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Wegweiser zum 4. Sonntag der Osterzeit
Lokales 21.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Wegweiser zum 4. Sonntag der Osterzeit

Es ist ein schönes Bild sich vorzustellen, dass Jesus so zu uns Menschen ist, wie ein guter Hirt zu seinen Schafen.

Wegweiser zum 4. Sonntag der Osterzeit

Es ist ein schönes Bild sich vorzustellen, dass Jesus so zu uns Menschen ist, wie ein guter Hirt zu seinen Schafen.
Foto: Nicole Knoch
Lokales 21.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Wegweiser zum 4. Sonntag der Osterzeit

Wenn wir während der Oktave zu unserer Trösterin pilgern, schauen wir mit ihr zu Christus hin, den sie uns zeigt, betont Nicole Knoch.



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Wegweiser für die Woche - so nennt  sich eine Rubrik auf wort.lu, die wir jedes Wochenende online stellen. Darin finden Sie einen spirituellen Gedanken, einen wertvollen Wegweiser für die Woche.

"Ich bin der gute Hirt", sagt Jesus uns im heutigen Evangelium. Dies ist für mich eines der schönsten der sogenannten "Ich-bin-Worte" im Johannes-Evangelium. Jesus vergleicht sich mit einem guten Hirten, mit einem Hirten also, der sich um seine Schafe sorgt, der sich um sie kümmert, dem das Schicksal der Schafe nicht egal ist und der alles für seine Schafe tut. Es ist diese Art von Hirt, den die Schafe brauchen; also nicht einen Hirten dem die Schafe nichts bedeuten und dem nichts an den Tieren liegt.

Es ist ein schönes Bild sich vorzustellen, dass Jesus so zu uns Menschen ist, wie ein guter Hirt zu seinen Schafen. Es tut gut jemanden an seiner Seite zu wissen, dem wir nicht egal sind. Und es ist tröstlich zu wissen, dass da jemand ist, der sich um uns sorgt. Diese Liebe von Jesus zu uns Menschen geht sogar so weit, dass er sein Leben für uns hingegeben hat, so wie es eben auch ein guter Hirt für seine Schafe tun würde.

Somit passt dieses Evangelium auch sehr gut zum Thema der diesjährigen Mutttergottes-Oktave, die an diesem Wochenende beginnt: "Aimés de Dieu le Père - Beschenkt vum Papp am Himmel." Der Oktavprediger, Abbé Daniel Graul, hat zum Thema geschrieben: "Es tut gut zu wissen, dass wir von Gott geliebt und beschenkt sind."

Wenn wir während der Oktave zu unserer Trösterin pilgern, schauen wir mit ihr zu Christus hin, den sie uns zeigt. Und in seinem Leben, Wirken und Reden wird deutlich, wie groß die Liebe von Gott zu uns Menschen ist, eben genau so groß wie die Liebe des guten Hirten zu seinen Schafen.

Nicole Knoch, Pfarrassistentin Par Mamerdall - St. Christophe