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Kurzmeldungen Lokales 10.09.2018

Verwirrte Frau greift Kind an

Kurz vor 18 Uhr hat eine Frau am Sonntagabend in der Escher Rue de l'Alzette grundlos ein Kleinkind umgestoßen und geschlagen. Dann flüchtete sie in Richtung Place du Brill. Einem Zeugen gelang es dort sie zu stoppen. Allerdings hatte er redlich Mühe die Frau bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Die Täterin wurde vorübergehend festgenommen. Das verletzte Kind wurde in die Kinderklinik eingeliefert.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 20.04.2019

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfällen am Samstag

(sas) - Ein Kind wurde am Samstag in Frisingen leicht verletzt, als es gegen 11.30 Uhr von einem Auto erfasst wurde. Eine weitere Person wurde ebenfalls leicht verletzt, als in Aspelt gegen 16.25 Uhr zwei Autos kollidierten - wie der Corps grand-ducale d'incendie et de secours (CGDIS)am Samstag meldet.

Kurzmeldungen Lokales 20.04.2019

Luxemburg: Durchschnittlich drei Schlaganfälle pro Tag

(sas) - Mehr als 1.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Luxemburg einen Schlaganfall, wie aus der Antwort von Gesundheitsminister Etienne Schneider (LSAP) auf eine parlamentarische Frage des Abgeordneten Sven Clement (Piraten) hervorgeht. Der Statistik zufolge erlitten 2015 insgesamt 1.173 Menschen in Luxemburg einen Hirnschlag – Zahlen zu den darauffolgenden Jahren liegen laut Gesundheitsminister noch nicht vor. Der Großteil dieser 1.173 Patienten, nämlich 360, wurde im Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) in der Hauptstadt behandelt. Insgesamt 320 kamen für eine Behandlung ins Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) in Esch/Alzette, 216 ins Centre Hospitalier du Nord (CHdN), 168 ins Hôpital Kirchberg in Luxemburg-Stadt und 84 in die hauptstädtische Zithaklinik. Daneben wurden noch 18 Menschen in die Clinique Sainte-Marie (CSM) in Esch/Alzette eingeliefert, und sieben ins nationale Herzzentrum INCCI in Luxemburg-Stadt.

Kabul: Mindestens zwei Tote bei Angriff auf Regierungsviertel

(dpa) – Unbekannte haben im Regierungsviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul nach einer Explosion Behörden zufolge das Ministerium für Telekommunikation gestürmt. Bei anschließenden Schusswechseln mit Sicherheitskräften seien am Samstag mindestens zwei der Angreifer getötet worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Die Attacke dauerte demnach an. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Auch war unklar, wie viele Angreifer beteiligt waren und ob es weitere Opfer gab.

Die Angreifer waren Rahimi zufolge nach der Explosion in das im Telekomministerium gelegene Zentrale Postzentrum vorgedrungen. Von dort aus schossen sie auf die Sicherheitskräfte. Unklar blieb, warum sie sich ausgerechnet dieses Ministerium und das Postzentrum ausgesucht hatten. Auch gab es noch keine Erkenntnisse darüber, wie es genau zu der Explosion gekommen war, die den Angriff einleitete.

Rauch stieg von einem Teil des Ministeriums auf, das nur wenige Meter vom Präsidentenpalast entfernt ist. Auf Fernsehbildern war zudem zu sehen, dass Sicherheitskräfte die Gegend um das Ministerium abgesperrt haben.

Die radikalislamischen Taliban greifen seit dem Abzug der Nato-Schutztruppen Ende 2014 verstärkt Regierungsziele an. Nach einem US-Bericht haben sie ihren Einfluss und ihr Territorium weiter ausgeweitet. Am Vortag des Angriffs hatten Gespräche über einen Friedensschluss zwischen den Taliban und afghanischen Regierungsvertretern in Katars Hauptstadt Doha stattfinden sollen, sie wurden aber abgesagt.

