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Warum das Restaurant "Bei der Giedel" nicht mehr so heißen darf
Lokales 3 Min. 16.03.2018
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Warum das Restaurant "Bei der Giedel" nicht mehr so heißen darf

Um 1880 wurde das Café vom Grubenarbeiter Léonard Mullesch eröffnet. Später sollte es nach seiner Frau, 
Anne Mullesch, benannt werden, die „Giedel“ geworden war.

Warum das Restaurant "Bei der Giedel" nicht mehr so heißen darf

Um 1880 wurde das Café vom Grubenarbeiter Léonard Mullesch eröffnet. Später sollte es nach seiner Frau, 
Anne Mullesch, benannt werden, die „Giedel“ geworden war.
Foto: Claude Piscitelli
Lokales 3 Min. 16.03.2018
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Warum das Restaurant "Bei der Giedel" nicht mehr so heißen darf

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Die „Giedel“ zieht aus dem Fond-de-Gras. Der bisherige Betreiber des Traditionslokals, Alain Bousson, hat den Namen schützen lassen. Es ist das Konzept, um das es geht, erklärt sein Anwalt Robert Mines: „Die ,Giedel‘ ist kein einfaches Grubenarbeitercafé mehr“.

„Jetzt bin ich der Buhmann. Dabei habe ich die ,Giedel‘ zu dem entwickelt, was sie heute ist“, beklagt sich Alain Bousson, der bisherige Betreiber des Restaurants „Bei der Giedel“ im Fond-de-Gras.

Am 31. Oktober hat er dessen Schlüssel abgeben müssen, weil sein Mietvertrag von der Brauerei nicht erneuert wurde. Den Namen hat er sich aber schützen lassen und hat ihn für ein Restaurant in Lasauvage bestimmt, das er neu eröffnen will, die frühere Auberge de la Promenade.

Eine Entscheidung, die im Internet für viele Reaktionen sorgte ...

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