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Kurzmeldungen Lokales 29.07.2021

(SC) - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erwischten Beamte insgesamt fünf Fahrer, die zu viel getrunken hatten und sich trotzdem noch hinters Steuer gesetzt hatten.

In Ulfingen kam einer Polizeistreife auf einer Sicherheitsfahrt gegen 2.30 Uhr ein Auto entgegen, dessen Fahrerin immer wieder auf die Gegenfahrbahn steuerte. In Wilwerdingen stoppten die Beamten die Fahrerin schließlich. Ein Alkoholtest lieferte ein positives Ergebnis - ihr wurde der Führerschein entzogen und es wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen.

Eine weitere alkoholisierte Fahrerin machte gegen 1.40 Uhr die Place d'Argent in Luxemburg-Eich unsicher. Ein Zeuge meldete der Polizei in Limpertsberg, dass der Wagen an der Côte d'Eich in Schlangenlinien gefahren war. Auch in diesem Fall wurde der Frau der Führerschein entzogen und es wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen. 

Gegen 1 Uhr erwischten die Beamten in Luxemburg-Stadt einen Autofahrer, der mit zwei kaputten Reifen und überhöhter Geschwindigkeit durch den Tunnel René Konen in Richtung Beggen raste. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass auch er zu viel getrunken hatte. Er war seinen Führerschein daraufhin los und wurde einem sofortigen Fahrverbot unterlegt.

In Differdingen erwischten die Beamten gegen 0.40 Uhr einen betrunkenen Fahrer ohne Führerschein. Er wurde in der Rue Woiwer gestoppt und der Alkoholtest lieferte ein positives Ergebnis. Als die Beamten die Prozedur zum Führerscheinentzug einleiten wollten, bemerkten sie, dass gegen den Fahrer bereits ein Fahrverbot bestand. Die Staatsanwaltschaft wurde daraufhin von dem Fall in Kenntnis gesetzt und ordnete die Beschlagnahmung des Wagens an.

Gegen 23.30 Uhr wurde eine Autofahrerin am Boulevard de Kockelscheuer in Luxemburg-Gasperich kontrolliert, nachdem sie einer Polizeistreife durch ihre Fahrweise aufgefallen war. Sie musste ihren Führerschein aushändigen und auch ihr wurde ein provisorisches Fahrverbot auferlegt. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Wagen keine gültige technische Kontrollbescheinigung mehr hatte. 

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Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:32

(jt) - Eine betrunkene Autofahrerin hat in der Nacht zum Sonntag Polizeibeamte in Ulflingen attackiert. Auch der Beifahrer sei während der Kontrolle um 3 Uhr morgens handgreiflich geworden, meldet die Polizei. Beide Insassen mussten aufgrund ihres aggressiven Verhaltens auf dem Boden fixiert werden.

Wie sich herausstellte, stand die Autofahrerin unter starkem Alkoholeinfluss. Eine Polizeistreife hatte zuvor ihren ungewöhnlichen Fahrstil bemerkt. Die Frau musste ihren Führerschein abgeben, bevor sie von der Polizei nach Hause gebracht wurde. Ihr Beifahrer landete im Passagearrest. 

Am Samstag kam es noch zu weiteren Führerscheinentzügen. In Luxemburg-Bonneweg verursachte ein betrunkener Autofahrer am frühen Samstagabend einen Crash. Der Wagen überschlug sich und kam auf der Fahrerseite zu liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und musste aus dem Auto befreit werden. Wie sich herausstellte, stand er unter übermäßigem Alkoholeinfluss. Der Führerschein wurde eingezogen und es wurde Protokoll erstellt.

Einige Stunden später wurde in der Hauptstadt eine Fahrerflucht gemeldet. Ein Auto war in Clausen gegen einen geparkten Wagen gestoßen, doch der Fahrer fuhr einfach weiter. Kurze Zeit später konnte eine Polizeistreife den mutmaßlichen Unfallverursacher jedoch antreffen. Auch bei ihm fiel der Alkoholtest positiv aus. Zudem waren seine Fahrzeugpapiere nicht in Ordnung. Der Führerschein wurde eingezogen und es wurde Protokoll erstellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug beschlagnahmt.

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Autorin Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe, Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, in der Frankfurter Paulskirche.
Kurzmeldungen Kultur Heute um 13:52

(dpa) - Tsitsi Dangarembga, Autorin und Filmemacherin aus Simbabwe, hat den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Die 62-Jährige habe es geschafft, „uns eine Gesellschaft so nahe zu bringen, dass sie uns zwar nicht restlos verständlich wird, wir sie aber auf uns beziehen können, auf uns und unsere eigenen Unzulänglichkeiten“, sagte die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, am Sonntag in Frankfurt. Dangarembga sei „eine weithin hörbare Stimme Afrikas in der Gegenwartsliteratur“.

