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Warten - damit Weihnachten werden kann: Wegweiser zum 2. Advent
Lokales 03.12.2016 Aus unserem online-Archiv

Warten - damit Weihnachten werden kann: Wegweiser zum 2. Advent

Jeden Sonntag erfreue ich mich an den Kerzen des heller werdenden Adventskranzes.

Warten - damit Weihnachten werden kann: Wegweiser zum 2. Advent

Jeden Sonntag erfreue ich mich an den Kerzen des heller werdenden Adventskranzes.
Foto: Jemp Rollinger
Lokales 03.12.2016 Aus unserem online-Archiv

Warten - damit Weihnachten werden kann: Wegweiser zum 2. Advent

Anne CHEVALIER
Anne CHEVALIER
Ich bin ziemlich ungeduldig. Nun lese ich, dass man dem etwas entgegensetzen kann. Beschäftigung, Ablenkung und dann natürlich: Raus aus der Routine. Soweit so gut. Im Adventsbetrieb jedoch nicht leicht umzusetzen, so Daniela Steil in ihrem Wegweiser zum 2. Advent.

Ich bin ziemlich ungeduldig. Menschen, die mich warten lassen oder die mir zu langsam sind, machen mich reizbar. Situationen, in denen Entscheidungen endlos auf sich warten lassen, regen mich auf. Leider. Nun lese ich, dass man dem etwas entgegensetzen kann. Beschäftigung, Ablenkung und dann natürlich: Raus aus der Routine. Soweit so gut. Im Adventsbetrieb jedoch nicht leicht umzusetzen.

Als Christin gefällt mir der Satz: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ...“

Mein Weg ist der Folgende. Ich orientiere mich an den Kindern, mit den ich arbeite und werde zum großen Kind. Als erstes starte ich mit der Dekoration im Haus. Im Laufe der vier Wochen füllt sich meine Wohnung mit Engeln und weihnachtlichem Zubehör jeder Art. Das verkürzt mir die Wartezeit. Dann meditiere ich gemeinsam mit Freunden „meinen Adventskalender“. Rücke Weihnachten damit täglich näher. Jeden Sonntag erfreue ich mich an den Kerzen des heller werdenden Adventskranzes.

Und ganz wichtig: Ich schreibe meinen Wunschzettel. Nicht dass ich etwas Konkretes brauchte …, aber es ist doch jedes Jahr wieder schön, sich Gedanken darüber zu machen, was ich mir noch alles wünsche. Und dies dann in der Hoffnung aufzulisten, dass zumindest ein Teil davon in Erfüllung geht. Nichts Außergewöhnliches, Kleinigkeiten.

Es ist eigentlich nicht verwunderlich, dass sich fast alle Menschen in der Vorweihnachtszeit an ihre Kindheit erinnern. Als Christin gefällt mir der Satz: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ...“ Wir sollen wie sie werden, und Großes, Unfassbares erwarten. In der Gestalt des kleinen Kindes Jesus von Nazareth.

Daniela Steil, Pastoralreferentin Grevenmacher

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- Alle "Wegweiser"-Texte finden Sie in unserem Dossier


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