetanschlüsse.




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