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Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt: Nass, aber verlockend
Lokales 2 Min. 06.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt: Nass, aber verlockend

Trotz schlechten Wetters bleibt der Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt ein Besuchermagnet.

Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt: Nass, aber verlockend

Trotz schlechten Wetters bleibt der Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt ein Besuchermagnet.
Foto:Gerry Huberty
Lokales 2 Min. 06.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt: Nass, aber verlockend

Nadine SCHARTZ
Nadine SCHARTZ
Während die Eisbahn auf dem Knuedler noch bis Sonntagabend geöffnet ist, sind die Buden des Weihnachtsmarktes bereits verschwunden. Zeit, eine Bilanz der jüngsten Auflage zu ziehen.

(lea) - Während die meisten Bürger mit dem Wegräumen der Dekoration das Thema Weihnachten für diese Saison abschließen, ist für andere Menschen Weihnachten, oder zumindest der dazugehörende Weihnachtsmarkt das ganze Jahr über ein Thema.

Die Mitarbeiter der hauptstädtischen Dienststelle für Feste und Märkte denken nämlich jetzt schon über die Organisation der nächsten Auflage nach. Dazu gehört ebenfalls, ein Fazit des abgeschlossenen Weihnachtsmarktes zu ziehen. Dabei analysieren die für die Organisation verantwortlichen Angestellten der Stadt Luxemburg, was besonders gut bei den Besuchern angekommen ist und, was verbessert werden muss.

Rückblickend erklärt der Verantwortliche Dave Schroeder, dass auch dieses Jahr, trotz schlechter Wetterbedingungen, wieder viele Besucher auf den Weihnachtsmarkt in die Hauptstadt kamen. „Im Durchschnitt regnete es an bis zu zwei Tagen während der gesamten Dauer des Weihnachtsmarktes. Dieses Jahr hat es an gerade einmal zwei Tagen nicht geregnet“, so Schroeder. Auch sei es teilweise fast schon zu warm gewesen, damit die richtige Weihnachtsmarktstimmung aufkommen konnte.

Eisbahn und Lightshows als Anreiz

„0 Grad sind optimal für Weihnachtsmärkte“, sagt Roger Pelzer, der einen Stand mit Glühwein und Crêpes betrieben hat. Trotz der vielen Tage mit Niederschlag ist er aber zufrieden. Vor allem an den Wochenenden und Abenden seien viele Besucher gekommen und hätten dem Regen getrotzt. „Der Chrëschtmaart gehört einfach dazu – so wie die Schobermesse“, meint Pelzer.

Roger Pelzer selbst war schon auf dem allerersten Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt im Jahr 1984 dabei. Anfangs war es nur eine Handvoll Schausteller, die auf der Place d'Armes ihre Stände errichtet hatten. In den vergangenen Jahren hat sich der Weihnachtsmarkt vergrößert und auf andere öffentliche Plätze ausgedehnt.

In diesem Jahr gab es fast 150 Chalets. Unter anderem beim Roude Pëtz in der Grand-Rue, auf der Place d'Armes, dem Knuedler, bei der Gëlle Fra in der Oberstadt sowie auf der Place de Paris im Bahnhofsviertel. Außerdem boten Highlights wie das Riesenrad bei der Gëlle Fra, die Eisbahn auf dem Knuedler und die Lightshows einen zusätzlichen Anreiz für die Besucher.

Weitere Ausdehnung geplant

Ob man sich nun auf eine Tasse Glühwein traf, an den Verkaufsständen vorbeischlenderte oder an einem der Essensstände die Leckereien – von Weihnachtsgebäck über Raclette bis hin zu Luxemburger Traditionsgerichten wie Kniddelen ausprobierte –, jeder kam auf seine Kosten.

In den nächsten Jahren soll der Weihnachtsmarkt laut Dave Schroeder noch weiter ausgedehnt werden. So könnte dieser beispielsweise nach der Fertigstellung des Projektes Royal-Hamilius auch dort auf dem neuen öffentlichen Platz stattfinden.

Die Stadt soll leben. Die Besucher erkunden die Stadt, indem sie von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt schlendern“, sagt Schroeder. Als Vorbilder gelten große Städte wie Straßburg, wo es durch die Stadt verteilt viele kleine Weihnachtsmärkte gibt.


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