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Vor dem Berufungsgericht: Keine Narrenfreiheit für Staatsbeamte
Pierre Kohnen im Februar 2014 vor seiner Zeugenaussage im Rahmen des Bommeleeër-Prozesses.

Vor dem Berufungsgericht: Keine Narrenfreiheit für Staatsbeamte

Foto: Gerry Huberty
Pierre Kohnen im Februar 2014 vor seiner Zeugenaussage im Rahmen des Bommeleeër-Prozesses.
Lokales 20.01.2016

Vor dem Berufungsgericht: Keine Narrenfreiheit für Staatsbeamte

Michel THIEL
Michel THIEL
Am Mittwoch befasste sich das Berufungsgericht mit der abgewiesenen Verleumdungsklage des früheren Polizisten Pierre Kohnen gegen zwei frühere Kollegen.

(mth) - Am Mittwoch beschäftigte sich das Berufungsgericht mit dem Fall der in erster Instanz abgewiesenen Verleumdungsklage des früheren Polizisten Pierre Kohnen gegen den ehemaligen Polizeichef Romain Nettgen und den Polizeisprecher Vic Reuter. Dabei geht es um die Frage, ob Staatsbeamte in einer Strafsache von Privatklägern direkt belangt werden können oder in diesem Zusammenhang Rechtsschutz genießen.

Pierre Kohnen, bis Februar 2014 beigeordneter Regionaldirektor der Polizei in Esch/Alzette und Dozent an der Polizeischule, hatte eine Verleumdungsklage gegen den früheren Generaldirektor der Polizei Romain Nettgen und dessen Pressesprecher Vic Reuter angestrengt ...

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