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Wegweiser zum Fest der Heiligen Familie
Lokales 2 Min. 26.12.2015 Aus unserem online-Archiv

Wegweiser zum Fest der Heiligen Familie

Lernen wir von Gott selbst: der Mensch braucht die Familie. er braucht den klaren Rahmen um zu wachsen, sich zu entwickeln und sich zu entfalten.

Wegweiser zum Fest der Heiligen Familie

Lernen wir von Gott selbst: der Mensch braucht die Familie. er braucht den klaren Rahmen um zu wachsen, sich zu entwickeln und sich zu entfalten.
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Lokales 2 Min. 26.12.2015 Aus unserem online-Archiv

Wegweiser zum Fest der Heiligen Familie

Am heutigen Sonntag feiern wir das Fest der Heiligen Familie. Jesus, Gott kommt zu uns als Kind, mitten hinein in eine Familie. Ein Kind wird geboren, erfüllt die Eltern mit Freude. Ein Ereignis das sich tagtäglich millionenfach wiederholt, schreibt Patrick de Rond in seinem Artikel.

Am heutigen Sonntag feiern wir das Fest der Heiligen Familie. Jesus, Gott kommt zu uns als Kind, mitten hinein in eine Familie. Ein Kind wird geboren, erfüllt die Eltern mit Freude. Ein Ereignis das sich tagtäglich millionenfach wiederholt. Welche Freude!

Lassen wir uns vor unserem geistigen Auge zu den Hirten gesellen und mit ihnen zum Stall gehen. Wir sehen, Jesus ist nicht allein. Er ist umgeben von Joseph und Maria. Er ist mitten in einer Familie. Nach der Vorstellung Gottes ist der Mensch kein Einzelgänger – und Gott selbst will nicht allein sein! Die Hirten fanden das Kind mit Maria und Josef, so lesen wir im Evangelium (Lk 2,16). Lernen wir von Gott selbst: der Mensch braucht die Familie. Der Mensch braucht Familie, er braucht den klaren Rahmen um zu wachsen, sich zu entwickeln und sich zu entfalten. Er braucht die Sorge der Eltern – so wie wir es im Evangelium dieses Sonntags lesen können. Maria und Joseph sind außer sich vor Sorge, weil sie Jesus zu erst nicht finden können. Ein Alptraum für alle Eltern. Jesus und seine Eltern lernen Höhen und Tiefen des alltäglichen Familienlebens kennen. Gott ist Mensch geworden, wahrer Mensch und wahrer Gott, der das Leben, das Alltägliche mit uns teilt.

Ja, Gott konnte nicht anders als in eine Familie hineingeboren zu werden. Vergessen wir nicht, dass Gott selbst uns ein Spiegelbild zur Familie bietet. Gott ist Familie. Er setzt seinen himmlischen Stil konsequent auf der Erde fort: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist – der dreifaltige Gott, die Familie Gottes im Himmel. Gott will und kann nicht allein sein! Doch warum? Die Antwort finden wir im Titel der Enzyklika „Deus caritas est“. Gott braucht Beziehung um uns Menschen ein Beispiel der Liebe zu sein. Zum Lieben ist immer ein Gegenüber nötig, ein DU. Gott ist Liebe – sein Spiegelbild, die Familie ist ein Ort der Liebe. Ein Ort wo Liebe gelebt wird, sich entfaltet, wächst und ein Ort wo Liebe gelernt wird. Deus caritas est – Gott ist Liebe – Gott ist Familie!

Patrick de Rond, Service de la Pastorale, Responsable  Annonce de la foi et Catéchèse

Mehr zum Thema:

- Alle "Wegweiser"-Texte finden Sie in unserem Dossier.

- Deus Caritas est, erste Enzyklika von Papst Benedikt


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