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Vorläufige Wetterbilanz des Winters: Trocken, kalt und sonnig
Trotz einzelner Schneeschauer ließ sich im Winter 2016/17 auch die Sonne oft blicken.

Vorläufige Wetterbilanz des Winters: Trocken, kalt und sonnig

Foto: Alice Enders
Trotz einzelner Schneeschauer ließ sich im Winter 2016/17 auch die Sonne oft blicken.
Lokales 22.02.2017

Vorläufige Wetterbilanz des Winters: Trocken, kalt und sonnig

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Der Winter 2016/17 war bisher so trocken wie kein Winter zuvor. Dies geht aus der Vorbilanz des staatlichen Wetterdienstes hervor. Weiter war es von Dezember bis Februar zu kühl und äußerst sonnig.

(SH) - Noch eine Woche, dann ist der Winter zumindest für die Meteorologen beendet. Der staatliche Wetterdienst Meteolux hat bereits eine Vorbilanz gezogen. Demnach war es von Dezember bis Februar etwas zu kalt, jedoch sonnig und bisher so trocken wie noch nie.

So wurden bis zum 20. Februar an der Wetterstation in Findel im Schnitt 0,8 Grad Celsius gemessen. Dies sind deren 0,6 weniger als im langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Bis Ende des Monats könnte sich dieser Wert jedoch noch leicht erhöhen.

Bisher wurden 52 Frosttage, an denen die minimale Lufttemperatur unter dem Gefrierpunkt lag, und elf Eistage, an denen die Maximaltemperaturen nicht über 0 Grad Celsius hinausgingen, gemessen.

34 Tage mit (wenig) Niederschlag

In Findel wurden in fast drei Monaten gerade einmal 62,2 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. So trocken war es bisher noch nie. Ob es Ende Februar jedoch auch noch reichen wird, um ins Rekordbuch zu gelangen, ist aufgrund der derzeitigen Wetterlage mit Regen fraglich. Derzeit hält der Winter 1963/64 den Rekord mit 69 Litern pro Quadratmeter. Im Schnitt fallen von Dezember bis Februar hingegen 226 Liter. In diesem Winter gab es in Findel 34 Tage mit Niederschlag und 17, an denen Schnee lag.

Doch nicht nur trocken zeigte sich der Winter 2016/17, auch sonnig war er. So wurden bis zum 20. Februar an der Wetterstation von Meteolux 202,7 Sonnenstunden gemessen. Dies sind deren bereits rund 28 mehr als im langjährigen Schnitt.

Dass die Jahreszeiten der Wetterexperten sich von den kalendarischen oder astronomischen Jahreszeiten unterscheiden hat historische Gründe. Vor dem Computerzeitalter ließen sich Statistiken einfacher aufstellen, wenn volle Monate in Betracht gezogen wurden. So dauert der Winter für die Meteorologen von Dezember bis Februar, das Frühjahr von März bis Mai, der Sommer von Juni bis August und der Herbst von September bis November. Kalendarisch beginnt das Frühjahr in diesem Jahr am 20. März.

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