Streik an spanischen Flughäfen abgesagt

(dpa) - Das für Ostern befürchtete Chaos an spanischen Flughäfen bleibt aus: Ein seit Wochen angekündigter Streik der 60.000 Mitarbeiter des Bodenpersonals am Ostersonntag und am 24. April wurde kurzfristig abgesagt, wie die Gewerkschaft USO am Freitagabend mitteilte. Der Ausstand hätte Schätzungen zufolge bis zu fünf Millionen Touristen betroffen, die über die Feiertage Trips auf das spanische Festland oder die bei deutschen Reisenden beliebten Urlaubsinseln wie Mallorca oder Ibiza geplant hatten.

Bereits im Laufe des Freitags hatte es aus Verhandlungskreisen geheißen, die Positionen seien nicht mehr weit voneinander entfernt und „die Diskrepanzen nicht unüberwindbar“. Die Angestellten fordern unter anderem bessere Vertrags- und Arbeitsbedingungen. Eine endgültige Einigung gibt es aber noch nicht: Die Verhandlungen sollen nach Gewerkschaftsangaben am Montag fortgesetzt werden.


11 Tote bei Busunfall in Kasachstan

(dpa) - Mehrere Menschen sind beim Ausweichmanöver eines Reisebusses im zentralasiatischen Kasachstan ums Leben gekommen. Auf der Autobahn im Süden des Landes drohte der Bus mit einem parkenden Lastwagen zu kollidieren, teilte das Innenministerium der Ex-Sowjetrepublik am Samstag mit. Daraufhin habe der Fahrer die Kontrolle über seinen Bus verloren, der sich dann mehrmals überschlug. 11 Menschen seien dabei getötet, rund 30 verletzt worden. Die Opfer sind nach Angaben der Behörden vor allem Usbeken.

Kasachstans neuer Präsident Kassym-Schomart Tokajew sprach der Mitteilung zufolge den Angehörigen sein Beileid aus und betonte, der Zustand auf den kasachischen Straßen sei beunruhigend. Er habe die Regierung bereits beauftragt, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.


Kurzmeldungen Lokales 20.04.2019

Bei Kayl: Zwei Verletzte auf der A13

Am Freitagabend ereigneten sich auf der Autobahn A13 gleich zwei Autounfälle in der Höhe der Ausfahrt Kayl. Bei dem einen sind zwei Fahrzeuge verunfallt, wovon eines auf dem Dach gelandet ist. Beide Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Vor Ort waren die Rettungskräfte aus Kayl und Schifflingen, ein Krankenwagen aus Düdelingen und einer aus Bettemburg sowie die Polizei.   

Bei dem anderen Unfall handelte es sich um einen Auffahrunfall zwischen zwei Autos. Beide Fahrer standen unter Alkoholeinfluss. Es wurde Protokoll erstellt.


Kurzmeldungen Lokales 20.04.2019

Schengen: Zwei Fahrzeuge in Brand

Wie der Corps grand-ducale d'incendie et de secours (CGDIS) am Samstag meldet, kam es am Freitagabend erneut zu Fällen von brennenden Fahrzeugen. Diesmal in Schengen: 

Um 21.13 Uhr in der Wäistrooss und knapp 45 Minuten später, um 21.59 Uhr beim Schlass. Vor Ort waren die Feuerwehr aus Schengen und die Polizei.


Vorgestern

Kurzmeldungen Sport 19.04.2019

Irrfahrt von Benfica-Fans nach Frankfurt/Oder war Fake

(SID) - Die Irrfahrt zweier Fans des portugiesischen Rekordmeisters Benfica Lissabon nach Frankfurt an der Oder in Brandenburg statt ins hessische Frankfurt am Main war ein Fake. Der vermeintliche Fauxpas der beiden Männer vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Europa League bei Eintracht Frankfurt (2:0) sorgte für Lacher im Internet, jedoch stellte sich die Aktion als PR-Gag des Fußballmagazins 11 Freunde heraus.

"Eines der wenigen Magazine, denen du vertrauen kannst", schrieb einer der beiden Fans am Freitag auf dem Instagram-Account, der erst vor wenigen Wochen erstellt wurde, unter dem Bild einer Zeitschrift mit dem Titel "11 Amigos". Der Protagonist, der seine angebliche Autofahrt von Lissabon über Paris nach Deutschland mit Fotos und Videos dokumentiert hatte, ist in Wahrheit ein Schauspieler, der in Berlin lebt.