Die Laudatio in der Paulskirche hielt die kenianische Germanistin und Soziologin Auma Obama. „Du bist nicht gewöhnlich, ein gewöhnliches Leben war keine Option für Dich“, sagte sie über ihre Freundin. Und: „Du bist eine der erfolgreichsten und wichtigsten Stimmen auf dem afrikanischen Kontinent und hoffentlich bald mit dem Preis weltweit.“

Dangarembga veröffentlichte 1988 ihren gefeierten Debüt-Roman „Nervous Conditions“ als ersten Teil einer autobiografisch geprägten Trilogie. Die drei Bücher beschreiben am Beispiel einer heranwachsenden Frau den Kampf um das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und weibliche Selbstbestimmung in Simbabwe.

Von 1989 bis 1996 studierte Dangarembga in Berlin Filmregie und kehrte später mit ihrem deutschen Mann nach Simbabwe zurück. In ihren Filmen thematisiert sie Probleme, die durch das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne entstehen. Der Friedenspreis ist mit 25.000 Euro dotiert.

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Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 09:45

(dpa) - Der deutsche Außenhandelsverband BGA rechnet trotz Materialmangels und Störungen der globalen Lieferketten mit einem kräftigen Exportwachstum in diesem Jahr. „Wir sind sehr gut ins Jahr gestartet und sehen deshalb trotz einer Abschwächung derzeit keine Anzeichen, unsere Prognose eines nominalen Wachstums von 13 Prozent zu kassieren“, sagte der neue Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel (BGA), Dirk Jandura. Die Warenausfuhren würden damit das Niveau vor der Corona-Krise überschreiten.

Der Verband erwartet, dass die Lieferkettenprobleme bis Mitte kommenden Jahres anhalten. „Wir sehen steigende Containerpreise, steigende Frachtraten, Mangel an Vorprodukten wie Halbleiter und immer massivere Engpässe bei Lastwagenfahrern. Wir haben es mit einer Vielzahl von Problemen zu tun“, berichtete der promovierte Diplom-Kaufmann, der seit Anfang Oktober an der Spitze des BGA steht.

Von der künftigen Bundesregierung forderte Jandura eine „aktive Handelspolitik“. Sie müsse in Brüssel auf einen „starken gemeinsamen europäischen Auftritt“ in Handelsfragen hinwirken. „Andernfalls gerät Europa zwischen die Mühlsteine USA und China“, warnte der 51-Jährige. Das europäisch-kanadische Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) müsse endlich ratifiziert werden, ebenso das Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur. „Wir müssen mehr Handel wagen“, sagte Jandura. „Wir hoffen sehr, dass es eine Koalition des Fortschritts wird. Deutschland muss an vielen Stellen modernisiert werden.“

Beim Klimaschutz sollte die künftige Bundesregierung eher auf Anreize für Innovationen als auf Verbote setzen, forderte Jandura. „Wir brauchen eine Balance zwischen Marktwirtschaft und Regulierungen und mehr Technologieoffenheit.“ Die bisherige Klimaschutzpolitik ist aus seiner Sicht „unausgegoren“. „Wie soll der wachsende Strombedarf gedeckt werden? Eigentlich müssten ein oder zwei Atomkraftwerke vorerst am Netz bleiben für die Grundlast.“

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Kurzmeldungen International Heute um 09:30

(dpa) - Die kanadische und US-Küstenwache haben mit Sorge einen Brand auf einem Container-Transporter vor der Pazifikküste verfolgt. 

Das 260 Meer lange Schiff „ZIM Kingston“ hatte zunächst bei schwerer See rund 40 Container verloren, wie kanadische Medien am Samstagabend berichteten. Kurz darauf gerieten zwei Container an Bord in Brand. Da die Container nicht näher bezeichnetes Gefahrenmaterial enthielten, konnten die Flammen nicht mit Wasser bekämpft werden. Nach Medienberichten wurde inzwischen eine komplette Evakuierung des Schiffes in Betracht gezogen.  

Das Schiff, das unter der Flagge Maltas fährt und rund 52 Tonnen Chemikalien geladen haben soll, lag unterdessen vor Anker in der Juan-de-Fuca-Straße, dem Seeweg, der ins kanadische Vancouver oder nach Seattle im US-Staat Washington führt.

