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Wahlberichterstattung beim "Wort": Ein außergewöhnlicher Arbeitstag
Lokales 6 Min. 21.10.2013

Wahlberichterstattung beim "Wort": Ein außergewöhnlicher Arbeitstag

In der Innenpolitik werden die Berichte über den Wahlsonntag verfasst.

Wahlberichterstattung beim "Wort": Ein außergewöhnlicher Arbeitstag

In der Innenpolitik werden die Berichte über den Wahlsonntag verfasst.
Foto: Hülya Atasoy
Lokales 6 Min. 21.10.2013

Wahlberichterstattung beim "Wort": Ein außergewöhnlicher Arbeitstag

Wahlen sind für die Medien stets ein besonderes Ereignis, weshalb sie einen hohen Anspruch an die Berichterstattung stellen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie die Arbeit unserer Redakteure, Fotografen und Videojournalisten am Wahlsonntag aussah.

Ein Beitrag von Hülya Atasoy

+++ 23.30 Uhr:

Dieser Beitrag wird nun hier beendet. Wir danken für Ihr Interesse.

+++ 23 Uhr beim "Wort":

Inzwischen sind alle Redakteure aus dem Ressort Innenpolitik wieder zurück im Büro. Sie sind alle in die Arbeit vertieft und verfassen ihre Berichte über den Wahlsonntag. Da ist Konzentration gefordert. Das Tippen auf den Tatstauren ist in dem Bürozimmer das einzige wahrzunehmende Geräusch.

Ähnlich ruhig geht es bei den Kollegen vom Layout zu. Sie sind ein Stückchen weiter gekommen und haben nun fast die Hälfte der 48 geplanten Zeitungsseiten fertiggestellt. Noch stehe etwas Arbeit an, doch man liege gut in der Zeit, heißt es. 

+++ 22 Uhr in den Redaktionsräumen des LW:

In der Redaktion Innenpolitik ist abgesehen vom Ressortleiter niemand da. Alle fünf Journalisten dieser Rubrik sind noch auf den Wahlparties der verschiedenen Parteien unterwegs, um dort Interviews mit den einzelnen Kandidaten zu führen und die Atmosphäre einzufangen. Sobald sie zurück sind, müssen sie sich sofort an den Computer setzen und ihre Berichte schreiben. Um 1 Uhr in der Nacht zum Montag müssen die Seiten vom Layout fertiggestellt sein, um in den Druck zu gehen.

In der Lokalredaktion sind die Kollegen mit dem Aufbau der Lokalseiten beschäftigt. Neben der üblichen Wochenend-Berichterstattung, etwa über Unfälle oder diverse Veranstaltungen, sind auch vier Seiten über die Resultate in den einzelnen Wahlbezirken geplant. Von Stress keine Spur.

Beim Layout laufen unterdessen die Arbeiten auf Hochtouren. Bis jetzt ist rund ein Drittel der geplanten 48 Seiten über die Wahl fertig gestellt. Für den Rest haben die "Producer", die an diesem Sonntag ausnahmsweise zu fünft statt nur zu dritt sind, bis um 1 Uhr nachts Zeit.

Im Luxemburger Wort vom Montag wird es neben einer ausführlichen Berichterstattung über die Wahl auch mehrere aufschlussreiche Grafiken geben. Geplant ist etwa eine Grafik mit den Porträtfotos aller Politiker, die einen Platz im Parlament einnehmen werden. "Bis jetzt liegen uns nur die Kandidaten aus dem Norden und Osten vor. Der Süden und das Zentrum fehlen uns noch komplett", so Michèle Winandy.

+++ 20.30 Uhr mit unverändertem Standort (Luxexpo):

Während des ganzen Abends führen unsere beiden DNR-Journalisten Max Lemmer und Jacques Ganser Interviews mit verschiedenen Polit-Prominenten. Zuletzt war Astrid Lulling an der Reihe.

Die Interviews werden von zwei Kameras gefilmt, live gemischt und nur kurz darauf auf wort.lu veröffentlicht. Außerdem sind die Clips am LW-Stand in der Luxexpo auf einer großen Leinwand zu sehen. Für die Videos sind ein Techniker für die Bildregie, zwei Kameramänner sowie ein Cutter im Dienst.

Mal ganz nebenbei: Zeit für lange Pausen haben unsere Journalisten  an diesem Sonntag nicht. Wenn der kleine Hunger kommt, wird er  einfach direkt am Arbeitsplatz gestillt. 

+++ 20.15 Uhr auf der Wahlsoirée in der Luxexpo:

Mit Spannung wurde sie erwartet, kurz nach 20 Uhr wurde sie dann veröffentlicht: die erste Hochrechnung. Einen kleinen Augenblick später sind die Resultate auch alle in unserem Live-Ticker nachzulesen. Während sich LW-Journalist Fern Morbach um die Hochrechnung kümmert, ...

...schreibt Volker Bingenheimer schnell eine Push-Meldung, um auch alle Smartphone-Besitzer, die unsere Push-Nachrichten abonniert haben, über den neuesten Stand der Dinge zu informieren.

