Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Wallfahrt im Zeichen von Gottes Barmherzigkeit
Lokales 25 08.11.2015 Aus unserem online-Archiv
Echternach

Wallfahrt im Zeichen von Gottes Barmherzigkeit

Mit der Wallfahrt wird das Fest des hl. Willibrord am 7. November begangen.
Echternach

Wallfahrt im Zeichen von Gottes Barmherzigkeit

Mit der Wallfahrt wird das Fest des hl. Willibrord am 7. November begangen.
Foto: Viktor Wittal
Lokales 25 08.11.2015 Aus unserem online-Archiv
Echternach

Wallfahrt im Zeichen von Gottes Barmherzigkeit

In der Abteistadt Echternach begann am Wochenende die Willibrordusoktave. Festprediger ist Abbé Carlo Morbach.

(asc) - Die Willibrordusoktave im November lockt genau wie die alljährlich am Pfingstdienstag in Echternach stattfindende Springprozession Tausende Gläubige in die Abteistadt. Mit der Wallfahrt wird das Fest des hl. Willibrord am 7. November begangen. Der Auftakt der Wallfahrt 2015, die noch bis zum 15. November in der Sauerstadt stattfindet, war am Freitag 6. November in der Basilika.

Nach einem Gottesdienst für die älteren Menschen wurde am Abend die Pilgermesse für das Dekanat Echternach, die Pfarrei Junglinster und die Pfarreiengemeinschaften Irrel und Trierweiler gefeiert.

Festprediger Abbé Carlo Morbach ging in seiner Predigt auf das diesjährige Thema „Barmherzigkeit Gottes – Gerechtigkeit für den Menschen“ ein.

Für den Geistlichen ist unsere heutige Gesellschaft zusehends von Unbarmherzigkeit geprägt. Denn wie sonst könne man erklären, dass es weltweit so viel Elend und Armut gibt. Am Beispiel des Abgasskandals in der Automobilbranche meinte Morbach, dass in vielen Bereichen alles immer besser und performanter werden müsse.

Der Mensch sei sich längst seiner Grenzen und derjenigen der Technik und der weltlichen Existenz nicht mehr bewusst, so Morbach. Das Wirtschaftswachstum werde meist auf Kosten der Gesundheit des Menschen, der Natur und der Dritten Welt erzielt. Um diesen Teufelskreis zu unterbrechen, müssten die Leute wieder lernen barmherzig zu sein, so Morbach.

Erzbischof Jean-Claude Hollerich stand am Sonntag dem Hochamt vor. Die Messe wurde vom Basilikachor gestaltet. Am Festtag des "rastlosen Verkünders des Evangeliums" gab Erzbischof Jean-Claude Hollerich den Ministranten unserer Diözese den Gründer Echternachs zum zweiten Schutzpatron.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Springprozession in Echternach
Der Pfingstdienstag steht in Echternach traditionsgemäß im Zeichen der Springprozession. Bei kühlen Temperaturen und anhaltendem Regen nahmen knapp über 8.000 Pilger an der diesjährigen Wallfahrt teil.
Echternacher Springprozession - Photo : Pierre Matgé
Pfingstdienstag in Echternach
Am Pfingstdienstag findet die traditionelle Springprozession in Echternach statt. Ab 9.30 Uhr werden Tausende Gläubige durch die Straßen der Abteistadt ziehen.
Springprozession,Echternach,Foto:Gerry Huberty
Pfingstdienstag in Echternach
An diesem Dienstag werden erneut tausende Gläubige in die Abteistadt kommen, um an das Grab des heiligen Willibrord zu pilgern. Auftakt der Springprozession ist um 9.30 Uhr. Doch das Programm startet schon Stunden vorher.
Springprozession 2015.
Pilgermesse in der Echternacher Basilika
Am Festtag des "rastlosen Verkünders des Evangeliums" hat Erzbischof Jean-Claude Hollerich den Ministranten unserer Diözese den Gründer Echternachs zum zweiten Schutzpatron gegeben.
Willibrord habe sehr früh das Dienen gelernt und dadurch eine starke Bindung zu Christus aufbauen können, sagte Erzbischof Jean-Claude Hollerich zum Abschluss der Willibrord-Oktave..