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Vom Virus gepackt: Drei Corona-Infizierte erzählen

Vom Virus gepackt: Drei Corona-Infizierte erzählen

Vom Virus gepackt: Drei Corona-Infizierte erzählen

Vom Virus gepackt: Drei Corona-Infizierte erzählen


25.03.2020

Wenn das Virus einen packt, was bedeutet das? Drei Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, geben Einblick in ihr Leben mit dem Virus ... Ein nicht immer einfacher Umgang.

Pascale, Stefano und Catherine sind alle drei am Virus erkrankt. Eine neue, ernste Erfahrung, die alle unterschiedlich herausfordert. Denn jeder geht anders damit um. Für Pascale ist der Corona-Virus fast wie eine sportliche Herausforderung, gegen die man offensiv vorgehen kann. Stefano war am Anfang ziemlich verunsichert. Doch die Familie gab ihm Halt. Anders ergeht es Catherine, die mit der Angst im Kopf erst umgehen muss, aber dank guter Freundinnen wieder Licht am Ende des Tunnels sieht.

Eine Videoreportage von Sibila Lind und Christophe Olinger

Pascale, 42 Jahre: "Was zählt, ist die positive Einstellung" 

(chl) - Als Pascale die Diagnose am 10. März erhält, sie sei am Corona-Virus erkrankt, bricht keine Welt bei ihr zusammen. Sie ist zwar Asthmatikerin, aber das ist noch kein Grund zur Panik, denn: "Es fühlt sich an wie eine Grippe." Sie hat noch nicht ihre richtige Stimme wiedergefunden, aber das macht nichts. Und anstelle sich von der Angst leiten zu lassen, nutzt sie ihre Energie, um den Genesungsprozess zu beschleunigen. Damit sie die Zeit sinnvoll nutzen kann, bloggt sie täglich und dokumentiert für andere Besorgte ihren Krankheitsverlauf. Warum es wichtig ist, positiv an die Erkrankung heranzugehen, erklärt sie im Video:    

Stefano, 22 Jahre: Glücklich, dass die Familie und Freundin für mich da sind

Stefano ist Krankenpfleger und liebt seinen Beruf. Doch während der Ausübung seiner Tätigkeit hat er sich angesteckt und ist nun am Corona-Virus erkrankt. Die ersten Tage waren moralisch schwer zu verkraften. Was ihm Halt gegeben hat, ist sein familiäres Umfeld. Mit viel Taktgefühl und regelmäßigen Austausch fühlt er sich - trotz Isolierung - nicht alleine. Denn seine Freundin und seine Familie unterstützen ihn und versorgen ihn mit dem Wichtigsten. Mittlerweile geht es ihm besser auch dank seines neuen guten Freundes: sein Hometrainer. Jeden Tag kann er ein bisschen mehr trainieren und das macht ihm Hoffnung, den Virus bald abgeschüttelt zu haben. Wie er das Ganze meistert, erklärt Stefano im Video persönlich:  

Catherine, 52 Jahre, und die Angst im Kopf

Für Catherine ist die Corona-Erkrankung eine Belastung und eine große Herausforderung. Teile ihres Bekanntenkreises machen ihr Vorwürfe. Das setzt ihr zu und belastet sie zusätzlich. Erst im Krankenhaus fühlt sie sich richtig aufgenommen. Ein freundliches Lächeln, ein sehr kompetentes Personal geben ihr ein Gefühl der Zuversicht, dass alles wieder gut wird. Medikamente gegen das Virus gibt es nicht, nur Fieber senkende Mittel und etwas gegen die Angstzustände und zum Glück noch etwas anderes, das ihr Halt gibt. Aber Catherine will nach wie vor nicht erkannt werden, deshalb hat sie ihren Namen und ihre Stimme ändern lassen. Und trotz der Angstzustände findet sie Hilfe bei drei Freundinnen, die sich nicht im Stich lassen. Warum ihr das hilft, erklärt sie im Video:   


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