"Wir sind in Frankfurt angekommen", hatte Alvaro Oliveira, der eigentlich Marcelo Rodrigues heißt, am Donnerstagmittag unter ein Foto am vermeintlichen Ziel der Reise geschrieben - jedoch stand er vor dem Ortsschild "Frankfurt (O)", rund 480 km Luftlinie vom eigentlich angestrebten Ziel entfernt.

Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Stau auf der A3 in Richtung Frankreich

Nach einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen zwischen dem Grenzübergang und Kanfen (F) staut sich der Verkehr über mehrere Kilometer ab dem Kreuz Bettemburg.

Ersten Informationen zufolge ist eine Spur blockiert. Autofahrer werden aufgefordert, eine Rettungsgasse zu bilden und das Gebiet, wenn möglich, zu umfahren.

Falsche Spendenaufrufe für Notre-Dame

(dpa) - Wegen falscher Spendenaufrufe für den Wiederaufbau von Notre-Dame hat die Pariser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet. Man ermittele wegen organisierten Bandenbetrugs, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Zuvor hat die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine Anzeige erstattet, weil Unbekannte in ihrem Namen Spenden sammeln würden. Die Stiftung hatte bereits kurz nach dem Brand eine Sammlung für den Wiederaufbau gestartet.

Die Staatsanwaltschaft rief zur Wachsamkeit auf. Unbekannte würden versuchen, per E-Mail und Telefon Spenden einzutreiben und ihre Opfer dazu aufrufen, das Geld per Überweisung auf ihr Bankkonto zu überweisen. Auch das Innenministerium hatte schon vor Betrügern gewarnt und auf die offizielle Internetseite der Regierung verwiesen.

Fall Khashoggi: Türkei nimmt zwei angebliche Saudi-Spione fest

(dpa) - Mehr als sechs Monate nach dem Mord an dem saudischen Journalisten und Regierungskritiker Jamal Khashoggi in Istanbul hat die Türkei zwei angebliche saudische Spione festnehmen lassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Freitagnachmittag, dass die Männer auf Befehl des Istanbuler Staatsanwalts inhaftiert worden seien. Man prüfe, ob die Verdächtigen Verbindungen zum Mord an Khashoggi hätten.

Khashoggi war Anfang Oktober im saudischen Konsulat im Istanbuler Stadtviertel Besiktas getötet worden. Die türkischen Behörden machen ein aus Saudi-Arabien angereistes Mordkommando dafür verantwortlich. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte mehrfach betont, „höchste Kreise“ seien involviert. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman wird auch international verdächtigt, die Tat in Auftrag gegeben oder zumindest von ihr gewusst zu haben.

Dänischer Kampfjet stößt mit Vogel zusammen - Sicherheitslandung

(dpa) - Über der dänischen Insel Bornholm ist ein F16-Kampfflugzeug mit einem Vogel zusammengestoßen. Daraufhin habe der Jet eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen der Ostseeinsel hinlegen müssen, teilte das dänische Militär am Freitag auf Twitter mit. Bei der Landung habe es keine Probleme gegeben, Techniker sollten im Anschluss einen Blick auf die Maschine werfen. Nach Angaben des Lokalsenders TV2 Bornholm hatte sich das Militärflugzeug gemeinsam mit einem weiteren Düsenjäger auf einem Trainingsflug befunden. Bornholm liegt südlich von Schweden, gehört aber zu Dänemark.

Kurzmeldungen Sport 19.04.2019

Drei bekannte Kletterer nach Lawinenabgang offenbar tot

(dpa) - Die drei Weltklasse-Kletterer David Lama (28), Hansjörg Auer (35) und Jess Roskelley (36) sind allem Anschein nach bei einem Lawinenunglück in den kanadischen Rocky Mountains gestorben. Die Behörden in Kanada gehen nicht davon aus, dass die beiden Österreicher und der US-Amerikaner noch lebend gefunden werden können. 

„Angesichts der Erkundungen vor Ort muss man davon ausgehen, dass alle drei Mitglieder der Gruppe tot sind“, erklärte die Nationalparkverwaltung am Donnerstag.

