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Vulkanwolke zieht in Richtung Luxemburg
Lokales 1 24.09.2021
Von den Kanaren nach Europa

Vulkanwolke zieht in Richtung Luxemburg

Der Vulkan von La Palma stößt eine Wolke aus Asche und Schwefeldioxid aus.
Von den Kanaren nach Europa

Vulkanwolke zieht in Richtung Luxemburg

Der Vulkan von La Palma stößt eine Wolke aus Asche und Schwefeldioxid aus.
Foto: dpa
Lokales 1 24.09.2021
Von den Kanaren nach Europa

Vulkanwolke zieht in Richtung Luxemburg

Der Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma zieht seine Kreise bis nach Mitteleuropa. Grund für Sorge gibt es wohl nicht.

(m.r./dpa) - Seit Sonntag speit ein Vulkan auf der Kanareninsel La Palma Asche, Gesteinsbrocken und um die 1.000 Grad heiße Lava aus. Die Schäden sind immens. Rund 350 Häuser wurden durch das flüssige Gestein erst in Brand gesetzt und dann unter Lavamassen begraben. Auch Bananenplantagen, Straßen und Stromleitungen wurden zerstört.

 

Der Ausbruch auf der Insel im Atlantik soll bald auch Auswirkungen auf Mitteleuropa und damit auch Luxemburg haben - wenn auch nur geringfügige. Denn die ausgespuckten Asche- und Schwefelteilchen können mit den vorherrschenden Luftströmungen nach Europa transportiert werden. 


Mount Cumbre Vieja erupts in El Paso, spewing out columns of smoke, ash and lava as seen from Los Llanos de Aridane on the Canary island of La Palma on September 19, 2021. - The Cumbre Vieja volcano erupted on Spain's Canary Islands today spewing out lava, ash and a huge column of smoke after days of increased seismic activity, sparking evacuations of people living nearby, authorities said. Cumbre Vieja straddles a ridge in the south of La Palma island and has erupted twice in the 20th century, first in 1949 then again in 1971. (Photo by DESIREE MARTIN / AFP)
Vulkanausbruch auf La Palma: 5000 Menschen evakuiert
Im Bereich der Cumbre Vieja auf La Palma ist am Sonntag ein Vulkan ausgebrochen - der erste seit 50 Jahren auf der Kanareninsel.

Der EU-Observationsdienst Copernicus geht aber davon aus, dass die Auswirkungen auf die Luftqualität am Boden wahrscheinlich sehr gering sein werden. Die Teilchen sollen sich auf etwa fünf Kilometer Höhe über die Region bewegen. Der Großteil des Schwefeldioxids befinde sich somit in höheren Atmosphäre - insbesondere je weiter die betroffene Region von der Vulkaninsel entfernt sei. 

Eventuell sei die Wolke bei klaren Wetterverhältnissen als leichter Dunst am Himmel zu erkennen. Auch das für Luftqualität zuständige Umweltministerium hat bislang keine Warnung für das Wochenende ausgesprochen.  


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