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Weiswampach: Keine Bedenken um Badespaß
Lokales 30.08.2019 Aus unserem online-Archiv

Weiswampach: Keine Bedenken um Badespaß

Der See in Weiswampach ist laut Wasserwirtschaftsamt bis auf Weiteres bedenkenlos für Bade- und Wassersportfreunde nutzbar.

Weiswampach: Keine Bedenken um Badespaß

Der See in Weiswampach ist laut Wasserwirtschaftsamt bis auf Weiteres bedenkenlos für Bade- und Wassersportfreunde nutzbar.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 30.08.2019 Aus unserem online-Archiv

Weiswampach: Keine Bedenken um Badespaß

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Ein trüber Film auf der Wasseroberfläche des Badesees in Weiswampach lässt derzeit Gerüchte um einen Blaualgenbefall kreisen. Das Wasserwirtschaftsamt gibt bis auf Weiteres aber offiziell Entwarnung.

Trotz der Beobachtungen misstrauischer Bürger, die dem „Luxemburger Wort“ dieser Tage gleich mehrfach Bilder eines grünlichen Films auf der Wasseroberfläche an den Randbereichen des Badesees in Weiswampach zukommen ließen, wurde laut Wasserwirtschaftsamt bei jüngsten Analysen vor Ort bisher keine besorgniserregende Konzentration an Blaualgen festgestellt. Der See sei denn auch bis auf Weiteres bedenkenlos für Bade- und Wassersportgäste nutzbar.


Badeplätze Stausee.hier: Rommwiss,Baschleiden.Foto:Gerry Huberty
Blaualgen bei der Rommwiss: Badeverbot
Im Stausee haben sich erneut Blaualgen gebildet. Am Strand Rommwiss gilt daher ein Badeverbot.

Nachdem im Zuge des regelmäßigen Monitorings der Badegewässer erst am Mittwoch gemeinsam mit dem nationalen Forschungsinstitut LIST Wasserqualitätsproben in Weiswampach durchgeführt worden waren, war für Freitag ein weiterer Ortstermin angesetzt. „Derzeit ist die Situation am See jedenfalls in Ordnung. Sobald sich daran etwas ändern sollte, wird dies umgehend in einer öffentlichen Pressemitteilung gemeldet“, so Anne-Marie Reckinger vom Wasserwirtschaftsamt.

Mit Blick auf die gemeldeten Beobachtungen erinnert sie indes daran, dass nicht alle in den Gewässern auftretenden Algen auch Blaualgen sind und von diesen wiederum auch nicht alle gesundheitsgefährdende Toxine produzieren. In Absprache mit der Behörde ist der Gemeindedienst dieser Tage dennoch zeitweise mit einem Boot auf dem See unterwegs, um das Wasser an den Rändern in Bewegung zu halten und Algenkonzentrationen so vorübergehend abzuschwächen.

Die Sorge um einen Befall des Sees kommt derweil nicht von ungefähr, musste doch wegen der Blaualgen erst vor Tagen ein Badeverbot für den Stauseestrand Rommwiss verhängt werden. Zuvor waren auch bereits Blaualgen an der Mosel entdeckt worden.


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