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Dossier

Die Festung vor der Schleifung

Vor 150 Jahren: Londoner Vertrag 1867

Luxemburg – ein kleines von Bauern bewohntes Fleckchen Land – geriet vor 150 Jahren mit seiner Festung zwischen die Interessen zweier Großmächte.
Festungs-Stroossennimm, Strassenschilder, Foto Lex Kleren

Erinnerungen an die Festung: Straßennamen, die Geschichte erzählen

Festungs-Stroossennimm, Strassenschilder, Foto Lex Kleren
150 Jahre sind vergangen, seit mit der Unterzeichnung des Londoner Vertrags das Ende der Festung besiegelt wurde. Zahlreiche Straßennamen erinnern an Luxemburgs Zeit als Festungsstadt.
Die Bock-Kasematten ziehen jedes Jahr über 100.000 Besucher an. Seit 1933 sind sie für Touristen geöffnet. Doch schon vorher suchten die Menschen nach Zugängen - die Gänge waren so etwas wie ein geheimer Abenteuerspielplatz.

Von der Wehranlage zur Attraktion: Wie die Kasematten touristisch wurden

Die Bock-Kasematten ziehen jedes Jahr über 100.000 Besucher an. Seit 1933 sind sie für Touristen geöffnet. Doch schon vorher suchten die Menschen nach Zugängen - die Gänge waren so etwas wie ein geheimer Abenteuerspielplatz.
Als vor 150 Jahren das Ende der Festung besiegelt und deren Schleifung beschlossen wurde, wurden die Zugänge zu den 
Kasematten zugeschüttet. Doch schnell wurde ihr 
Potenzial als Besuchermagnet erkannt. Heute zählen sie zu den größten Touristenattraktionen des Landes.
Mit dem Viadukt (die "Al Bréck") entstand im Jahr 1861 eine direkte Verbindung zwischen Bahnhof und Oberstadt.

Luxemburg nach der Schleifung im Jahr 1867: Von der Festungs- zur Geschäftsstadt

Mit dem Viadukt (die "Al Bréck") entstand im Jahr 1861 eine direkte Verbindung zwischen Bahnhof und Oberstadt.
Das Ende der Festung markierte zugleich den Beginn einer neuen Ära für Luxemburg-Stadt. Stadtplaner, Ingenieure und Architekten begannen zu entwerfen. Geschäfte eröffneten, Parks und Villen wurden erbaut und der öffentliche Transport hielt Einzug.
Zu Festungszeiten galten feste Öffnungszeiten. Waren die Tore geschlossen, so kam man nicht mehr in die Stadt hinein - und auch nicht mehr heraus.

Luxemburg-Stadt zu Festungszeiten: Trinkfreudige Soldaten, enge Gassen und ein erster "Finanzplatz"

Zu Festungszeiten galten feste Öffnungszeiten. Waren die Tore geschlossen, so kam man nicht mehr in die Stadt hinein - und auch nicht mehr heraus.
Bis zur Unterzeichnung des Londoner Vertrags lebte die Bevölkerung der Stadt Luxemburg zusammen mit Tausenden Soldaten. Wie kann man sich dieses Leben vorstellen? Das erklärt Historiker Guy Thewes im LW-Interview.
Mir Woelle bleiwen wat mir sin, Luxemburg, Luxembourg, Foto Lex Kleren

1867 – einfach „verzielt“

Mir Woelle bleiwen wat mir sin, Luxemburg, Luxembourg, Foto Lex Kleren
De Londoner Traité als Geschichte.
Musée Dräi Eechelen – Vernissage de l'exposition «1867. Luxembourg – ville ouverte» : Visite guidée
(de g. à dr.) François Reinert, directeur du Musée Dräi Eechelen; S.A.R. le Grand-Duc héritier; Lydie Polfer, bourgmestre de la Ville de Luxembourg; Xavier Bettel, Premier ministre, ministre d'État, ministre de la Culture; S.A.R. la duchesse de Cambridge; S.A.R. la Grande-Duchesse héritière.

Kate Middleton und der Londoner Vertrag: Zweites Gründungsdatum Luxemburgs

Musée Dräi Eechelen – Vernissage de l'exposition «1867. Luxembourg – ville ouverte» : Visite guidée
(de g. à dr.) François Reinert, directeur du Musée Dräi Eechelen; S.A.R. le Grand-Duc héritier; Lydie Polfer, bourgmestre de la Ville de Luxembourg; Xavier Bettel, Premier ministre, ministre d'État, ministre de la Culture; S.A.R. la duchesse de Cambridge; S.A.R. la Grande-Duchesse héritière.
Im „Musée Dräi Eechelen“ fand am Donnerstag die offizielle Gedenkfeier statt: Premierminister Xavier Bettel und Museumsdirektor François Reinert ordneten vor Herzogin Catherine die historische Bedeutung des Londoner Vertrags ein - und zwar auf Luxemburgisch.
Déplacement à pied à partir du palais grand-ducal vers le Lëtzebuerg City Museum 
(de g. à dr.) Xavier Bettel, Premier ministre, ministre d'État, ministre de la Culture; S.A.R. la Grande-Duchesse héritière ; S.A.R. la duchesse de Cambridge ; S.A.R. le Grand-Duc héritier ;

Neutralitätsfeier in Luxemburg: Kate auf Spurensuche durch die Geschichte

Déplacement à pied à partir du palais grand-ducal vers le Lëtzebuerg City Museum 
(de g. à dr.) Xavier Bettel, Premier ministre, ministre d'État, ministre de la Culture; S.A.R. la Grande-Duchesse héritière ; S.A.R. la duchesse de Cambridge ; S.A.R. le Grand-Duc héritier ;
Nach Kunst und Kuchen, endlich der eigentliche Anlass ihrer Stippvisite: Herzogin Kate von Cambridge wandelt auf den Spuren der Festung Luxemburg. Vor 150 Jahren war im Vertrag von London deren Schleifung festgehalten worden.
(de g. à dr.) S.A.R. la duchesse de Cambridge ; Xavier Bettel, Premier ministre, ministre d'État, ministre de la Culture ;

Neutralitätsfeier in Luxemburg: Kate hält Luxemburg in Atem

(de g. à dr.) S.A.R. la duchesse de Cambridge ; Xavier Bettel, Premier ministre, ministre d'État, ministre de la Culture ;
Kate ist da. Boden schrubben und nach Sprengstoff schnüffeln, das war am Morgen, am Nachmittag hieß es mächtig Winken: Der Kate-Besuch hielt Luxemburg in Atem.

150 Jahre Londoner Vertrag: Luxembourg 
for sale

Vor 150 Jahren sollte Luxemburg an Frankreich verkauft werden. Das hatte nicht nur nachhaltige Konsequenzen für das europäische Mächtegefüge, sondern vor allem für die Luxemburger Gesellschaft.
Réouverture Lëtzebuerg City Museum, “The Luxembourg Story“, Guy Thewes, le 04 Mai 2017. Photo: Chris Karaba

Lëtzebuerg City Museum : Geschichte Luxemburgs für Einsteiger

Réouverture Lëtzebuerg City Museum, “The Luxembourg Story“, Guy Thewes, le 04 Mai 2017. Photo: Chris Karaba
Neues Logo, neuer Name und eine neue Dauerausstellung über 1000 Jahre Luxemburger Geschichte: Das Lëtzebuerg City Museum erscheint in frischem Antlitz – und greift doch auf bewährte Narrative zurück.