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Welche Zukunft für Regionalgeld?: „Beki" rollt vorerst weiter
Lokales 01.08.2014 Aus unserem online-Archiv

Welche Zukunft für Regionalgeld?: „Beki" rollt vorerst weiter

Seit dem 1. Januar 2013 kann man den "Beki" als komplementäres Zahlungsmittel im Redinger Kanton nutzen.

Welche Zukunft für Regionalgeld?: „Beki" rollt vorerst weiter

Seit dem 1. Januar 2013 kann man den "Beki" als komplementäres Zahlungsmittel im Redinger Kanton nutzen.
Foto: Anouk_Antony
Lokales 01.08.2014 Aus unserem online-Archiv

Welche Zukunft für Regionalgeld?: „Beki" rollt vorerst weiter

Nachdem sich der Gemeinderat Redingen Ende Juni in einem selbst auferlegten Votum gegen die Fortführung des „Beki“-Projekts auf kantonaler Ebene ausgesprochen hatte, scheint die Zukunft des ersten Luxemburger Regionalgeldes nun - zumindest vorläufig - gesichert.

(jl) - Laut Koordinator Max Hilbert, der am Donnerstag im Gemeinderat Préizerdaul nochmals die Werbetrommel für den „Beki“ rührte, wolle das Syndikat „De Réidener Kanton“ das Projekt vorerst bis Ende 2015 tragen. Hilbert bat die Gemeinden zugleich, sich künftig verstärkt für den „Beki“ einzusetzen, um die Dynamik zu fördern.

Weiterhin verwies der „Beki"-Koordinator nochmals auf die öffentliche Wirkungskraft des Regionalgeldes, das mittlerweile auch zu einem Aushängeschild für den Innovationsgeist und den Nachhaltigkeitsgedanken im Redinger Kanton geworden sei.

Seit dem 1. Januar 2013 kann man den „Beki" im Redinger Kanton als komplementäres Zahlungsmittel zum Euro nutzen. Grundidee des Regionalgeldes ist es, Kaufkraft im Kanton zu binden und so die regionale Wirtschaft zu fördern. Skeptiker des „Beki" hatten der Alternativwährung zuletzt allerdings einen allzu geringen Nutzungsgrad bescheinigt.