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Weiterhin keine öffentlichen katholischen Gottesdienste
Lokales 08.05.2020

Weiterhin keine öffentlichen katholischen Gottesdienste

Vorerst bleiben die Kirchen in Luxemburg für öffentliche Gottesdienste gesperrt.

Weiterhin keine öffentlichen katholischen Gottesdienste

Vorerst bleiben die Kirchen in Luxemburg für öffentliche Gottesdienste gesperrt.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 08.05.2020

Weiterhin keine öffentlichen katholischen Gottesdienste

Michael MERTEN
Michael MERTEN
Trotz der Corona-Erleichterungen in der kommenden Woche gilt bei der Kirche weiterhin das Verbot von Gottesdiensten unter Anwesenheit der Gläubigen. Doch es gibt ein Hoffnungszeichen.

Ab Montag treten in Luxemburg Lockerungen der Corona-Restriktionen in Kraft. Draußen dürfen bis zu 20 Personen zusammenkommen; viele Geschäfte dürfen ihre Türen wieder öffnen. Doch wer gehofft haben sollte, dass in der kommenden Woche - zugleich auch die zweite Woche der beliebten Muttergottesoktave - auch bei der katholischen Kirche die strengen Kontaktregeln gelockert werden würden, der wurde am Freitagnachmittag enttäuscht.

In einer knappen Mitteilung gab das Erzbistum bekannt: "Bis auf Weiteres sind keine öffentlichen Gottesdienste erlaubt." Zwar habe das Erzbischöfliche Ordinariat ein Schutzkonzept für die Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste erarbeitet. Doch das werde derzeit noch von den staatlichen Behörden geprüft. "Sobald eine Antwort vorliegt, folgen weitere Informationen", heißt es. 


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Die Luxemburger Gläubigen müssen sich also weiterhin in Geduld üben - und können derweil auf alternative Gottesdienstformate zurückgreifen, etwa die Radiosmass, die Livestreams der Messen oder deren Fernsehübertragungen. Auch im Nachbarland Frankreich gilt weiterhin ein Verbot von Messen unter Anwesenheit von Besuchern; vermutlich erst Mitte Juni soll es gelockert werden. 

In einigen anderen europäischen Ländern finden jedoch wieder Gottesdienste unter bestimmten Vorgaben statt, darunter Italien, Polen und Deutschland. Im Nachbarbistum Trier greift seit dem 3. Mai ein Schutzkonzept, das einen Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Personen sowie Einbahnstraßenregelungen beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie bei der Kommunion vorsieht.

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