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Warum man nie zu früh aufgeben sollte
Lokales 24.09.2022
Gazettchen

Warum man nie zu früh aufgeben sollte

Lokales 24.09.2022
Gazettchen

Warum man nie zu früh aufgeben sollte

Glenn SCHWALLER
Glenn SCHWALLER
Von absurd bis witzig: In der täglichen Glosse „Gazettchen“ erzählen „Wort“-Autoren von ihren Erlebnissen des Alltags. Heute geht es um eine hitzige Wanderung.

Urlaubszeit ist bekanntlich die schönste Zeit. Auch ich entfloh neulich dem Alltag und begab mich auf Reisen. Das genaue Ziel verrate ich Ihnen an dieser Stelle nicht. So viel sei jedoch gesagt: Es handelte sich um eine kleine Insel im Atlantischen Ozean.

Während viele Menschen ihre Urlaubstage dort am liebsten am Pool verbringen, mag ich es eher, auf Entdeckungstour zu gehen. Also mieteten wir ein Auto. Dank der heutigen Technik war dies kein Problem. Mit ein paar Klicks wurde der Wagen per Handy gemietet. Das Smartphone diente zudem als Reiseführer und als Navigationsgerät. So erkundeten wir die felsige Landschaft. Das erste Ziel: ein Berg im Zentrum der Insel. Die Aussicht von dort sollte atemraubend sein, hieß es.

Wir kämpften uns Meter für Meter durch die karge Berglandschaft.

Mit unserem kleinen Geländewagen fuhren wir entlang enger Bergstraßen, die mit jedem Kilometer abenteuerlicher wurden. Schließlich erreichten wir einen entlegenen Parkplatz, von dort mussten die Beine uns bis zu besagtem Aussichtspunkt tragen. Zwar sahen wir das Ziel bereits in weiter Ferne vom Parkplatz aus, es war jedoch nur schwer abschätzbar, wie lange die Wanderung tatsächlich dauern würde.


Gazettchen, die tägliche Kolumne des Luxemburger Wort
In der täglichen Glosse „Gazettchen“ erzählen „Wort“-Autoren von ihren Erlebnissen des Alltags.

Unter den Strahlen der brühend heißen Sonne kämpften wir uns Meter für Meter durch die karge Berglandschaft. Das Ziel war zeitweise nicht mehr zu sehen, immer wieder versperrten Hügel die Sicht. Die Hitze wurde unerträglich, die Füße begannen zu schmerzen. Ständig drängte sich der Gedanke ans Aufgeben auf. Es wäre so einfach gewesen: Einfach umkehren und zum Auto zurück. 

Doch wir hielten durch und erreichten nach einer gefühlten Ewigkeit schlussendlich den Aussichtspunkt. Der Blick war atemberaubend, er reichte über die gesamte Insel und das Meer hinüber bis zur Nachbarinsel. Wir konnten uns daran gar nicht mehr satt sehen. Es zeigte sich also wieder: Man sollte nie zu früh aufgeben. Meist wird man dafür belohnt.

Hier finden Sie die gesammelten Gazettchen-Kolumnen.

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