Wie die Outdoor-Bekleidungsmarke The North Face der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, werden Lama, Auer und Roskelley seit Mittwoch vermisst. Es sei davon auszugehen, dass sie am Dienstag von einer Lawine verschüttet wurden, erklärte der Sponsor der Extremsportler. Laut den kanadischen Behörden wollten die Kletterer den 3295 Meter hohen Berg Howse Peak im Nationalpark Banff besteigen.

Nachdem die Sportler vermisst gemeldet worden waren, untersuchten Rettungskräfte die Gegend aus der Luft und konnten dabei Anzeichen für mehrere Lawinenabgänge feststellen. Im Geröll wurde demnach zudem Bergsteiger-Ausrüstung gesichtet. Weitere Untersuchungen sind derzeit wegen der erhöhten Lawinengefahr und schlechter Wetterbedingungen nicht möglich.

Vor allem der Tiroler David Lama galt in der Kletterszene als Ausnahmetalent. Lama wurde zweimal Jugend-Weltmeister und gewann mit 16 bereits Vorstieg- und Boulder-Weltcups. 2009 sicherte er sich WM-Bronze im Vorstieg. Danach widmete er sich komplizierten Besteigungen verschiedenster Berge. Hansjörg Auer machte vor allem auf sich aufmerksam, weil er komplizierte Routen ohne jede Sicherung kletterte. Auch ihm gelangen zudem einige Erstbegehungen.

Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Sieben Verletzte bei drei Unfällen

Am Freitag meldet die Leitstelle der Rettungsdienste drei Verkehrsunfälle und einen Brand, bei denen insgesamt sieben Personen verletzt wurden.

So kam bereits am späten Donnerstagnachmittag ein Motorradfahrer in der Rue de Bettembourg in Crauthem zu Schaden. Er war gegen 17.20 Uhr gestürzt. Vor Ort waren Rettungskräfte aus Bettemburg und dem Einsatzzentrum Roeserbann im Einsatz.

Gleich drei Verletzte gab es dann gegen 17.50 Uhr bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen in der Rue de Luxembourg in Steinfort. Hier waren Rettungsdienste aus Steinfort, Mamer und Koerich sowie der Notarzt aus der Hauptstadt mit einem Rettungshubschrauber im Einsatz.

Kurz nach 19.30 Uhr prallte in der Rue du Commerce in Düdelingen ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Baum. Auch hier wurden drei Personen verletzt. Vor Ort leisteten Rettungsdienste aus Düdelingen, Bettemburg und Esch/Alzette Hilfe.

In seinem Pressebericht meldet der CGDIS zudem den Brand eines Gartenhäuschens kurz vor 2 Uhr in der Nacht zum Freitag am Escher Galgenberg. Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehren aus Esch/Alzette und Schifflingen löschten den Brand.


Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Zwei Spielhallen im Saarland überfallen

Lauterbach (dpa/lrs) - Zwei Spielhallen sind in der Nacht zum Karfreitag im Saarland überfallen worden. Ein Täter konnte in Saarbrücken gefasst werden, nachdem er in der Nacht die Kassiererin einer Spielhalle mit einem Schraubenzieher bedrohte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zuvor sei er Gast in dem Kasino gewesen. Die Kassiererin habe den Notfallknopf gedrückt und so die Polizei alarmiert. Eine Streife sei in der Nähe gewesen und habe schnell eingegriffen.

In einer Spielhalle in Lauterbach haben laut Polizei mehrere Täter den Kassierer geschlagen und einige Automaten aufgebrochen. Der Mitarbeiter sei bei dem Überfall verletzt worden, wie es hieß. Ermittlungen zufolge flüchteten die unbekannten Täter mit der Beute von etwa 600 Euro in Richtung Frankreich. Beamte der Kriminalpolizei sicherten in beiden Fällen die Spuren. Aus Sicht der Polizei stehen die Überfälle nicht in Zusammenhang. Zuerst hatte der Saarländische Rundfunk darüber berichtet.

