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Vom Rückstand zum Stillstand?
Lokales 22.02.2013 Aus unserem online-Archiv

Vom Rückstand zum Stillstand?

Vom Rückstand zum Stillstand?

Lokales 22.02.2013 Aus unserem online-Archiv

Vom Rückstand zum Stillstand?

Welche Zukunft hat der Zug noch als alternatives Transportmittel in Belgien? Die staatliche belgische Eisenbahngesellschaft SNCB plant, ihre Investitionen für die kommenden Jahre massiv zu kürzen. Auch Luxemburg könnte davon betroffen sein.

(CBu) – Welche Zukunft hat der Zug noch als alternatives Transportmittel in Belgien? Die staatliche belgische Eisenbahngesellschaft SNCB plant, ihre Investitionen für die kommenden Jahre massiv zu kürzen. Auch Luxemburg könnte davon betroffen sein.

Der Investitionsplan der „Société Nationale des Chemins de Fer Belges“ (SNCB) für den Zeitraum 2013-2025 soll massiv gekürzt werden. Demnach umfasst er ein Volumen von 24,4 Milliarden Euro – rund 16 Milliarden weniger als noch Anfang 2012 geplant. Der naheliegende Hauptgrund für die Kürzungen seien die finanziellen Engpässe beim belgischen Gesamtstaat, so die SNCB.

Die Folgen der Investitionskürzungen reichen indes bis nach Luxemburg. Mit die größten Opfer der Kürzungen sollen nämlich mehrere Regionalzuglinien in der Province de Luxembourg sein. Neue Investitionen beschränken sich demnach auf die Erhöhung der Sicherheit und Großprojekte wie den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes der drei Axen Brüssel-Amsterdam, Brüssel-Paris sowie Brüssel-Köln/Frankfurt.

Unter die bedrohten Regionallinien fallen letztlich nahezu alle traditionellen Strecken, die Luxemburg mit den belgischen Bahnhöfen Brüssel, Namur und Liège verbinden. Mittelfristig stehen damit die meisten Regionalverbindungen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft auf dem Prüfstand. Wallonische Politiker wie Josy Arens vom „Centre démocrate humaniste“ (cdH) sprechen bereits vom „lange angekündigten Tod der Eisenbahn“ in der südbelgischen Region.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf den Fokus-Seiten in der Freitagsausgabe des „Luxemburger Wort“.