Barack Obama in Newark.
Kurzmeldungen International Heute um 08:34

(dpa) - Der frühere US-Präsident Barack Obama sieht die Vereinigten Staaten und die Welt an einem „Wendepunkt“. Es gebe einerseits eine Strömung mit einer „Politik der Gemeinheit und der Spaltung und des Konflikts“, sagte der Demokrat am Samstag in Richmond bei einem Wahlkampfauftritt vor der Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Virgina. „Aber die gute Nachricht ist, dass es einen anderen Weg gibt, bei dem wir an einem Strang ziehen und große Probleme lösen.“ Das sei eine Entscheidung, „von der ich glaube, dass sie nicht nur die nächsten Jahre, sondern auch die nächsten Jahrzehnte der Menschheitsgeschichte bestimmen wird“.

Obama sagte, es gehe darum zu bestimmen, was für eine Art von Demokratie die nächste Generation erben werde. Er warnte vor einer „Rückkehr zu dem Chaos, das so viel Schaden angerichtet hat“. Damit dürfte der Ex-Präsident auf die Amtszeit seines Nachfolgers Donald Trump anspielen, der von 2017 bis Januar diesen Jahres im Weißen Haus regierte. In Virginia kandidieren Obamas Parteifreund Terry McAuliffe und der von Trump unterstützte Republikaner Glenn Youngkin für das Amt des Gouverneurs. Die Wahl ist am 2. November. Sie gilt als früher Stimmungstest für die landesweiten Kongresswahlen in gut einem Jahr.

Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus. Auch US-Präsident Joe Biden und andere prominente Demokraten unterstützen McAuliffe im Wahlkampf in dem an die Hauptstadt Washington angrenzenden Bundesstaat Virginia.

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Gestern

Kurzmeldungen Panorama 23.10.2021

(dpa) - US-Schauspieler Harrison Ford („Krieg der Sterne“, „Blade Runner“) im Glück: Auf der italienischen Insel Sizilien hat ein Deutscher die verloren gegangene Kreditkarte des 79-Jährigen gefunden und bei der Polizei abgegeben. Der Hollywood-Star sei derzeit wegen Dreharbeiten auf der beliebten Urlaubsinsel, teilte die italienische Polizei am Samstag auf Facebook mit. Dem Fernsehsender Rai zufolge handelt es sich um Arbeiten für den neuen „Indiana-Jones“-Film.

Der Fund durch den deutschen Touristen, den die Polizei am Samstag auf Nachfrage bestätigte, geschah laut Nachrichtenagentur Ansa bereits am Donnerstagnachmittag. Die Beamten im Badeort Mondello, einem Vorort der sizilianischen Hauptstadt Palermo, machten Ford nach eigenen Angaben rasch ausfindig und gaben ihm die Karte zurück. Er sei überrascht und erleichtert gewesen. Auf einem Foto war der US-Amerikaner mit drei Beamten zu sehen, in der Hand hielt er seine schwarze Kreditkarte.

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2021

(LW) - In der Nacht zum Samstag hat die Luxemburger Polizei zwei betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. 

Kurz nach 2 Uhr morgens war in der Gegend von Bleesbrück ein Autofahrer in Schlangenlinien unterwegs. Bei der Überprüfung des Fahrers erhärtete sich der Verdacht auf Fahrt unter übermäßigem Alkoholeinfluss. Der Alkoholtest fiel positiv aus. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen, zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten erstellten Protokoll.

Auch in Monnerich wurde am Freitag gegen 23.30 Uhr ein Führerschein aufgrund von Alkohol am Steuer eingezogen.

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Kurzmeldungen Lokales 23.10.2021

(LW) - Bei Unfällen im Straßenverkehr in der Hauptstadt sind am Samstagmorgen drei Personen verletzt worden. Das meldet der CGDIS in seinem Bulletin. 

Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 9 Uhr in der Rue Jean-Pierre Beicht in Limpertsberg. Zwei Autos waren hier zusammengestoßen, einer der Fahrer wurde dabei verletzt.

Etwa eine Viertelstunde später kolliderten in der Rue du Cents zwei Autos. Zwei Verletzte wurden von den Rettungskräften versorgt.

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(dpa) - Italiens Ex-Innenminister Matteo Salvini muss sich an diesem Samstag vor Gericht in Palermo im Fall des blockierten Seenotretter-Schiffs „Open Arms“ verantworten. Der Chef der rechten Partei Lega soll im August 2019 in seiner Zeit als Minister das Schiff der spanischen Hilfsorganisation am Einlaufen in einen Hafen gehindert haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48-Jährigen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch vor. Ihm könnten im Falle einer Verurteilung 15 Jahre Haft drohen.

