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Weihnachtsgeschenke: Spielen ohne Risiken
Lokales 2 Min. 30.11.2020

Weihnachtsgeschenke: Spielen ohne Risiken

Die Bausteine sorgen für Spass - aber nur, wenn das Kind dadurch keiner Gefahr ausgesetzt ist.

Weihnachtsgeschenke: Spielen ohne Risiken

Die Bausteine sorgen für Spass - aber nur, wenn das Kind dadurch keiner Gefahr ausgesetzt ist.
Foto: dpa
Lokales 2 Min. 30.11.2020

Weihnachtsgeschenke: Spielen ohne Risiken

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Spielzeug gehört zum Jahresende zu den beliebtesten Geschenken für Kinder. Um die Sicherheit der Kinder nicht zu gefährden, sollten Eltern bei Teddy und Co. auf einige Sachen achten.

Noch ein paar Mal schlafen, dann kommt wieder der Nikolaus. Und trotz der Corona-Pandemie wird er wohl auch in diesem Jahr viele Kinderaugen nicht nur mit allen möglichen Leckereien, sondern auch mit neuem Spielzeug zum Leuchten bringen.

Während bei Kindern der Spaßfaktor das A und O ist, um zu entscheiden, ob Teddybär, Traktor oder Puppe zum neuen Liebling wird, orientieren sich Eltern meist an ganz anderen Kriterien. Und so sollte der liebe Nikolaus – oder der Weihnachtsmann – nicht nur darauf achten, dass er funktionelles und schön aussehendes Spielzeug bringt, sondern dass durch das Kuscheltier, das Puzzle oder den neuen Fuhrpark keine Gefahr für den Nachwuchs entsteht.

Stabil und ohne Kanten

Doch wie lässt sich erkennen, ob ein Spielzeug sicher ist? Die Union luxembourgeoise des consommateurs (ULC) gibt Eltern einige Tipps. Zunächst sollte das Spielzeug stabil und solide verarbeitet sein. Ablösbare Kleinteile oder kleine Batterien, die verschluckt werden können, bergen eine Erstickungsgefahr. Auch Kleinteile im Inneren müssen gut verschlossen sein. Für Kleinkinder gilt, dass das Spielzeug so groß sein muss, dass es weder verschluckt werden, noch in die Atemwege geraten kann. Wer sich an der Größe eines Tennisballs orientiert, ist auf der sicheren Seite.


ILLUSTRATION - Zum Themendienst-Bericht vom Evelyn Steinbach vom 8. Mai 2020: Kleinkinder brauchen die wenigsten Spielzeuge. Um ein Überangebot zu vermeiden, sollten Eltern deshalb regelmäßig Dinge ausmisten. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
So viel Spielzeug braucht ein Kind
Bauklötze, Bastelzeug, Brettspiele: Viele Kinderzimmer quellen über. Da kommen schnell Langeweile und Übersättigung auf. Ein guter Trick ist dann, Dinge für eine Weile verschwinden zu lassen.

Neben der Erstickungsgefahr gilt es, auch die Verletzungsgefahr zu beachten. Scharfe Ecken und Kanten aber auch aufklappbare und verschiebbare Teile, in denen sich das Kind beispielsweise einen Finger einklemmen könnte, sollten vermieden werden.

Kuscheltiere und Spielzeug aus Textil sollten in der Maschine waschbar sein. Um zu vermeiden, dass mit dem neuen Spielzeug auch Schadstoffe – Weichmacher, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe oder Schwermetalle aus Farben und Lacken – Einzug ins Kinderzimmer erhalten, sollte auf unangenehm stechende oder beißende Gerüche geachtet werden. Farben und Lacke sollten farb-, speichel- und schweißecht sein und die Materialien nicht-entflammbar.

Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen unterdessen auf der Verpackung angegeben sein und sollten, ebenso wie die Rechnung, aufbewahrt werden. Geachtet werden sollte zudem auf die Altersangaben und eventuelle Warnhinweise. Jedes Spielzeug muss zudem mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Auch Prüfsiegel stehen für Qualität.

Die Gebrauchsanweisung sollte gelesen werden. Zudem sollten Eltern ihren Kindern zeigen oder erklären, wie sie mit den Spielsachen umgehen sollen.

 Gefahr aus dem Netz  

Das neue wie auch das gebrauchte Spielzeug sollte zudem regelmäßig auf Beschädigungen kontrolliert werden: Durch lose Teile kann Gefahr entstehen.


03.09.2020, Berlin: Das Logo der IFA steht am Messegelände unter dem Funkturm. Die Technikmesse wurde am Donnerstag für Fachbesucher und akkreditierte Journalisten geöffnet. Die Öffentlichkeit ist wegen der Corona-Pandemie ausgeschlossen. Im Jahr 2019 hatten noch fast 250 000 Menschen die IFA besucht. Foto: Christoph Dernbach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Trends von der Technikmesse IFA
Ob von den Herstellern beabsichtigt oder nicht: Die meisten Technikneuheiten passen sui generis zur neuen Corona-Normalität. Home Electronics machen den Alltag Zuhause angenehmer.

Auch bei Spielzeug, das mit dem Internet verbunden ist, ist Achtsamkeit gefragt. Die ULC empfiehlt, es sofort nach dem Gebrauch abzuschalten, die gespeicherten Daten regelmäßig zu löschen und Kameras und Ortungsfunktionen systematisch zu deaktivieren.

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