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Videoüberwachung gegen den Drogenhandel
Lokales 09.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Videoüberwachung gegen den Drogenhandel

Mehr Überwachungskameras sollen das Bahnhofsviertel sicherer machen.

Videoüberwachung gegen den Drogenhandel

Mehr Überwachungskameras sollen das Bahnhofsviertel sicherer machen.
Foto: Michel Thiel/LW-Archiv
Lokales 09.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Videoüberwachung gegen den Drogenhandel

Michel THIEL
Michel THIEL
Das Ministerium für Innere Sicherheit plant, Überwachungskameras im Bahnhofsviertel zu installieren. So soll der organisierte Straßenhandel mit Drogen dort unterbunden werden.

Die Regierung arbeitet derzeit an einem Konzept zur Video-Überwachung bestimmter Bereiche im Bahnhofsviertel. Erklärtes Ziel des Projekt ist eine Eindämmung des dort ansässigen Drogenhandels. Dies geht aus der Antwort des Ministers für Innere Sicherheit Etienne Schneider auf eine diesbezügliche parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Franz Fayot (LSAP)  hervor.

Franz Fayot hatte in seiner Anfrage darauf hingewiesen, dass trotz rezenter Erfolge gegen den organisierten Drogenhandel im Bahnhofsviertel nach wie vor Dealerbanden dort ihrem Geschäft nachgingen. Er bezog sich dabei auf einen rezenten Bericht des Luxemburger Wort zum Prozess gegen eine Dealerbande, der das Handwerk gelegt werden konnte. Darin wurde dass ausgeklügelte Vorgehen der Drogenhändler beschrieben, die mit Spähern und anderen taktischen Tricks arbeiten und so den Drogenfahndern der Polizei die Arbeit erschweren.

Laut Schneider ist derzeit eine Machbarkeitsstudie zur Überwachung des Viertels in Ausarbeitung. Wann und ob dort tatsächlich Kameras installiert werden, ist derzeit noch nicht bekannt.


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