Salvini war von Juni 2018 bis September 2019 Innenminister im ersten Kabinett der Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte, dem Vorgänger des aktuellen Regierungschefs Mario Draghi. Seine Anti-Migrations-Linie galt als hart. Im Laufe des Prozesses will das Gericht auch die damalige Regierungsberaterin und heutige Innenministerin Luciana Lamorgese sowie den damaligen Minister für Arbeits- und Sozialpolitik und heutigen Außenminister Luigi Di Maio hören.

Die „Open Arms“ hatte im August 2019 nach eigenen Angaben auf ihrer 65. Mission insgesamt mehr als 160 Menschen im Mittelmeer aus Seenot gerettet. Der erste Einsatz war am 1. August, zwei weitere folgten. Neun Tage später brachte US-Schauspieler Richard Gere zusammen mit anderen Helfern Vorräte auf das Schiff. Immer wieder evakuierten die Behörden Menschen aus medizinischen Gründen von Bord.

Die „Open Arms“ lag ab etwa Mitte August vor Lampedusa, durfte dort aber nicht im Hafen anlegen. Die sanitäre Lage und Spannung an Bord spitzten sich zu. Immer wieder sprangen verzweifelte Menschen ins Wasser und versuchten, an Land zu schwimmen. Die Staatsanwaltschaft veranlasste am Ende nach einer Bord-Begehung, die „Open Arms“ zu beschlagnahmen, was dazu führte, dass sie mit den verbliebenen Migranten anlegen konnte.

Salvini hatte immer wieder betont, Italien mit seinem Handeln verteidigt und im Interesse der Regierung gehandelt zu haben. Der Prozessauftakt war bereits am 15. September. Wie damals erwartet wurde die Verhandlung allerdings zu Beginn direkt auf diesen Samstag verschoben.

Kurzmeldungen Panorama 23.10.2021

(dpa) - US-Model Meadow Walker (22), die Tochter des verstorbenen „Fast & Furious“-Stars Paul Walker, hat geheiratet. Am Freitag postete sie auf Instagram Fotos und ein Schwarz-Weiß-Video von der Feier mit dem Kommentar „Wir sind verheiratet“. Walker und der britische Schauspieler Louis Thornton-Allan hatten im August ihre Verlobung bekanntgegeben. Schauspieler Vin Diesel, der Patenonkel der Braut, war unter den Hochzeitsgästen. Laut der Zeitschrift „People“ fand die Trauung an einem Strand in der Dominikanischen Republik statt.

Paul Walker war 2013 im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Meadow ist die Tochter von ihm und seiner früheren Freundin Rebecca Soteros.

Im Juni nahm das Model in Los Angeles an der Premiere des neunten Teils der „Fast & Furious“-Reihe um illegale Straßenrennen teil. Hauptdarsteller Diesel erinnerte dabei an seinen Kollegen und guten Freund Walker, den er als „Bruder Pablo“ bezeichnete.

Vorgestern

 (dpa) - US-Präsident Joe Biden will Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron Ende diesen Monats in Rom treffen. Er freue sich auf die Zusammenkunft, hieß es am Freitag aus dem Weißen Haus nach einem Telefonat der beiden Männer. Nach dem schweren Zerwürfnis im U-Boot-Streit zwischen den USA und Frankreich hatten Biden und Macron zuletzt angekündigt, sich Ende Oktober in Europa zu treffen.

Es war bisher offen, ob das Gespräch am Rande des G20-Gipfels in Rom stattfinden wird, oder ob ein Treffen in anderer Form geplant ist. Zum G20-Gipfel kommen die Staats- und Regierungschefs der Top-Wirtschaftsmächte am 30. und 31. Oktober zusammen. Biden tauschte sich in dem Telefonat mit Macron außerdem über eine „stärkere und leistungsfähigere europäische Verteidigung“ aus, wie es weiter hieß.    

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(dpa) - Der Chef der deutschen Christdemokraten, Armin Laschet, will nach dpa-Informationen am Montagmorgen beim Landesparlamentspräsidenten seinen Rücktritt als Ministerpräsident des Bundeslands Nordrhein-Westfalen einreichen.

Anschließend möchte er seine Entlassungsurkunde entgegennehmen und seinen Ministern nach dpa-Informationen persönlich deren Entlassungsurkunden überreichen.

