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Villeroy&Boch verkauft Areal in Rollingergrund
Lokales 2 1 07.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Villeroy&Boch verkauft Areal in Rollingergrund

Das jetzt verkaufte Grundstück stößt an Schloss Septfontaines (rechts im Bild).

Villeroy&Boch verkauft Areal in Rollingergrund

Das jetzt verkaufte Grundstück stößt an Schloss Septfontaines (rechts im Bild).
Foto: LW-Archiv/Pierre Matgé
Lokales 2 1 07.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Villeroy&Boch verkauft Areal in Rollingergrund

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Auf dem ehemaligen Fabrikgelände soll in absehbarer Zeit ein neues Stadtviertel entstehen.

Villeroy&Boch hat einen weiteren Teil seiner Liegenschaften in Luxemburg verkauft. Dies teilte der Porzellanhersteller am Dienstag mit. 


Das Schloss Septfontaines ist im Besitz von Villeroy&Boch.
Industriegeschichte aus sieben Quellen
Villeroy&Boch betrieb 240 Jahre lang die Fayencefabrik in „Siwwebueren“. Zahlreiche Kriege überdauerte die Produktion, die Billigkonkurrenz in einer globalisierten Welt jedoch nicht. Nun entsteht etwas Neues auf dem Scherbenhaufen.

Käufer ist die Immobilienentwicklungsgesellschaft ICN Development. Die in Belgien und in Luxemburg aktive Gesellschaft erwirbt das Areal in Partnerschaft mit Tralux Immobilier und BESIX RED, einem ebenfalls in Belgien und Luxemburg aktiven Bauträger.

Bei dem jetzt verkauften Areal handelt es sich um eine 3,6 Hektar große Fläche, die zum Teil direkt an das historische Schloss Septfontaines anstößt. Dieses wird nicht verkauft und soll  langfristig im Besitz des Porzellanherstellers bleiben.    

Schloss Septfontaines bleibt im Besitz von Villeroy&Boch.
Schloss Septfontaines bleibt im Besitz von Villeroy&Boch.
Foto: LW-Archiv/Marc Wilwert

 „Wir werden das Schlossgelände sowie den südlichen Flügel des Carrés langfristig erhalten und in die Entwicklung der Immobilie investieren – denn das Schlossgelände bleibt auch weiterhin ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur von Villeroy & Boch“, so Dr. Markus Warncke, Finanzchef von Villeroy&Boch. 

Auch das Factory Outlet und die bestehenden Showrooms für den Badbereich und die Gastronomie sollen auf dem Standort Rollingergrund erhalten bleiben.

Auf dem Gelände soll ein neues urbanes Viertel mit Wohnungen, Büroflächen, Gastro-Betrieben und Geschäften ins Leben gerufen werden, wobei die Nähe des Waldes und die Nähe zum Stadtzentrum beitragen werden, das Viertel anziehend zu machen.

Ein erster Teil des Fabrikgeländes war bereits 2016 an die Stadt Luxemburg verkauft worden. Das Produktionsgelände wurde im Laufe des vergangenen Jahres bereits weitgehend zurückgebaut und saniert.



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