Südafrika: 13 Tote bei Einsturz einer Kirche

(dpa) - Beim teilweisen Einsturz einer Kirche in Südafrika während eines Gottesdienstes sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien bei dem Unglück in der Pfingstgemeinde im Ort Dlangubo, in der südlichen Provinz KwaZulu-Natal, 16 Menschen verletzt worden, sechs von ihnen schwer, wie die örtliche Nachrichtenagentur ANA am Freitag berichtete. 

Einem Tweet der südafrikanischen Polizei zufolge war eine Mauer der Kirche eingestürzt. Das Unglück ereignete sich demnach am Donnerstagabend während eines Gottesdienstes, mit dem sich die Gläubigen auf Ostern vorbereiteten. Die Ursache des Einsturzes wurde noch untersucht.


Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Klima: Saar-Ministerpräsident fordert mehr CDU-Engagement

(dpa/lrs) - Die CDU sollte nach Ansicht von Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wieder aktiver beim Thema Umwelt- und Klimaschutz werden. „Es geht nicht darum "grüner" zu werden, sondern wir müssen als Union beweisen, dass wir das Thema und die Anliegen der jungen Menschen ernst nehmen“, teilte Hans der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken mit Blick auf die „Fridays for future“-Bewegung mit. „Wenn eine Partei den Anspruch haben muss, zwischen Klimaschutz und Bedürfnissen einer energieintensiven Industrie einen Ausgleich zu erzielen, dann die CDU, die Umweltpolitiker wie Klaus Töpfer hervorgebracht hat.“

Kurzmeldungen Panorama 19.04.2019

Klimabilanz: Deutsches Umweltministerium verteidigt Elektroauto

(dpa) - Das deutsche Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt haben die Klimabilanz von Elektroautos verteidigt. Sie verwiesen am Donnerstag auf eine aktuelle, umfassende Studie des Heidelberger ifeu-Instituts für die Agora-Energiewende-Initiative, die zu einem positiven Ergebnis kommt. Danach ist die CO2-Bilanz eines Batterieautos in Deutschland bei einem Strommix wie im Jahr 2016 drei Prozent besser als die eines Dieselautos und 12 Prozent besser als die eines Benziners. Vor allem Stadtautos mit kleinem Akku seien weniger klimabelastend als Verbrenner.

Nach einer Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal und des früheren ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn hingegen belastet ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto.

Entscheidend bei der Rechnung sind der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien, der Strommix sowie Fahrleistung und Nutzungsdauer des Autos. Unterschiedliche Ergebnisse seien zum großen Teil auf unterschiedliche Rahmenbedingungen zurückzuführen - und „bisher liegen nur wenige öffentliche Primärdaten über Batteriematerialien und Herstellung vor“, erklärten die Heidelberger Forscher. Sie regten an, die EU-Kommission sollte aktuelle Daten zur Klimabilanz von Batterien erheben und veröffentlichen lassen.

Malis Regierung tritt geschlossen zurück

Bamako (dpa) - Die Regierung des westafrikanischen Krisenlandes Mali unter Ministerpräsident Soumeylou Boubèye Maiga ist zurückgetreten. Präsident Ibrahim Boubacar Keita habe das am Donnerstag eingereichte Rücktrittsgesuch des Regierungschefs und seines Kabinetts angenommen, teilte das Präsidialbüro in der Nacht zum Freitag über Twitter mit. Ein Nachfolger für Maiga und eine neue Regierung würden in Kürze ernannt - „nach Beratungen mit allen politischen Kräften der Mehrheit und der Opposition“. Gründe für den Abtritt der Regierung wurden nicht genannt.

Der seit 2013 amtierende Staatschef Keita hatte die von Betrugsvorwürfen der Opposition überschattete Präsidentenwahl im August gewonnen. Allerdings hat sich die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Staat während seiner Amtszeit verschlechtert. Bewaffnete Gruppen greifen neben Zivilisten auch immer wieder einheimische und internationale Streitkräfte an. Seit 2013 gibt es eine UN-Friedensmission in Mali, sie gilt als gefährlichster Blauhelmeinsatz weltweit. Vor allem im Norden Malis greifen radikale Islamisten die Blauhelme immer wieder an, während sich im Zentrum des Landes gewaltsame ethnische Konflikte zuspitzen.