Laschet und Landtagspräsident André Kuper müssen den Rücktrittswunsch protokollieren und unterschreiben. Danach soll der scheidende Ministerpräsident seine Entlassungsurkunde bekommen. Die - den rechtlichen Vorgaben entsprechend - mit ihrem Regierungschef ebenfalls entlassenen übrigen Kabinettsmitglieder bleiben geschäftsführend im Amt. Der neue Ministerpräsident ernennt nach seiner Wahl sein eigenes Kabinett.

Auch Laschet bleibt geschäftsführend im Amt, bis er am Dienstagmorgen Bundestagsabgeordneter wird. In diesem Moment darf er laut Landesverfassung nicht mehr Ministerpräsident sein. Sein Stellvertreter, Familienminister Joachim Stamp, übernimmt.

Stamp wird jedoch nur für einen Tag die Regierung leiten - bereits am Mittwoch soll nach aktueller Planung Noch-Verkehrsminister und Laschets Parteikollege Hendrik Wüst in einer Sondersitzung des Landtags zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden.

Die CDU und CSU hatten mit Laschet als Kanzlerkandidat bei der Bundestagswahl vor knapp vier Wochen ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren.     

Kurzmeldungen Lokales 22.10.2021

(TJ) - Sechs Fahrzeuge waren gegen 15.15 Uhr in einen Unfall auf der A6 zwischen Strassen und Helfent verwickelt. Die Unfallwagen blockieren beide Spuren, der Verkehr wird über den Pannenstreifen geleitet. In Richtung Gaspericher Kreuz staut sich der an der Zufahrt Bridel. In der Gegenrichtug fließt der Verkehs ab dem Gaspericher Kreuz nur sehr zäh. 

Auch die Ausweichstrecken in Bartringen und Strassen sind aktuell überlastet. Es wird geraten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Autofahrer im Stau sollen eine Rettungsgasse für die Notfallfahrzeuge bilden.

Verkehrsinfos auf unserer Service-Seite.        

(dpa) - Bei einer Explosion in einer Schießpulver-Fabrik in Russland sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. 17 Menschen seien bei dem Unglück in einer Werkshalle am Freitag verletzt worden, teilten die Behörden mit. Zunächst galten neun Menschen als vermisst. 

Das Werk liegt nahe der Stadt Rjasan etwa 200 Kilometer südöstlich von Moskau. Die Ursache für Explosion war zunächst unklar. Nach Angaben des Zivilschutzministeriums bestand zunächst keine Gefahr für die Bevölkerung. 

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Kurzmeldungen Lokales 22.10.2021

(LW) - Ein Fahrer eines schwarzen BMW mit luxemburgischen Kennzeichen war am Donnerstagnachmittag in Diekirch in gleich zwei Unfälle verwickelt. In beiden Fällen beging der Mann Fahrerflucht.

Beim ersten Unfall gegen 17 Uhr in der Rue Guillaume war Materialschaden entstanden. Später fuhr der Mann im Bamertal eine Fußgängerin an. Die Frau musste daraufhin verletzt ins Krankenhaus. 

Laut Polizei konnte der Unfallverursacher ermittelt werden. Allerdings werden noch Zeugen gesucht. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeidienststelle in Diekirch zu melden. Tel.: (+352) 244 80 1000 oder E-Mail: police.diekirchvianden(at)police.etat.lu. 

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(dpa) - Bei einer Schießerei in einer Bar im mexikanischen Urlaubsort Tulum sind zwei Frauen aus Deutschland und Indien getötet worden. Zwei Männer aus Deutschland und eine Frau aus den Niederlanden wurden verletzt, wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag auf Nachfrage mitteilte. Zwei rivalisierende Drogenbanden hätten in der Bar „La Malquerida“ in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) aufeinander geschossen.

Die Behörden nahmen Kontakt mit den entsprechenden Konsulaten auf, wie die Generalstaatsanwaltschaft weiter mitteilte. Eines der Opfer sei vor Ort gestorben, die zweite Frau starb später im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Die Polizei habe eine Untersuchung und die Fahndung nach den Tätern eingeleitet. Ein Täter sei später verletzt in einem Krankenhaus gefunden worden.

Tulum, südlich von Cancún, ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Karibikküste. Schöne Strände, archäologische Stätten und Partys locken Touristen aus der ganzen Welt an. Allerdings kommt es immer wieder zu Gewalttaten in Verbindung mit dem Drogenhandel. Zudem sind in der Region verschiedene Kartelle in Schutzgelderpressung verwickelt.

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