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Wegweiser zum 3. Sonntag der Osterzeit
Lokales 14.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Wegweiser zum 3. Sonntag der Osterzeit

Als Jesus den Emmausjüngern das Brot gebrochen hatte, waren alle ihre Zweifel mit einem Schlag aus dem Weg geräumt.

Wegweiser zum 3. Sonntag der Osterzeit

Als Jesus den Emmausjüngern das Brot gebrochen hatte, waren alle ihre Zweifel mit einem Schlag aus dem Weg geräumt.
Lokales 14.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Wegweiser zum 3. Sonntag der Osterzeit

Das Evangelium dieses dritten Ostersonntags erzählt von der Rückkehr der beiden Jünger aus Emmaus.



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Wegweiser für die Woche - so nennt  sich eine Rubrik auf wort.lu, die wir jedes Wochenende online stellen. Darin finden Sie einen spirituellen Gedanken, einen wertvollen Wegweiser für die Woche.

Das Evangelium dieses dritten Ostersonntags erzählt von der Rückkehr der beiden Jünger aus Emmaus. Als Jesus ihnen das Brot gebrochen hatte, waren alle ihre Zweifel mit einem Schlag aus dem Weg geräumt. Für die beiden war auf einmal glasklar was passiert war. Sie hatten verstanden, dass Jesus im Zeichen des Brotes gegenwärtig ist, ja sie hatten verstanden, dass er lebt, das er bei ihnen ist und sie auf ihrem Weg begleitet.

Die Freude über diese Erkenntnis teilen sie nach ihrer Rückkehr mit den anderen Jüngern. Doch Jesus muss wohl verstanden haben, dass auch die anderen mehr brauchen als nur die Erzählung der beiden Emmausjünger. Und so kommt er zu ihnen, er zeigt sich ihnen, isst mit ihnen und beseitigt so alle restlichen Zweifel.

Doch das Evangelium geht noch weiter, denn es beinhaltet auch eine Aufgabe an die Jünger: die Verkündigung zur Umkehr. Vor zwei Wochen haben wir in der Osternacht unser Taufversprechen erneuert und somit wieder aufs Neue unseren Glauben an den dreifaltigen Gott bekannt und der Sünde eine Absage erteilt. Es war einen Art "Umkehr", die wir in dieser Nacht vollzogen haben. Wir haben uns Gott wieder neu zugewendet. Mancher mag sich fragen ob dies denn immer wieder nötig ist. Ich denke schon, denn Umkehr bedeutet Veränderung zum Besseren. Und ein besserer Mensch werden, können wir jederzeit. Niemand von uns ist perfekt, jeder hat immer noch Potenzial in sich besser zu werden, es besser zu machen und noch mitmenschlicher zu werden. Glauben beinhaltet also auch, immer wieder neu umzukehren zu Gott.

Nicole Knoch, Pfarrassistentin Par Mamerdall - St. Christophe