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Viadukt in Junglinster wächst  am Mittwoch weiter
Lokales 12 30.10.2013

Viadukt in Junglinster wächst  am Mittwoch weiter

Die  Arbeiten zur Verwirklichung der Umgehungsstraße von Junglinster laufen auf vollen Touren. Nachdem die ersten beiden Bauphasen mit unter anderem dem Bau eines Kreisverkehrs und einem Tunnel mittlerweile abgeschlossen sind, entsteht Stück für Stück das 444 Meter lange Viadukt über dem Tal des „Aessebach“.

(nas) - Die  Arbeiten zur Verwirklichung der Umgehungsstraße von Junglinster laufen auf vollen Touren. Nachdem die ersten beiden Bauphasen mit unter anderem dem Bau eines Kreisverkehrs und einem Tunnel mittlerweile abgeschlossen sind, nimmt das 444 Meter lange Viadukt über dem Tal des „Aessebach“ langsam Konturen an.

 Das Voranschreiten der Arbeiten im Tal der „Aessebach“ ist mittlerweile kaum noch zu übersehen. Während die Brückenpfeiler bereits komplett fertiggestellt wurden, folgen nun nach und nach die einzelnen Brückenelemente.  Die ersten Fachwerkträger wurden bereits Ende August dieses Jahres von der belgischen Firma geliefert. Die einzelnen Elemente wurden daraufhin vor Ort zusammengeschweißt und letzte Nachbesserungen vorgenommen.

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen wurden, standen am Montag und am Dienstag die nächsten Schritte auf dem Programm: Drei blaue Stahlträger mit einer Länge von 74 Metern und einem Gewicht von 240 Tonnen wurden auf die Pfeiler gehoben. Heute Vormittag soll das vierte Element folgen.

In der kommenden Woche werden dann weitere Elemente à 37 Meter geliefert, die die 74 Meter langen Stahlträger miteinander verbinden. In der nächsten Phase wird das Mittelteil für den dritten Pfeiler vorbereitet, so dass dieses vorraussichtlich am 15. Dezember an seinen künftigen Standort gehoben wird.

Kniffliger geht es indes beim letzten, 100 Meter langen Brückenstück zu: Aufgrund der Topografie muss man bei diesem Element anders vorgehen. Um das Element am Boden vorzubereiten, wird eine Plattform benötigt, weshalb dann auch die betroffene Straße, der CR129, ab dem 6. Januar 2014 komplett für den Verkehr gesperrt werden muss. Sind die Arbeiten am Boden abgeschlossen, wird es besonders spektakulär. Ungefähr Mitte März soll diese Konstruktion mit einem Spezialkran - der übrigens üblicherweise für den Bau von Windrädern benutzt wird - auf die letzten freien Pfeiler gesetzt werden.