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Verurteilter Brandstifter nach Paraguay geflohen?
Lokales 19.04.2012

Verurteilter Brandstifter nach Paraguay geflohen?

Hoher Sachschaden war bei dem Brand im Juni 2009 in der Schifflinger Feuerwehrkaserne entstanden. Den Zivilparteien bestehend aus Gemeinde und Versicherung wurde in erster Instanz mehr als eine Million Euro an Schadenersatz zugesprochen.

Verurteilter Brandstifter nach Paraguay geflohen?

Hoher Sachschaden war bei dem Brand im Juni 2009 in der Schifflinger Feuerwehrkaserne entstanden. Den Zivilparteien bestehend aus Gemeinde und Versicherung wurde in erster Instanz mehr als eine Million Euro an Schadenersatz zugesprochen.
Foto: Polizei
Lokales 19.04.2012

Verurteilter Brandstifter nach Paraguay geflohen?

Ein Luxemburger Auswanderer ist in Paraguay von korrupten Polizisten entführt und mit Waffen bedroht worden. Die Polizisten sollen ihrem Opfer erklärt haben, gegen ihn liege ein internationaler Haftbefehl vor. Gegen die Zahlung von 10.000 Euro würde er frei kommen.

(str) - Ein Luxemburger Auswanderer ist Anfang der Woche in Paraguay von korrupten Polizisten entführt und mit Waffen bedroht worden. Die Polizisten sollen einem Bericht zufolge ihrem Opfer erklärt haben, gegen ihn liege ein internationaler Haftbefehl vor. Gegen die Zahlung von knapp 10.000 Euro „könne er sich aus der Situation befreien“.

Die unehrlichen Polizisten konnten bei der Geldübergabe von Kollegen festgenommen werden. In dem Bericht wird der Name des Luxemburgers genannt, der seit knapp drei Monaten nach Südamerika ausgewandert sei und er dabei schon reichlich Ärger mit europäischen Nachbarn in Villeta gehabt habe.

Zufall oder nicht: Seit Ende Januar fehlt von einem 30-jährigem Luxemburger mit gleichem Namen jede Spur. Der Mann wurde in Abwesenheit am 28. März zu einer Haftstrafe von 15 Jahren ohne Bewährung verurteilt, weil er in Luxemburg drei Brände gelegt haben soll – davon einer in der Feuerwehrkaserne in Schifflingen.

Ob es sich bei dem Mann in Paraguay tatsächlich um den untergetauchten Brandstifter aus Luxemburg handelt, konnten am Mittwoch weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft bestätigen.

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