+++ 19.30 Uhr (immer noch) bei der CSV:

Ist viel los oder eher nicht und ist die Stimmung gelöst oder eher angespannt: Unser Fotograf Marc Wilwert hält ein paar Eindrücke im Bild fest.

+++ 19.15 Uhr auf der Wahlparty der CSV:

Anfangs hieß es, dass gegen 19 Uhr eine erste Prognose veröffentlicht würde, doch noch ist es nicht so weit. Für Journalisten ist dies ein guter Moment, um schon mal ein paar Eindrücke einzufangen. Die beiden LW-Redakteurinnen Michèle Gantenbein und Charline Lebrun haben sich gleich mal ein Mikrofon geschnappt und ein paar Kurzinterviews geführt - etwa mit CSV-Generalsekretär Laurent Zeimet...

 ... oder auch Erna Hennicot-Schoeppges. Die Interviews hat unser Videojournalist Francis Verquin gefilmt. Später am Abend werden die Aufzeichnungen auf wort.lu zu sehen sein.

+++ 17.30 Uhr bei der Wahlsoirée in der Luxexpo:

Noch immer herrscht gespante Ruhe, doch am Stand vom Luxemburger Wort stehen alle Mitarbeiter bereits in den Startlöchern. Zwei Journalisten sind für den Live-Ticker zuständig. Sie beide halten unsere Leser am Laufenden über erste Prognosen, Ergebnisse, Trends u.s.w. In unserem Live-Ticker gibt es aber auch Informationen über alle weiteren Ereignisse an diesem Sonntag, wie etwa das Tennisturnier auf Kockelscheuer.

Nicht zu vernachlässigen ist auch das Thema "Parlamentswahl" in den sozialen Netzwerken. Was wird zum Beispiel darüber auf Facebook geschrieben, was getwittert?

Unser Kollege Thierry Labro nimmt das alles unter die Lupe, ohne zu versäumen, selbst mit unseren Lesern über Twitter zu kommunizieren. Außerdem zeichnet er die interessantesten Kommentare in einem eigenen Storify-Beitrag auf.

Übrigens: Neben unseren Kollegen vom deutschsprachigen wort.lu sind an diesem Wahlsonntag auch die englisch-, französisch-, sowie portugiesischsprachigen Mitarbeiter im Einsatz, um unsere Leser umfassend auf allen unseren Nachrichtenkanälen zu informieren.

+++ 15 Uhr beim Luxemburger Wort: Noch ist es ganz ruhig in der Redaktion Innenpolitik, doch in wenigen Stunden sieht das ganz anders aus. Um 18 Uhr starten die Wahlparties der einzelnen Parteien und ab 19 Uhr werden die ersten Prognosen veröffentlicht. Laut Marc Schlammes, dem Ressortleiter, geht es danach richtig los. Für das sechsköpfige Team der Innenpolitik steht dann eine Menge Arbeit an. Am Montag gibt es nämlich im Luxemburger Wort eine 48-seitige Berichterstattung über die Wahl.

Geplant sind detaillierte Berichte über die Resultate der einzelnen Gemeinden sowie Kandidaten. Dazu gibt es ganzseitige Berichte über die Wahlergebnisse in den vier Bezirken Luxemburgs sowie umfassende Berichte über die Wahlergebnisse der großen und kleinen Parteien. Das Ganze wird angereichert mit vielen aufschlussreichen Grafiken. Und selbstverständlich wird die Wahl auch das Thema des Leitartikels sein.

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Bleibt die CSV am Ruder oder kommt es zu einer Dreier-Koalition ohne die Christlich-Sozialen: An diesem Sonntag entscheidet sich, wer in den nächsten fünf Jahren das Land regieren wird. Die Wahlen eines Landes sind für die Medien stets ein besonderes Ereignis, weshalb sie auch einen extrem hohen Anspruch an die Berichterstattung stellen. Für das Luxemburger Wort und wort.lu sind an diesem Sonntag mehr als 25 Journalisten, drei Videojournalisten sowie sieben Fotografen im Einsatz.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen sozusagen einen Blick hinter die Kulissen gewähren und zeigen, wie unsere Journalisten, Fotografen und Videojournalisten arbeiten. Wir nehmen Sie daher mit auf Tour, auf der Sie zu Beginn einen Blick in die Redaktionsräume des Luxemburger Worts werfen können. Zudem können Sie sehen, wie unsere Arbeit auf der Wahlsoirée aussieht, die in den Luxexpo-Hallen ausgerichtet wird und wo ein Büro für rund 15 Journalisten sowie eine Bühne für Live-Interviews eingerichtet wurde.

Im Anschluss daran bringen wir Sie zur CSV-Wahlparty, wo ebenfalls Journalisten des Luxemburger Worts im Einsatz sein werden. Später am Abend geht es dann zurück zum Luxemburger Wort, wo wir den Kollegen aus der Innenpolitik sowie vom Layout über die Schulter schauen werden. 

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