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Wanderschafe auf Wanderschaft
Lokales 20.04.2020

Wanderschafe auf Wanderschaft

Wanderschafe auf Wanderschaft

Foto: Pierre Matgé / LW-Archiv
Lokales 20.04.2020

Wanderschafe auf Wanderschaft

In zwei Herden sind auch in diesem Jahr wieder Wanderschafe quer durch Luxemburg unterwegs - derzeit in der Nähe von Lieler und von Trintingen.

(str) - Der Wanderschäfer Florian Weber und seine Schafherde werden auch in diesem Jahr wieder an 72 Standorten der Stiftung natur&ëmwelt sowie auf 52 staatlichen Flächen im Norden und Osten des Landes Halt machen - davon 51 im Norden des Landes und 21 im Süden und Osten. Dabei handelt es sich ausschließlich um ökologisch wertvolle Flächen in Naturreservaten und in gelisteten Biotopen.


Unter Schafen
Als Wanderschäfer zieht Florian Weber mit seinen Schafen zwar oft neugierige Blicke auf sich, dank der Ehrung mit dem „Hëllef fir d'Natur“-Preis rückt seine Arbeit zurzeit aber auch abseits der Wege und Weiden in den Fokus.

Die Schafe werden dabei in zwei Herden à 300 Tiere aufgeteilt, wobei die eine Hälfte im Ösling unterwegs sein wird und die andere im Süden und Osten des Landes. Außerdem werden auch kleinere Herden zu Beweidungsflächen gebracht, die nicht auf der Route der großen Herden liegen.

In normalen Zeiten werden Wanderungen organisiert, um den Schäfer, dessen Hunde und die Schafe zu begleiten. Wegen der Corona-Pandemie wird dies möglicherweise frühestens im August möglich sein.


Mit dem Schäfer auf Wanderung: Viel Romantik, wenig Lohn
650 Mutterschafe und ein Chef: Florian Weber aus Lieler ist Luxemburgs einziger Wanderschäfer. Er hält damit im Großherzogtum eine Tradition hoch, die europaweit am Aussterben ist.

Im Norden sind die Schafe seit dem 15. April im Cactusbësch bei Lieler unterwegs, sie werden dann um Ulflingen unterwegs sein, bevor es für sie Mitte Mai nach Lellingen weitergeht. 

Die zweite Herde wird voraussichtlich für bestimmte Zeit im Trintinger Tal verweilen, wo sie im Naturreservat „Im Reder“ zur Gestrüppbekämpfung eingesetzt werden. 

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